Familienleben

Familie auf Wohnungssuche: Bonität als wichtiger Faktor

Familie auf Wohnungssuche: Bonität als wichtiger Faktor

Sobald eine Familie gegründet wird, steht die Wohnungssuche unter besonderen Vorzeichen. Doch beim Zuschlag für das gewünschte Objekt spielt die Bonität eine große Rolle. Es ist deswegen ratsam, die Kreditwürdigkeit stets im Auge zu behalten und sie bei Bedarf zu verbessern.

Kostenlose Online-Auskunft ist behilflich

Die Politik ist bemüht, Familien zu fördern, wie die Investition in den Kita-Ausbau gezeigt hat. Trotzdem gestaltet sich die Wohnungssuche oft sehr schwierig. Denn auch Vermieter legen Wert auf Sicherheit. Um das Ausfallrisiko durch Mieter zu verringern, ist es gängige Praxis, vor der Unterschrift eine Selbstauskunft anzufordern. Negative Einträge verschlechtern die Chance auf die Wohnung logischerweise; es gilt also, schon vor der Wohnungssuche für geordnete Verhältnisse zu sorgen. Der erste Schritt geschieht online: Die Bonitätsprüfung auf scorekompass.de basiert auf den Daten der Auskunftei Arvato und ist völlig kostenlos. Die Kreditwürdigkeit wird in einem Wert zwischen 100 und 600 zusammengefasst, sodass dieses vermeintlich komplizierte Thema auch ohne tiefe Kenntnisse verständlich wird.

Mithilfe des Scores erlangt man Klarheit über die eigenen Finanzverhältnisse, besonders aus Sicht externer Personen. Ist die Bonität gut, kann man dem Vermieter die Selbstauskunft mit gutem Gewissen vorlegen. Doch bei schlechter Bonität gibt es Mittel und Wege, diese zu verbessern.

Finanzverhalten verbessern und alte Fehler ausbügeln

Die offensichtlich wichtigste Regel lautet, es fortan nicht mehr zu negativen Einträgen kommen zu lassen. Dies geschieht, indem alle Rechnungen pünktlich bezahlt werden. Vor diesem Hintergrund können sogar Dispo- oder Ratenkredite Sinn machen, falls ansonsten ein finanzieller Engpass entsteht. Die Familie steht schließlich immer an erster Stelle und dank günstiger Zinsen sind Kredite heute keine Stolperfallen mehr.

Etwaige vorhandene Negativeinträge können gelöscht werden. Dafür muss die Schuld beglichen sein; daraufhin kommuniziert man mit der Auskunftei sowie mit dem (ehemaligen) Gläubiger. Der Gläubiger übermittelt die Bestätigung an die Auskunftei, sodass der Eintrag gelöscht wird. Andernfalls erfolgt die Löschung automatisch nach drei Jahren (im Fall der SCHUFA). Mit Eigeninitiative kann dieser Zeitraum also deutlich verkürzt werden; zu beachten ist jedoch, dass auch nach Löschung meistens ein Vermerk stehen bleibt. Dieser ist allerdings deutlich milder als der tatsächliche Eintrag, und das drückt sich auch in der Bonität aus.

Übersicht und Planung sind in diesem Fall also mehr als die halbe Miete. Angesichts hoher Lebenshaltungskosten, nicht zuletzt wegen der steigenden Mieten, müssen Familien heute noch besser haushalten als früher; das Internet bietet glücklicherweise eine kostenlose, aber sehr effektive Hilfestellung an.

 

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