Familienleben

Home Sweet Home(-page): Eine eigene Webseite für die Familie

Home Sweet Home(-page): Eine eigene Webseite für die Familie

Schon 2007 stellte unsere Redakteurin Barbara Leuschner in diesem Artikel fasziniert fest, dass viele frischgebackene Eltern ihrem Nachwuchs einen eigenen Internetauftritt widmen. Auch jetzt, zehn Jahre später, scheint der Trend nicht abgerissen zu sein – und das trotz der Möglichkeit, Babyfotos schnell und bequem in den sozialen Medien teilen zu können. Neben den Seiten für Neugeborene sind auch zahlreiche Familien-Homepages im Netz zu finden, auf denen Mutter, Vater, Kinder, Großeltern und sogar deren Haustiere gemeinsam der Online-Öffentlichkeit präsentiert werden. Warum das auch etwas für Sie sein könnte?

Familienprojekt „Internetseite“

Eine Familienwebseite ist etwas absolut Individuelles. Während Sie in überlaufenen Social-Media-Portalen lediglich ein Clan unter vielen sind, wird Ihnen mit einer Homepage ein virtuelles Denkmal gesetzt, das den familiären Zusammenhalt demonstriert und zelebriert. Im Vergleich zu verblassenden Familienportraits, Alben und Tagebüchern ist eine Webseite dank der Natur des Internets unvergänglich und absolut angesagt. Noch dazu ist sie immer und für jeden abrufbar, was sich vor allem bei Großfamilien lohnt. So können Sie auch entfernt lebende Verwandte oder Großeltern, die keinen Facebook-Account besitzen, mithilfe einer Webseite über das Leben und das aktuelle Wohlbefinden Ihrer Familie auf dem Laufenden halten.

Fotos müssen nicht mehr zu Familientreffen mitgebracht, sondern können an jedem örtlichen PC mit Internetverbindung abgerufen werden. Damit niemand Wildfremdes auf die privaten Erinnerungen Zugriff hat, können Sie die Inhalte mit einem Passwort schützen. Eine Familienwebseite dient dank interaktiver Funktionen wie einem Gästebuch und einer Kommentarspalte auch der Kommunikation untereinander. Häufige Inhalte solcher Seiten sind außerdem Biographien der Familienmitglieder und übersichtliche Stammbäume.

Natürlich muss sich eine Homepage nicht nur um die eigene Familie drehen, sondern kann ein gemeinsames Projekt zu einem bestimmten Thema sein, an dem alle mitwirken und dadurch näher zusammenrücken. Ganz nebenbei lernen alle Beteiligten dabei etwas über Webdesign, was angesichts der momentanen Arbeitswelt sogar Sinn für die Karriereperspektiven des Nachwuchses machen kann. Familie Seng aus Marbach betreibt zum Beispiel Ahnenforschung und dokumentiert lohnenswerte Alpen-Touren für interessierte Wanderer. Die Mecks wiederum geben Vorschläge für Ausflugsziele in ihrem Heimatort Buchheim und frönen ihrer Leidenschaft für Modelleisenbahnen. Egal was Sie interessiert – genauso unendlich wie das Internet sind auch die Möglichkeiten.

Online-Präsenz hausgemacht

Wenn Sie jetzt glauben, eine eigene Homepage sei wegen fehlender Programmierkenntnisse ein Ding der Unmöglichkeit, dann haben Sie falsch gedacht. Tausende Menschen nutzen bereits kostenlos zugängliche Software wie Blogger und WordPress und kreieren damit funktionstüchtige und ansehnliche Webseiten und Blogs. Wenn man sich erst einmal zurechtgefunden hat, findet man eine Vielzahl an dynamischen Funktionen, Design-Möglichkeiten sowie Bedienelemente wie Pop-Up-Menüs, die man in dieser Form auch von professionellen Seiten kennt. Wenn Sie die Benutzeroberfläche von WordPress noch etwas einschüchtert, können Sie auch auf fertige Homepage-Baukästen zurückgreifen, deren gestalterische Möglichkeiten begrenzt sind, mit denen Anfänger aber in kürzester Zeit ihre Projekte verwirklichen können.

Sobald alles fertig ist, muss ein geeigneter Webhost her, auf dessen Server die Webseite hochgeladen wird, um sie für Besucher sichtbar zu machen. WordPress stellt zu diesem Zweck eine begrenzte, aber kostenfreie Menge Online-Speicherplatz und die dazugehörige Seitenadresse (Domain) zur Verfügung. Andere Hosts verlangen eine Gebühr, bieten aber mehr Gestaltungsspielraum, etwa für werbliche Maßnahmen wie Anzeigen. Etwas kniffliger kann es bei der Auswahl einer Domain werden, da sich viele Familienunternehmen mit Namen Müller und Co. die kurzen und einprägsamen Adressen längst reserviert haben. Zum Glück gibt es seit 2013 immer mehr neue Domain-Endungen, also Alternativen zu gefragten Kürzeln wie „.de“, „.com“ oder „.net“.

Für Familien mit einem sehr gängigen Nachnamen ist die Domainendung „.family“ eine optimale Lösung: Sie passt zu ihrem Anliegen und ist darüber hinaus noch in vielerlei Kombinationen verfügbar. Da sie in englischer Sprache gehalten ist, können Sie (zum Beispiel mit einer mehrsprachigen Version ihrer Webseite) auch internationale User erreichen und Ihre Reichweite somit verbessern. Nicht zuletzt erregt die ungewöhnliche Domain-Endung eine Menge Aufmerksamkeit und wird Ihrer Seite den letzten Schliff verpassen. Dann können die Besucher auch schon kommen.


Bildrechte: Pixabay.com,

Flickr ND0_4526 N i c o l a CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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