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Kinotipp: THE LADY IN THE VAN

Kinotipp: THE LADY IN THE VAN

Das erfolgreiche Theaterstück „The Lady In The Van“ über eine obdachlose, alte Dame (Maggie Smith) kommt am 14. April 2016 als Tragikkomödie in unsere Kinos. Absolut Familie verlost dreimal das Buch von Alan Bennett.

 

Die 81-jährige Maggie Smith, bekannt als Professor McGonagall aus den Verfilmungen der „Harry Potter“-Romane und als Violet Crawley aus der britischen TV-Erfolgsserie „Downton Abbey“, bringt in „The Lady In The Van“ ihre berühmte Bühnenrolle Miss Shepherd auf die Kinoleinwand. Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Alan Bennett, in dessen Londoner Auffahrt Miss Shepherd „vorübergehend“ ihren Van parkte und dann für 15 Jahre dort wohnen blieb.

Die Begegnung, die als widerwillig gewährter Gefallen begann, entwickelte sich zu einer innigen Freundschaft, die die Leben der beiden für immer veränderte. Alan Bennett adaptierte für diese Komödie sein erfolgreiches Theaterstück, das auf seinen Memoiren beruht. Der Film wurde in der Straße und dem Haus gefilmt, in denen Bennett und Miss Shepherd jahrelang lebten.

The Lady in The Van 1

Miss Sheperd (Maggie Smith) taucht eines Tages mit ihrem alten Lieferwagen im Londoner Stadtteil Camden Town auf. Allerdings wird sie nicht nur zur Dauerparkerin, sondern sie lebt auch in ihrem maroden, rollenden Zuhause.

The Lady in The Van 2

Die einst alternativ angehauchten und nun recht konservativ gewordenen Anwohner sind davon alles andere als begeistert, denn die „Lady“ müffelt und verschafft sich auch zuweilen recht bestimmt Einlass in die gekachelten Räumlichkeiten des jeweiligen Hauses, vor dem ihr Gefährt gerade steht.

The Lady in The Van 3

Dankbarkeit oder gar ein Lächeln, wenn man ihr Essen oder Geschenke bringt, sind von Miss Shepherd nicht zu erwarten. Als sie dem alleinstehenden Alan Bennett (Alex Jennings) Anschubhilfe für ihr mittlerweile fahruntüchtiges Auto aufträgt, ahnt der noch nicht, dass sie damit vor seinem Haus ihr Lager aufschlägt.

The Lady in The Van 4

Als ihr bald darauf von der Stadt untersagt wird, das Auto auf der Straße stehen zu lassen, bietet Bennett an, es in seine Einfahrt zu stellen. Dank von Miss Shepherd ist allerdings nicht zu erwarten…

Ein Theaterstück zu verfilmen, ist und bleibt eine heikle Sache. Aufgrund des begrenzten Aktionsradius auf der Bühne verkommt so etwas im Film häufig zum Kammerspiel. Nun ist „The Lady In The Van“ zunächst einmal eine wahre Geschichte gewesen – und die wurde in der Tragikkomödie auch noch an den Originalschauplätzen gedreht. Das verschafft dem Film zumindest ein wenig Bewegung, die Dialoge bleiben aber bühnenreif.

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Als besonderen Clou der Verfilmung kann man die Darstellung des Alan Bennett als gespaltene Persönlichkeit bezeichnen: Alex Jennings in einer Doppelrolle als hilfsbereiter schwuler Nachbar sowie als Autor, der die Geschehnisse durch die dramaturgische Brille betrachtet. Doch trotz dieser interessanten Konstellation würde „The Lady In The Van“ ohne Maggie Smth in der Rolle der Miss Shepherd als Film nicht funktionieren. Auf sie darf man sich freuen, denn als garstige Grantlerin liefert sie ein Feuerwerk an schauspielerischer Leistung, vom alles-sagenden Blick bis hin zu feinstem britischen Sarkasmus.

The Lady in The Van 6

„The Lady In The Van“ als Theaterstück wie auch als Film ist wichtig, um darauf aufmerksam zu machen, dass in unseren Landen kein Obdachloser in diese Position hinein geboren wurde, sondern dass ein jeder eine Geschichte, ein Schicksal mit sich herumträgt, der er zu entfliehen versucht.
Apropos: das wird im Film übrigens alles aufgeklärt.

Regie führte Nicholas Hytner, der bereits mit Bennett bei „King George – ein Königreich für mehr Verstand“ zusammen arbeitete. In weiteren Rollen sind unter anderem Jim Broadbent, Frances de la Tour („Harry Potter“) und Roger Allam („Die eiserne Lady“) zu sehen.

Fazit: „The Lady In The Van“ ist ganz klar ein Maggie Smith-Film – und deren Fans dürfen ihn auf keinen Fall verpassen!

The Lady in The Van_PlakatKinostart: 14. März 2016; Regie: Nicholas Hytner; FSK: ab 6 Jahren; Länge: 105 Min.; Verleih: Sony Pictures; Link: theladyinthevan.de

Zum Kinostart von “The Lady In The Van” verlosen wir dreimal das Buch mit den Memoiren von Alan Bennett:

The Lady in The Van_Buchcover

Wer zum Filmstart von “The Lady In The Van”das Buch von Alan Bennett gewinnen möchte, füllt unter dem Stichwort „Grantlerin“ einfach das Gewinnspielformular aus. Nicht vergessen, Namen und vollständige Adresse anzugeben. Die Namen der Gewinner werden auf absolutfamilie.de/wer-hat-gewonnen veröffentlicht.

Einsendeschluss ist der 28.04.2016. Mitarbeiter der beteiligten Firmen können nicht teilnehmen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Daten der Teilnehmer werden von Absolut Familie nur für diese Gewinnspielabwicklung verwertet, nicht gespeichert und ausschließlich zu Versandzwecken an die beteiligten Firmen weitergegeben.

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