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„Love & Mercy“ auf DVD und Blu-ray Disc

„Love & Mercy“ auf DVD und Blu-ray Disc

Love and Mercy 2Sie haben den Sound einer Generation geprägt, wie kaum eine andere Band: Die Beach Boys stehen bis heute für den unverwechselbaren Surfsound der 1960er Jahre. Abseits von Sonne und Strand erzählt Regisseur Bill Pohlad in „Love & Mercy“ die bewegende und unglaubliche Geschichte von Brian Wilson, dem kreativen Kopf der Band – vom gewaltigen Erfolg und von den herben Rückschlägen, vom Absturz eines musikalischen Genies und auch von einer Liebe, die ihn ins Leben zurückholte (Heimkinostart 15. Oktober 2015).

 

Inhalt:
Aus seiner Feder stammen Welt-Hits wie „Good Vibrations“ und „Wouldn’t it be Nice”: Brian Wilson, Chorknabe aus Kalifornien, stürmte in den 1960er Jahren mit den „Beach Boys“ weltweit die Musikcharts. Doch der kometenhafte Aufstieg und spektakuläre Erfolg haben ihren Preis: Scheidung, Drogen und psychische Probleme führen zum Absturz des Musik-Genies. Allein durch die Unterstützung seiner Ehefrau Melinda Ledbetter gelingt ihm der Weg zurück ins Leben und schließlich das verdiente Comeback.

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Regisseur Bill Pohlad („12 Years A Slave“) verfilmt die wahre Lebensgeschichte von „Beach Boys“-Mitglied Brian Wilson, seinen bahnbrechenden Aufstieg und fatalen Abstieg im Musikgeschäft des 20. Jahrhunderts. John Cusack und Paul Dano brillieren als junger und erwachsener Brian Wilson, an ihrer Seite spielen Elizabeth Banks und Paul Giamatti.

Mehr zum Film sowie den Trailer finden Sie hier

Die Gründung der Beach Boys – Aufstieg und Erfolg

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Noch heute verbindet man kaum eine andere Musikband so sehr mit Sommer-, Strand- und Surfsound wie die Beach Boys. Das eindringliche Biopic „Love & Mercy“ erzählt abseits des Surfer-Images die Geschichte von Mastermind und Gründungsmitglied Brian Wilson und zeigt dabei, wie der besessene Musiker im Studio seine Ideen kreativ umsetzte.

Die Erfolgsgeschichte beginnt im Kalifornien der 1960er Jahre: Die Band „The Pendletones“ wurde gegründet. Ihre Mitglieder waren neben den Brüdern Brian, Dennis und Carl Wilson auch ihr Cousin Mike Love und Larry Marks, der kurze Zeit später durch Al Jardine ersetzt wurde. Dennis Wilson konnte übrigens bei der Gründung kaum Schlagzeug spielen – sein Mitwirken in der Band ist vor allem seiner Mutter geschuldet, die Brian dazu drängte, seinen Bruder in die Band aufzunehmen. Allerdings ist Dennis maßgeblich für den Surfsound verantwortlich, denn er war das einzige Bandmitglied, das wirklich surfte. Noch im Jahr der Gründung veröffentlichte die Band mit „Surfin“ auch ihren ersten Hit in Kalifornien. Die Plattenfirma entschied sich ohne das Wissen der jungen Männer dazu, die Band The Beach Boys zu nennen – und so wurde dieser Name kurzerhand der zukünftige und endgültige Bandname.

Besonders die Frequenz der Veröffentlichungen in den ersten Jahren ist beachtlich: „Pet Sounds“, das Album aus dem Jahr 1966, dessen Entstehung „Love & Mercy“ eindrucksvoll zeigt, wurde nur fünf Jahre nach der Gründung aufgenommen und war bereits das elfte Studioalbum. Kurz: Die frühen 1960er Jahre waren die Zeit der Beach Boys. Sie waren die erste Band, die es schaffte, die Beatles von Platz eins der Billboard Charts zu verdrängen. Brian Wilson und seine Bandkollegen avancierten zu Teenieidolen, tourten um die Welt und landeten einen Hit nach dem anderen. Ein Erfolg, der noch lange nachhallte – bis heute gilt „Pet Sounds“ als eines der einflussreichsten Alben der Rockgeschichte mit berühmten Fans wie den Beatles und Bono von U2.

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LOVE & MERCY erscheint am 15. Oktober 2015 bei Studiocanal Home Entertainment auf DVD und Blu-ray Disc sowie als Video on Demand; Laufzeit: ca. 121 Min; Sprachen: Deutsch, Englisch; FSK: freigegeben ab 6 Jahren. Als Bonusmaterial gibt es geschnittene Szenen, einen Audiokommentar von Regisseur Bill Pohlad und Co-Autor Owen Moverman, das Making of, „Der Look von Love & Mercy“, ein Promo Making of und den Trailer.

Bereits seit dem 14. August ist der Soundtrack digital erhältlich. Eine CD-Version des Soundtrack-Albums ist am 18. September erschienen, Vinyl-Liebhaber müssen sich noch bis zum 20. November 2015 gedulden. Das Album vereint Soundtrack und Score, den Atticus Ross komponierte. In seine Songs ließ der Musiker Fragmente zahlreicher Beach Boys-Klassiker einfließen. Brian Wilson, der 2015 sein elftes Studio-Album „No Pier Pressure“ veröffentlicht hat, schrieb für die Film-Biografie das nachdenkliche „One Kind Of Love“, das auf dem Soundtrack in einer Live-Version vertreten ist. Neben drei Beach Boys-Songs ist als weiteres Highlight das „God Only Knows“-Cover von Paul Dano enthalten.

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