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Gap Year: In diese Lücke passt eine Sprachreise

Gap Year: In diese Lücke passt eine Sprachreise

Nach dem Abi legen viele erst mal eine Pause ein – und machen ein „Gap Year“. Die Auszeit lässt sich nutzen – zum Beispiel für eine ausgedehnte Sprachreise.

Was mache ich nach dem Abitur? Studieren, eine Lehre beginnen, jobben – oder erst mal nichts? Vor dieser Frage stehen derzeit wieder Tausende Schulabgänger. Und immer häufiger lautet die Lösung: „Ich nehme mir jetzt eine Auszeit, ich mache ein Gap Year.“ Bedeutet: Nach der Schule und vor dem sogenannten Ernst des Lebens legen viele junge Leute ein „Lückenjahr“ ein.

Einige verbringen die Pausen-Monate ohne Lernstress und Verpflichtungen auf Muttis Couch, andere nutzen die Zeit, um sich zu orientieren. Sie packen den Rucksack und reisen um die Welt, machen ein Praktikum, oder versuchen, Arbeit und Reisen bei einem Work-and-Travel-Aufenthalt miteinander zu verbinden.

Wer eine Auszeit nimmt, kann auch gezielt die eigenen Sprachkenntnisse verbessern – etwa durch Sprachreisen. Sprachreisen-Veranstalter wie EF bieten längst nicht nur zwei- bis dreiwöchige Ferienkurse an, sondern auch Gap-Year-Programme. Die Programme dauern je nach Veranstalter von wenigen Monaten bis zu knapp einem Jahr. Sie können in Metropolen wie London oder New York führen, nach Australien, Malta oder Frankreich – fast überall dorthin, wo relevante Sprachen vermittelt werden.

Diese Lernreisen im Langzeitformat sind ähnlich organisiert wie die typischen Schüler-Sprachreisen: Die Teilnehmer bekommen täglich Unterricht, sind gemeinsam in einer Unterkunft untergebracht und werden dort auch verpflegt. Das Kursangebot umfasst pro Woche rund 30 Lektionen von etwa der Länge einer Schulstunde.

Da bleibt immerhin ein halber Tag Zeit, das Gastland auf eigene Faust zu entdecken – um Kontakte zu knüpfen, mögliche Unis und Arbeitgeber in Augenschein zu nehmen und natürlich die Fremdsprache noch besser zu lernen und die frisch erworbenen Kenntnisse im Alltag anzuwenden. Bei einigen Programmen besteht auch die Möglichkeit, ein Praktikum in den Aufenthalt einzubauen.

Fleißige Teilnehmer können auf vielfältige Weise von der Sprachreise profitieren: Sie erwerben anerkannte Sprachzertifikate, sammeln Auslandserfahrung für den Lebenslauf und eventuell sogar einige Einblicke in die internationale Arbeitswelt.

Wer einen längeren Auslandsaufenthalt als Sprachreise plant, sollte aber spendable Eltern haben: Eine mehrmonatige Sprachreise ist kein Low-Budget-Urlaub. Für ein sechsmonatiges Sprachprogramm im Ausland sind mindestens rund 10.000 Euro fällig – Unterricht, Unterkunft und Verpflegung inklusive.

Foto: Pixabay.com

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