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ALICE IM WUNDERLAND

ALICE IM WUNDERLAND

Am 4. März startet ein Klassiker im neuen Gewand in den deutschen Kinos. Das ohnehin schon skurrile Fantasy-Abenteuer verspricht durch Tim Burtons Neuinterpretation eines der Kinohighlights des Jahres zu werden – und das natürlich auch in 3D.

Für die 19-jährige Alice Kingsley (Mia Wasikowska) hält das Leben eine Überraschung bereit: Während einer viktorianischen Gartenfeier, die zu ihren Ehren ausgerichtet wird, erhält sie einen Heiratsantrag von Hamish, dem wohlhabenden, aber langweiligen Sohn von Lord und Lady Ascot. Alice flieht und bleibt der Gesellschaft eine Antwort schuldig. Sie folgt einem sonderbaren weißen Kaninchen, das mit einer Weste bekleidet ist und eine Taschenuhr bei sich trägt – und landet in der zauberhaft skurrilen Welt Unterlands, die sie als Kind zum ersten Mal betreten hat.

Dort trifft sie auf alte Bekannte: den Märzhasen, Diedeldum und Diedeldei, die Haselmaus, die Wasserpfeiffe rauchende Raupe Absolem, die Grinsekatze – und natürlich den verrückten Hutmacher (Johnny Depp). Um endlich die Terrorherrschaft der Roten Königin (Helena Bonham Carter) zu beenden, begibt sich Alice auf eine fantastische Reise bei der sich auch ihre eigene Bestimmung erfüllen wird…

„Alice im Wunderland“ setzt neue Maßstäbe! Mit einer noch nie dagewesenen Kombination aus Live-Action, CGI und 3D Performance Capture entführt Kultregisseur Tim Burton die Besucher in eine märchenhafte Traumwelt. So hat man die Geschichte von dem kleinen Mädchen, das einem weißen Kaninchen in eine abenteuerliche Traumwelt folgt, noch nie gesehen!

Schauspielgrößen wie Johnny Depp in seiner bereits siebten Zusammenarbeit mit Regisseur Tim Burton und Anne Hathaway als gruselige Weiße Königin machen dieses Kinoabenteuer zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Basierend auf Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ wird hier eine einfallsreiche Neuinterpretation des klassischen Lesestoffs präsentiert, die mit beeindruckenden Bildern und charismatischen Figuren das Kinopublikum verzaubert.

Natürlich geht es im Film wie auch in den Büchern um die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, die Frage der richtigen Entscheidungen und nach dem „Wer bin ich?“ eines jeden Jugendlichen. Aber Burton spielt auch mit den Versuchungen aus der literarischen Vorlage. Da ist zum einen der Drogenkonsum mit der veränderten Wahrnehmung (Wachsen und Schrumpfen von Alice nach dem Genuss von Flüssigkeiten, Gebäck etc.). Aber zum anderen werden auch Erinnerungen an die Geschichte des Autors Lewis Carroll wach: Wurde er nicht bezichtigt, sich dereinst unsterblich in ein kleines Mädchen namens Alice verliebt zu haben, deren Familie er mit seinen fantastischen Erzählungen als junger Student zu verzaubern wusste? Unter diesem Gesichtspunkt ergeben sich vielfältige Interpretationsmöglichkeiten der klassischen Märchenanalyse – was den Film noch spektakulärer, brisanter macht, aber eben auch eher zu einem Film, den man kleinen Kindern nicht zumuten sollte.

Kinostart: 4. März; Regie: Tim Burton; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 108 Minuten; Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany; Link: Alice im Wunderland


 

 

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