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RHEINGOLD – GESICHTER EINES FLUSSES

RHEINGOLD – GESICHTER EINES FLUSSES

RheingoldDie am 21. August in unseren Kinos startende Dokumentation „Rheingold – Gesichter eines Flusses“ folgt dem Lauf des Flusses ausschließlich aus der Vogelperspektive. Von oben ist unsere Heimat nicht mehr dieselbe: Glitzernde Rheinauen erinnern an die Karibik und die Wiesen in den Schwemmgebieten sehen aus wie die Serengeti. Begleitet von der Stimme Ben Beckers und musikalischen Motiven Richard Wagners eröffnen sich ganz unerwartete Facetten des Rheins.

 

Die Doku folgt dem Strom aus der Vogelperspektive. Das Thema: Man kann den Rhein so oder so sehen. Einem aktuellen Doku-Trend folgend („Deutschland von oben“, „Die Ostsee von oben“, „Unsere Berge – Die Alpen von oben“ etc.) betrachten Peter Bardehle und Lena Leonhardt den Strom, der in zwei Quellen in den Graubündner Alpen seinen Ursprung hat und über ein zuletzt reich verzweigtes Flusssystem in die niederländische Nordsee mündet, aus der Vogelperspektive.

Rheingold 1

Die beiden Filmemacher haben von ihren Flügen entlang des knapp 1300 Kilometer langen Rheinlaufs jede Menge Bilder von Natur- Kultur- und Industrielandschaften, von Städten und Kulturdenkmälern mitgebracht. Dabei gibt es allein schon wegen des ungewohnten Blickwinkels vieles (neu) zu entdecken – etwa die geometrisch planvolle Anlage Mannheims.

Rheingold 2

Überhaupt verfehlen die teils faszinierenden Aufnahmen – meist unterlegt mit Musik, die von Richard Wagners „Rheingold“ inspiriert ist – ihre Wirkung auf den Zuschauer nicht. Der wird dazu noch mit leicht verdaulichen Info-Häppchen über Mythologisches, Historisches und aktuelle Entwicklungen gefüttert.

Die spektakulären Luftaufnahmen entstanden über zwei Jahre hinweg mit einer Cineflex-Kamera, dem weltweit besten Heli-Kamera-System. Für die Filmmusik arbeiteten die Stuttgarter Komponisten Steffen Wick und Simon Detel Themen und Motive aus Wagners Oper „Das Rheingold“ um.

Rheingold 3Etwas gewöhnungsbedürftig sind dagegen die Wortmeldungen des Flusses selbst, der mit der sonoren Stimme Ben Beckers lyrisch Verschwurbeltes wie „Vor langer Zeit glaubte ein Gebirge, es mit mir aufnehmen zu müssen“ von sich gibt.

Fazit: Der Film gibt auf die Frage, warum es am Rhein so schön ist, eine visuell zufriedenstellende Antwort.

Mehr über den Rhein lesen Sie in unseren Reisegeschichten über Flusskreuzfahrten auf dem nördlichen und südlichen Rhein.

Rheingold_PlakatKinostart: 21. August 2014; Regie: Peter Bardehle, Lena Leonhardt ; FSK: ohne; Länge: 91 Minuten; Verleih: Senator; Link: senator.de/rheingold

 

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