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Kinotipp: RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE

Kinotipp: RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE

Weiter geht‘s mit einem neuen Abenteuer aus der „Dieffe 93“. In „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ kommen der tiefbegabte Rico und der schlaue, aber ganz schön ängstliche Oskar einer Betrügerbande auf die Schliche und müssen inkognito ermitteln. Der mit Stars hochkarätig besetzte zweite Kinofilm der beliebten Rico-Bücher von Jugendbuchautor Andreas Steinhöfel startet am 11. Juni in den Kinos.

 

Die Geschichte von Rico und Oskar geht weiter! Kurz nach dem Kinostart des ersten Films „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ hatten die Dreharbeiten zum zweiten Teil begonnen.

So kehrte für „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ ein großer Teil des Ensembles zurück. Für die neuen Rollen des Boris Wandbeck und Herrn von Scherten konnten mit Moritz Bleibtreu und Henry Hübchen zwei der renommiertesten deutschen Charakterdarsteller gewonnen werden. Bleibtreu etwa musste nicht lange überlegen, um sich für die Rolle zu entscheiden: „So viele tolle neue Kinderbücher gibt es gar nicht“, sagt Bleibtreu: „Dies ist einfach eine gut erzählte Geschichte, die Kinder für voll nimmt. Ich finde, Kindergeschichten verlangen Kindern oft gar nicht genug ab. ‚Rico, Oskar und das Herzgebreche‘ macht es und ist dadurch umso besser und spannender.“ Für Gastrollen konnten Annette Frier, Barbara Meier, Tobi Krell (Checker Tobi) und Ben Blümel gewonnen werden.

 

Die wichtigsten Figuren in „Rico, Oskar und das Herzgebreche“

Rico (Anton Petzold)

Rico ist, wie er selber sagt, tiefbegabt. Denn wenn er es mit zu vielen Informationen auf einmal zu tun bekommt, fängt die Bingotrommel in seinem Kopf an sich zu drehen, und er kriegt alles durcheinander. Daher speichert er alle wichtigen Informationen auf seinem „Merkrecorder“. Rico ist Halbwaise, seit sein Vater beim Angeln im Golf von Neapel von einem Riesenfisch ins Wasser gezogen wurde und ertrank.

Oskar (Juri Winkler)

Der hochintelligente Junge hat die erstaunlichsten Fakten und Statistiken im Kopf – und außerdem Höhenangst, Angst vor Bakterien, Angst im Straßenverkehr und zahlreiche weitere Ängste. Oskar wird zu Ricos bestem Freund – und durch ihn lernt er, die Ängste zu überwinden. Zu seinem Vater hat er nicht das beste Verhältnis, genau genommen, gar keins; dafür findet Oskar bei den Dorettis so etwas wie eine neue Familie.

Tanja Doretti (Karoline Herfurth)

Ricos Mutter ist alleinerziehend. Sie arbeitet als Geschäftsführerin im Nachtclub „Mausefalle“ und sorgt dafür, dass die Männer sich einen schönen Abend machen können. Aber Oskars Befürchtung, dass sie daher irgendwie verrucht sein könnte, kann Rico ausräumen – Tanjas Geruch ist völlig okay, den hat sie schließlich von Douglas.

Der Bühl (Ronald Zehrfeld)

Eigentlich heißt er Simon Westbühl, aber wer soll sich das mit den Himmelsrichtungen dauernd merken?! Der Kriminalkommissar, der seinerzeit „Mister 2000“ dingfest gemacht hat, soll Ricos neuer Papa werden – findet Rico. Schließlich hat Mama selbst gesagt, dass er eine scharfe Schnitte ist. Aber irgendwie kommt es einfach nie so weit, dass die beiden endlich einmal knutschen.

Frau Dahling (Ursela Monn)

Sie ist Ricos Lieblingsnachbarin, denn zu ihr geht er, wenn Mama in der „Mausefalle“ Spätschicht hat. Bei Frau Dahling gibt es immer lecker Müffelchen zum Abendessen und „Miss Marple“-Filme in der Flimmerkiste. Aber erst nach der „Abendschau“, denn deren Moderator Ulf Brauscher ist ihr (nicht ganz so) heimlicher Schwarm… Wenn sie nicht gerade das „graue Gefühl“ einer Depression verspürt, ist Frau Dahling der fröhlichste Mensch der Welt.

Ellie Wandbeck (Katharina Thalbach)

Die Chef-Bingotrommeltante, die bei der Seniorengruppe „Graue Hummeln“ die Bingo-Abende leitet, hat ein ganz krummes Ding am Laufen – sie ist eben nicht nur der geborene Entertainer, sondern auch ein fieses Luder. Es gibt keinen, zu dem sie nicht eklig ist: zu Tanja, mit der sie irgendein merkwürdiges Geheimnis teilt, zu ihrem Hündchen, das sie hinter sich herzerrt, und zu ihrem Sohn Boris, der allenfalls als Fußmasseur taugt.

Boris (Moritz Bleibtreu)

Ellie Wandbecks Sohn, der die „Mausefalle“ leitet, macht einen auf Macho, wird bei seiner Mutter aber zum Pantoffelhelden. Dass er schielt und außerdem stottert, wenn er sich aufregt, lässt ihn nicht ganz so cool erscheinen, wie er gerne wäre. Und außerdem sollte er einmal mit seinem Friseur ein ernstes Wörtchen reden…

Herr van Scherten (Henry Hübchen)

Ganz Gentleman der alten Schule, ist er der Charme in Person, wenn Tanja und Rico zum Bingo-Abend kommen und an seinem Tisch Platz nehmen. Seit er Witwer ist, fühlt er sich oft ziemlich einsam, und Tanja hat es ihm angetan… Als Rico und Oskar ihn um Hilfe bitten, ist er sofort zur Stelle und nimmt, auch wenn Autofahren nicht wirklich zu seinen Stärken gehört, die Verfolgung der fürchterlichen Ellie auf.

