Familienleben

Mit Kindern über den Tod reden: Wie ist es am leichtesten?

Mit Kindern über den Tod reden: Wie ist es am leichtesten?

Ab einem gewissen Alter fangen Kindern an, eine Menge Fragen zu stellen – darunter auch solche, die Eltern in Erklärungsnot bringen. Dazu gehören die Fragen, die Kinder nach ihrer ersten Konfrontation mit dem Tod stellen. Wie kann ich als Elternteil reagieren und meinem Kind verständlich erklären, was der Tod ist?


Früher oder später wird sich jedes Kind in irgendeiner Weise bewusst, dass es den Tod gibt. Auslöser kann ein totes Tier am Wegesrand sein, aber auch das Versterben des Haustieres oder gar der Tod eines Familienmitgliedes. Das Kind wird anfangen, Fragen zu stellen, denen Sie als Eltern nicht ausweichen können, zumindest nicht auf Dauer. Daher ist es nützlich, sich auf diese Fragen vorzubereiten und sich zu überlegen, wie man dem eigenen Kind den Tod als abstraktes Phänomen erklären möchte.

Kinderbücher

Es gibt eine ganze Reihe von Kinderbüchern, die sich mit dem Thema Tod beschäftigen. Einige behandeln die Thematik der Trauer, anderen habe das Leben nach dem Tod zum Schwerpunkt. Solche Bücher helfen nicht nur dem Kind, den Tod mithilfe einer illustrierten, fiktiven Geschichte nachzuvollziehen, sondern unterstützen auch die Eltern bei ihren Erklärungsversuchen.
Auch bestimmte Kinderfilme behandeln das Thema Tod. Einen interessanten Beitrag liefert „Die Sendung mit der Maus“ mit der Sachgeschichte „Abschied von der Hülle“. Weitere Film- und Buchvorschläge hat der Versicherungsanbieter CosmosDirekt in diesem E-Book gesammelt.

Beschönigende Ausdrücke vermeiden

Nur auf den ersten Blick können einfache Metaphern helfen, die Komplexität des Todes anschaulicher zu machen. Eine beschönigende Wortwahl kann nämlich schnell zu Missverständnissen führen, denn gerade im jungen Alter nehmen Kinder vieles wörtlich. Ausdrücke wie „weggehen“, „einschlafen“ oder „verreisen“ bergen Konfliktpotenzial, da manche Kinder in der Folge Ängste gegen eben jene Tätigkeiten entwickeln. Deswegen ist eine klare und ehrliche Sprache auch bei kleinen Kindern wichtig. Es macht nichts, wenn man keine eindeutige Erklärung parat hat. Es kann dem Kind durchaus helfen zu wissen, dass es unterschiedliche Vorstellungen vom Tod und dem Leben danach gibt. Zusätzlich kann man erläutern, woran man selber glaubt.

Bild: Pixabay.com

Familienleben

Mehr in Familienleben

camera-1840

Die Dokumentation der Familienerlebnisse ist immer lohnenswert

Hans Wankl4. Juli 2018

Spielzeug aus Holz: der Klassiker im Kinderzimmer

Hans Wankl23. Mai 2018
young-791849_1280

Arbeiten von zu Hause aus: Homeoffice, Familie und Beruf

Hans Wankl10. März 2018

Der Schultasche die nötige Aufmerksamkeit widmen

Hans Wankl28. Oktober 2017

Die Familienküche – ein Ort, an dem die Generationen zusammenkommen

Hans Wankl20. August 2017

Tipps für eine ruhige Nacht im Kinderzimmer

Hans Wankl30. Juli 2017

Warum eine Kinder-Unfallversicherung so wichtig ist

Hans Wankl23. Juli 2017

Home Sweet Home(-page): Eine eigene Webseite für die Familie

Hans Wankl7. Juli 2017

Tiere und Familien: Gesundheitstipps für das Zusammenleben

Hans Wankl6. Mai 2017

Ostergeschenke – kreativ und persönlich

Hans Wankl6. April 2017