Familienleben

Nachwuchs hat sich angekündigt – Diese Dinge sollten Sie klären, bevor das Baby da ist

Nachwuchs hat sich angekündigt – Diese Dinge sollten Sie klären, bevor das Baby da ist

Erwarten Sie Nachwuchs? Wenn der Babybauch rund ist, dauert es meist nicht mehr lang, bis das neue Familienmitglied auf die Welt kommt. Vor der Geburt des Kindes gibt es jedoch vieles, was vorab zu regeln ist. Das gilt vor allem für die finanzielle Seite. Sonst kann sich die Freude auf den Nachwuchs schnell ins Gegenteil umkehren. Diese Dinge sollten Sie vor der Geburt auf keinen Fall vergessen.

Elterngeld beantragen

Neben der Gesundheit des Kindes ist die finanzielle Absicherung ein erster und wesentlicher Aspekt für eine gesunde Familienplanung. Informieren Sie sich daher rechtzeitig, welche Förderungen Ihnen rund um Schwangerschaft und Geburt zustehen. Grundsätzlich steht Ihnen Kindergeld zu, zudem haben Sie Anspruch auf die Zahlung von Elterngeld, wenn Sie berufstätig sind – weitere Informationen hierzu liefert
Elterngeld.de. Rechnen Sie am besten vorher durch, wie viel Sie während des Elternurlaubs als Familie insgesamt zur Verfügung haben. Ist abzusehen, dass das Geld zum Unterhalt kaum reichen wird, lassen sich mithilfe des Rechners verschiedene Optionen durchspielen. Zur Not kann man auch zusätzliche staatliche Förderungen wie beispielsweise Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen. Hierfür sollten Sie Ihre finanzielle Situation so weit wie möglich abklären. Schließlich werden staatliche Förderungen selten ad-hoc genehmigt, sondern erfordern eine ausgiebige Prüfung.

Kindergarten oder Krippe?

Zudem sollten Sie überlegen, wann beide Elternteile wieder in den Beruf einsteigen wollen. Dies ist nicht nur für Ihre finanzielle Seite von Bedeutung, sondern vor allem für Ihren Arbeitgeber. Möglicherweise benötigen Sie dann einen Krippenplatz oder eine Tagesmutter, die während Ihrer Arbeitszeit auf Ihren Nachwuchs aufpasst.

Arbeitgeber informieren

Rechtzeitig mit dem Arbeitgeber über die Babypause zu sprechen, lohnt sich für beide Seiten: Ihr Arbeitgeber kann langfristig planen, wann er wie lange Ihre Vertretung organisieren muss. Für Sie ist es wichtig, zu wissen, wann es wieder los geht. Ein Teil der Diskussion sollte beinhalten, ob Sie mit der gleichen Stundenzahl wieder anfangen, die Sie vor der Geburt Ihres Nachwuchses hatten. Dazu gehört auch die Frage, ob Sie nach dem Ablauf einer zeitlich befristeten Stundenreduzierung wieder auf die alte Stundenzahl Ihres Arbeitsvertrages zurückkehren wollen bzw. können. Gesetzlich haben Sie bei einer Reduzierung bisher keinen Anspruch auf eine Rückkehr zur früheren Stundenzahl. Arbeitsministerin Nahles hat zwar aktuell einen entsprechenden Gesetzesentwurf eingereicht, aber ohne konkrete Absegnung können Sie sich auf solche eventuellen Änderungen nicht verlassen.

Foto: © istock.com/svetikd

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