Fitzke (Milan Peschel)

Gustav W. Fitzke, der stets schlecht gelaunte Eigenbrötler, mag keine Kinder, keine Erwachsenen, keinen Spaß, keinen Lärm – mag er eigentlich überhaupt irgendetwas? Man könnte fast meinen, er hat ein Herz aus Stein…

Eigentlich läuft alles prima in der Dieffenbachstraße 93, seit Rico (Anton Petzold) und Oskar (Juri Winkler) den Kindesentführer Mister 2000 zur Strecke gebracht haben. Aber dieses Mal trägt Oskar keinen Helm mehr. Er hat sich eine Sonnenbrille besorgt, denn schließlich sind die beiden bei ihrem neuen Fall inkognito unterwegs.
Wenn alles so kommt, wie Rico sich das vorstellt, hat er vielleicht demnächst schon mit dem Bühl (Ronald Zehrfeld) einen neuen Papa.

 

Mit Oskar hat Rico schon jetzt einen neuen, besten Freund. Okay, Oskar hat nicht das beste Verhältnis zu seinem Vater Lars, aber das heißt wiederum, dass er in Zukunft öfter mal bei Rico übernachten kann. Nur Ricos Mutter Tanja (Karoline Herfurth) wirkt in letzter Zeit so angespannt. Aber Erwachsene machen sich ja ständig Sorgen und dergleichen…

 

Erst einmal freut sich Rico ganz besonders auf den nächsten Bingo-Abend bei der Seniorengruppe „Graue Hummeln“, denn diesmal kommt Oskar zum ersten Mal mit. Dort wird Tanja, wie immer, formvollendet von Herrn von Scherten (Henry Hübchen), ganz Gentleman der alten Schule begrüßt. Ellie Wandbeck (Katharina Thalbach), die Chef-Bingotrommeltante, verliest in ihrer üblichen dramatischen Art die gezogenen Zahlen – und Tanja ist wieder einmal die erste, die „Bingo!“ ruft und eine Handtasche gewinnt. Rico applaudiert begeistert, aber Oskar wird immer schweigsamer.

Später eröffnet er Rico, dass Tanja ganz andere Zahlen hatte als die gezogenen und einfach die falschen angekreuzt hat. Aber das hätte die Wandbeck doch merken müssen! Es bleibt nur eine logische Erklärung: Tanja und Ellie Wandbeck stecken unter einer Decke!

Rico kann nicht glauben, dass seine Mutter in ein krummes Ding verwickelt sein soll. Soll er den Bühl (Roland Zehrfeld) um Hilfe bitten? Aber da ist ja diese Frau (Barbara Meier), die bei ihm übernachtet…
Also bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Wandbeck zu beschatten. Aber als die ihre Wohnung verlässt, steigt sie in ein Taxi und braust davon. Rico weiß Rat: Herr von Scherten mit seinem betagten Mercedes und sehr eigenwilligen Fahrstil hängt sich mit den beiden an Ellies Spur, als die am nächsten Tag wieder davonfährt – begleitet von einem langhaarigen, muskulösen Typen. Das ist doch Boris, Tanjas Chef aus der „Mausefalle“!

 

Beim Blick in eine einsame Scheune auf dem Lande wird Oskar die Sache klar: Die Wandbeck kriegt die Sachen als Hehlerware, und Ricos Mutter hilft ihr dabei, die Sachen weiterzuverkaufen – über den Bingo-Abend und eBay. Mann, Mann, Mann!

Tanja will eigentlich gar nicht mehr mitmachen, aber die Wandbeck muss etwas gegen sie in der Hand haben. Aber was?

Rico und Oskar wissen: Sie brauchen den Schlüssel zur Scheune, um Ellie überführen zu können. Und der lagert in der Mausefalle – in Boris’ Büro…

 

„Rico, Oskar und das Herzgebreche“ ist ein Buddy-Movie, in dem die Freundschaft zu Rico Oskar dabei hilft, seine Paranoia und seine Parasiten-Angst zu überwinden, und auch Rico kommt so besser mit den Familiengeheimnissen klar, die jetzt ans Licht kommen. Rico und Oskar müssen sich auch nicht nur kriminalistischen Herausforderungen stellen, denn die Kessler-Zwillinge, die sich in die Beiden verguckt haben, sorgen durch ihre Schwärmerei für weitere Verwirrung bei den Jungs.

 

Und dann ist da noch der mürrische Fitzke (Milan Peschel), der ihnen plötzlich seine Steinesammlung zeigen will. Ohne zu viel verraten zu wollen: Fitzkes Steine werden für den dritten und letzten Teil der Reihe „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“ noch eine äußerst bedeutsame Rolle spielen.

Eben wie Rico so schön erklärt: Sellawie.

Fazit: Mit „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ gibt es wieder jede Menge kindgerechte Spannung und allerlei merkwürdige Erwachsene – eine tolle Fortsetzung! Eine der skurrilen Szenen des Kinderfilms hier im LEGO-Look:

Kinostart: 11. Juni; Regie: Wolfgang Groos; FSK: ohne; Länge: 95 Min.; Verleih: Twentieth Century Fox; Link: ricoundoskar-diefilme.de

 

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