Familienleben

Eine starke Stimme für eine gelungene Gutenachtgeschichte

Eine starke Stimme für eine gelungene Gutenachtgeschichte

Sie haben tagsüber im Job so viel geredet, dass Ihnen abends die Stimme versagt – ausgerechnet bei der Gutenachtgeschichte für die Kids? Lesen Sie hier, was hilft.

Wer im Job viel spricht, kennt das Problem: Wenn nach unzähligen Telefonaten und Meetings die Stimme am Ende des Tages belegt und heiser ist. Zu Hause angekommen sollte man eigentlich seine Stimme schonen, etwas Tee trinken und so wenig wie möglich Sprechen. Mit Kindern wird dies jedoch zur unlösbaren Aufgabe, möchten sie doch auf ihre Gutenachtgeschichte nicht verzichten. Wie Sie im Berufsalltag Ihre Stimme so wenig es geht belasten, und was Sie in den Abendstunden gegen Ihre Heiserkeit tun können, lesen Sie hier.

Warum wird die Stimme überhaupt heiser?

Personen, die berufsbedingt viel sprechen, sogenannte Vielsprecher, haben häufig mit Heiserkeit zu kämpfen. Langes Sprechen, Singen oder gar Schreien belastet die Stimme permanent. Was geschieht? Der Sekretfilm, der für gewöhnlich die Mund- und Rachenschleimhaut überzieht, trocknet mehr und mehr aus. Die Stimme klingt belegt und rau – versiegt im schlimmsten Fall sogar ganz.

Neben der stimmlichen Überlastung spielt auch die Umgebung im Berufsalltag eine Rolle. Wer sich beispielsweise viel in stark klimatisierten oder beheizten Räumen aufhält, tut seiner Stimme keinen Gefallen. Gleiches gilt für eine staubige oder verrauchte Arbeitsumgebung sowie der ständige Wechsel zwischen Raum- und Frischluft.

Tipps: Wie Sie tagsüber der Heiserkeit entgegenwirken

Sicher, Sie können jetzt nicht einfach die Klimaanlage oder Heizung in Ihrem Büro ausschalten und sämtliche Meetings absagen. Dennoch gibt es einige Dinge, die Sie tagsüber beachten können, um abends noch gut bei Stimme zu sein.

Dazu zählen:

  • Trinken Sie über den Tag verteilt rund zwei Liter, das befeuchtet die Mund- und Rachenschleimhaut und lässt diese weniger schnell austrocknen. Wärmende Tees sind besser als kalte Getränke aus dem Kühlschrank.
  • Heben Sie die Luftfeuchtigkeit in klimatisierten oder beheizten Räumen an. Dies gelingt, indem Sie Wasserschalen aufstellen oder mit Wasser besprenkelte Handtücher über die Heizkörper hängen.
  • Lassen Sie etwa alle zwei bis drei Stunden Sauerstoff in Ihr Büro. Neben regelmäßigem Lüften ist es auch ratsam, in der Mittagspause etwas spazieren zu gehen. Das tut den Schleimhäuten gut.
  • Denken Sie bei Ihrer Terminplanung auch an Ihre Stimme. Ein langes Meeting und direkt im Anschluss eine Telefonkonferenz ist Anstrengung pur. Gönnen Sie Ihrer Stimme immer wieder eine circa halbstündige Pause – so ist sie auch am Abend noch einsatzfähig.

So vertreiben Sie am Abend das Kratzen im Hals

Wenn Ihr Hals aufgrund der Belastung des Tages immer mehr und mehr kratzt, sollten Sie keinesfalls versuchen, dies mit Räuspern zu lindern. Beim Räuspern schlagen nämlich die Stimmlippen hart aneinander, was den Hals noch mehr reizt. Versuchen Sie stattdessen, durch leichtes Hüsteln dem kratzenden Gefühl beizukommen. Ebenso wenig sollten Sie ein besonders scharf gewürztes Gericht zu sich nehmen. Bereiten Sie lieber eine milde, vitaminreiche und leichte Mahlzeit für sich und Ihre Familie zu. Dies ist nicht nur besser für den Hals, die Nährstoffe geben auch Energie für den Abend.
Kurz bevor die Gutenachtgeschichte fällig wird, ist es ratsam, mithilfe spezieller Lutschtabletten den Speichelfluss anzuregen. So werden die trockenen Schleimhäute befeuchtet und der Rachen beruhigt.

Heiserkeit: Steckt vielleicht doch eine Erkältung dahinter?

Wenn die Stimme vollständig versiegt, Halsschmerzen, Husten und Schnupfen hinzukommen, haben Sie Ihre Stimme höchstwahrscheinlich nicht überlastet, sondern sich eine Erkältung eingefangen. In diesem Fall sollten Sie Ihre Stimme wirklich absolut schonen. Das heißt, so wenig wie möglich sprechen, nicht flüstern und sich auch ein paar Tage Pause von der Arbeit gönnen. Nur so werden Sie die Beschwerden schnell wieder los.

Und zum Thema Gutenachtgeschichte: Geben Sie das Ritual an Ihren Partner oder – sofern möglich – an die Großeltern ab. Dies sorgt für Abwechslung im Alltag und fördert die Bindung des Kindes mit anderen Familienmitgliedern.

Foto: Pixabay.com

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