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Kinotipp: INTERSTELLAR

Kinotipp: INTERSTELLAR

INTERSTELLARAls die Erde zugrunde geht, plant die US-Regierung in geheimer Mission, das All nach bewohnbaren Planeten zu erkunden, um die Menschheit umzusiedeln. Christopher Nolan inszeniert ein Sci-Fi-Drama, das den Zuschauer in die unendlichen Weiten des Alls entführt – ab 6. November im Kino.

 

In der nahen Zukunft neigen sich die Ressourcen auf der Erde dem Ende zu – es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es überhaupt keine Nahrungsmittel mehr für die Menschen gibt. Farmer versuchen verzweifelt, die letzte noch wachsende Pflanze anzubauen, unter ihnen Cooper (Matthew McConaughey). Der ehemalige NASA-Pilot lebt mit seinem Schwiegervater und seinen zwei Kindern Murph (Mackenzie Foy) und Tom (Timothée Chalamet) auf einer Farm. Das Leben als Landwirt widerstrebt Cooper, denn eigentlich ist er Ingenieur. Doch es sind nun einmal Farmer, die die Welt braucht, denn Nahrungsmittel sind das wichtigste Gut in diesen Zeiten. Eines Tages erreichen Cooper rätselhafte Morsezeichen, die ihm Koordination anzeigen.

Interstellar 1

Cooper und die zehnjährige Murph folgen den Koordinaten und finden sich auf einem geheimen NASA-Stützpunkt wieder. Hier wird eine Top-Secret-Mission der US-Regierung geplant, um die Menschheit zu retten. Angeführt wird das Projekt von dem renommierten Professor Brand (Michael Caine). Obwohl es ihm das Herz bricht, seine Kinder auf der Erde zurückzulassen, schließt sich Cooper der Mission an.

Interstellar 2

Gemeinsam mit Brands Tochter Amelia (Anne Hathaway) und den Astronauten und Wissenschaftlern Doyle (Wes Bentley) und Romilly (David Gyasi) bricht er auf, um durch ein Wurmloch in eine andere Galaxie zu gelangen. Ob das Team je auf die Erde zurückkehren wird, ist fraglich.

Interstellar 3

Im All steuert die Gruppe verschiedene Planeten an, von denen vermutet wird, dass sie bewohnbar sein könnten. Bereits vor einigen Jahren wurde auf diese Planeten je ein Wissenschaftler entsendet, um den dortigen Lebensraum zu erforschen. Ob sie noch am Leben sind, kann niemand sagen.

Es geht zu Ende mit der Erde – mit diesem Thema haben sich schon viele Filme beschäftigt. Doch statt Szenen von Zerstörung und Verwüstung zu zeigen, ist die Szenerie in „Interstellar“ meist überraschend ruhig. So, wie es eben auch im All ist. Aber den Film als Sci-Fi-Epos zu bezeichnen, würde dem Inhalt wiederum nicht gerecht. Vielmehr entfalten sich über die Dauer des Films langsam immer mehr dramatische Facetten der Ausgangsgeschichte. Auf der Suche nach Leben im Weltraum schwankt das Team um Cooper und Brand ständig zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

Interstellar 4

Trotz fast drei Stunden Laufzeit ist der Film nie langatmig. Im Gegenteil: Um in die Geschichte einzutauchen und das Netz aus Dimensionen, Wurmlöchern und Relativitätstheorie zu verstehen, braucht es definitiv etwas Zeit. Ähnlich wie schon bei „Inception“ sorgt Nolan durch raffinierte Twists für ordentlich Stoff zum Nachdenken, auch nachdem der Abspann schon lange zu Ende ist. Hier lohnt sich wohl sogar ein zweiter Kinobesuch.

Fazit: „Interstellar“ wurde ganz klar für die große Leinwand gemacht. Die unendlichen Weiten des Alls und die gigantischen Bilder von so noch nie gesehenen Planeten wirken im Kino einfach am besten.

Interstellar PosterKinostart: 6. November 2014; Regie: Christopher Nolan; FSK: unbekannt; Länge: 169 Minuten; Verleih: Warner Bros.; Link: interstellar-film.de

 

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