Familienleben

Tierischer Familienzuwachs: zwischen Pflichten und Vergnügen

Tierischer Familienzuwachs: zwischen Pflichten und Vergnügen

Fast jedes Kind wünscht sich ein Haustier. Doch Tiere sind nicht nur Spielgefährten, sie brauchen auch viel Pflege. Kinder können an dieser Aufgabe reifen.

Spätestens wenn der beste Freund eine Katze, einen Hamster oder ein anderes Haustier bekommen hat, hören Eltern diesen Satz zum ersten Mal: „Ich will auch ein Haustier haben!“ Wenn der Wunsch nach einem tierischen Spielgefährten wirklich so dringend ist und Eltern ihrem Kind diesen Wunsch erfüllen, heißt es: Verantwortung übernehmen für ein neues Familienmitglied!

Rundum gut versorgt: Füttern, pflegen und spielen

Je nach Tierart benötigt das neue Familienmitglied eine unterschiedliche Versorgung. Zu den täglichen Aufgaben gehören allerdings meistens das Füttern, das Sauberhalten von Stall oder Gehege und regelmäßige Spieleinheiten. Artgerechte Tiernahrung kann man heutzutage problemlos im Internet bestellen. So bietet zum Beispiel der Anbieter DAS FUTTERHAUS ein umfangreiches Sortiment an Tierbedarf und Tiernahrung. Zum Füttern sollte man eine bestimmte Tageszeit einplanen. Wenn das Kind schon die Uhr lesen kann, kann es selbst auf die Einhaltung der Essenszeit achten.

Schon Kindergartenkinder können bei der täglichen Versorgung Aufgaben übernehmen. Allerdings empfehlen Tierexperten, erst Kindern ab etwa acht Jahren die Verantwortung für ein Tier zu übergeben. Kontrolle ist dabei immer noch wichtig. Ab etwa zwölf Jahren sind Kinder dann in der Lage, alle Aufgaben selbstständig und korrekt auszuführen.

Interesse am Helfen wecken

Viele Eltern kennen das: Am Anfang kennt die Begeisterung für den tierischen Freund keine Grenzen. Das führt sogar oft zu einem handfesten Streit unter Geschwistern, wer das Tier zuerst füttern darf. Nach wenigen Wochen allerdings ebbt das Interesse an den Aufgaben ab und die Eltern tragen dann oft unfreiwillig die komplette Verantwortung für das Haustier. Damit das nicht passiert und Kinder das Interesse an ihrem neuen tierischen Freund nicht verlieren, gibt es folgende Tipps:

  • für die Versorgung feste Zeiten bestimmen
  • Kinder an Aufgaben beteiligen
  • Aufgabenbereiche an das Kind weitergeben
  • Haustier nach Alter des Kindes auswählen
  • respektvollen Umgang vorleben
  • Kontrolle und Lob nicht vergessen!

Haustiere tragen laut zahlreicher Studien dazu bei, dass die soziale Kompetenz der Kinder gefördert wird. Gerade unsichere Kinder blühen bei der Pflege und beim Spiel mit ihrem tierischen Begleiter auf und können Ängste besser verarbeiten. Wenn sich das Kind liebevoll um das Haustier kümmert, ist das eine Chance für eine lange Freundschaft.

 

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