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SAPHIRBLAU

SAPHIRBLAU

SaphirblauAb 14. August gibt es mit „Saphirblau“ ein Wiedersehen im Kino mit den Charakteren aus Kerstin Giers „Edelstein-Trilogie“. Wie schon im ersten Teil „Rubinrot“ geht es in die Welt der Geheimloge und in das chaotische Leben des Londoner Mädchens Gwendolyn. Neben Zeitreisen und Abenteuern behandelt der zweite Teil der Romanverfilmung vor allem die Entwicklung der romantischen Liebesgeschichte zwischen Gwendolyn und Gideon. Denn bei all den neuen Verbündeten und mächtigen Gegnern fällt es ihnen schwer, sich gegenseitig zu vertrauen. Werden sie es schaffen, trotz aller Missverständnisse und Intrigen zueinander zu stehen?

 

Seit die sechzehnjährige Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich) weiß, dass sie das Zeitreise-Gen der Familie geerbt hat, steht ihr ganzes Leben auf dem Kopf. Nun muss sie als der Rubin im Auftrag einer Londoner Geheimloge in die Vergangenheit reisen, um die vielen Geheimnisse ihrer Familiengeschichte aufzuklären. Dabei wäre sie doch am liebsten einfach nur ein ganz normaler Teenager! Gemeinsam mit Gideon de Villiers (Jannis Niewöhner) und ihrem kleinen verwunschenen Beschützer, dem Wasserspeier-Dämon Xemerius (Stimme: Rufus Beck), erlebt sie so manches Abenteuer.

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Anfangs fand sie Gideon einfach nur eingebildet, aber nun ist Gwendolyn bis über beide Ohren in ihn verliebt. Aber: frisch verliebt in die Vergangenheit? Das ist keine gute Idee, findet Gwendolyn. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten, oder Menuett tanzen zu lernen – beides nicht wirklich einfach!

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Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Gut, dass sie wichtige Ratgeber an ihrer Seite weiß: Ihre beste Freundin Leslie (Jennifer Lotsi), die mit ihrer Internet-Recherche viel Licht in manches Dunkel bringt, den Schulgeist James (Kostja Ullmann) und ihren Großvater in jungen Jahren (Bastian Trost), der ihr in der Vergangenheit wichtige Tipps gibt. Durch ihn kommt Gewndolyn nicht nur einer Verschwörung auf die Spur, sondern auch einem gut gehüteten Geheimnis über sich selbst.

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Doch als Gideon und Gwendolyn sich gegen eine gefährliche Allianz zur Wehr setzen müssen und in die Fänge des Grafen von St. Germain (Peter Simonischek) geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt.

Wie schon im ersten Teil „Rubinrot“ muss Gwendolyn Shepherd auch diesmal wieder in unterschiedliche Epochen der Geschichte reisen, mit den Gepflogenheiten und Kostümen der jeweiligen Zeit zurechtkommen – und dabei auch noch die vielen Geheimnisse ihrer Familie aufdecken. „Saphirblau“ ist die Verfilmung des Romans „Saphirblau – Liebe geht durch alle Zeiten“ von Kerstin Gier aus der „Edelstein-Trilogie“. Obwohl das Fantasy-Abenteuer mit verzwickter Liebesgeschichte mit viel Action, lustigen Einfällen und jeder Menge Geschichte aufwartet, ist „Saphirblau“ doch ein wenig eingezwängt zwischen dem Vorgänger „Rubinrot“ und dem wohl folgenden Nachfolger „Smaragdgrün“ – und somit ein klassischer Mittelteil ohne richtigen Anfang und abschließendes Ende. Somit kann der Film kaum jemandem empfohlen werden, der den ersten Teil nicht kennt bzw. die Bücher nicht gelesen hat. und bei all dem Zeitreise-Kuddelmuddel hilft es dann auch wenig, wenn Gwendolyn sich in aller Eile reisend nicht einmal mehr ins geeignete Historienkostüm wirft, oder gar im 18. Jahrhundert mit einer „Rocky Horror Picture Show“-Gesangs- und Tanzeinlage die gepuderten Herrschaften aufmischt.

Als Darsteller neben Maria Ehrich und Jannis Niewöhner kehren zurück: Josefine Preuß als Lucy Montrose, Katharina Thalbach als Großtante Maddy, Veronica Ferres als Grace Shepherd, Rüdiger Vogler als Mr. George von der Geheimloge, Laura Berlin als Charlotte Montrose und viele andere.

Erfrischender Neuzugang ist der Wasserspeier-Dämon Xemerius – 10 Dinge, die man über Xemerius wissen sollte:

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1. Im 11. Jahrhundert…
… wurde der Dämon Xemerius von mächtigen Magiern und Baumeistern beschworen, um in der Gestalt eines Wasserspeiers aus Sandstein den Turm einer Kirche zu beschützen. Vor mehreren Jahrhunderten wurden die Kirche und mit ihr sein Körper zerstört. Durch den Bann eines Magiers ist er jedoch gezwungen, „als Schatten seines früheren Ichs“ weiter auf der Welt zu wandeln.

2. „Ich bin ein guter Freund von Gwendolyn. Wenn nicht sogar ihr bester!“
Seit er Gwendolyn beim Knutschen mit Gideon in „seiner“ Kirche gefunden hat, folgt er ihr wie ein Schatten und ist nur für sie sichtbar – hält aber strikt Gwens Privatsphäre-Regeln ein.

3. „Kaufst du mir eine Katze?“
Xemerius hat ein besonderes Faible für Haustiere – insbesondere für Hunde. Aber zur Not würde er auch eine Katze nehmen. Deshalb fragt er Gwen andauernd, ob sie ihm nicht eine Katze kaufen würde – und geht ihr damit etwas auf die Nerven. Schulgeist James hält Xemerius selbst für eine „Miezekatze“, weil er so groß ist wie eine. Das findet Xemerius allerdings gar nicht nett, denn Katzen sind in seinen Augen sehr arrogant!

4. „Ups, tschuldigung. Passiert nur, wenn ich aufgeregt bin.“
Als Wasserspeier-Dämon passiert es Xemerius schon mal, dass er ein bisschen Wasser spuckt – was auch andere Menschen außer Gwen wahrnehmen können. Das passiert allerdings in der Regel nur, wenn er aufgeregt ist: „Eine Erinnerung an meine Zeit als Regenrinne, aber das passiert fast nur, wenn ich aufgeregt bin.“

5. „Herrschaften, das ist eine Kirche! Hier küsst man sich nicht!“
Auch wenn Xemerius ein Dämon ist, legt er durchaus Wert auf gute Manieren und verbessert Gwendolyn, wo es nur geht. Küssen in der Kirche zum Beispiel geht so gar nicht!

6. „Ich bin kein Geist! Ich bin ein Dämon!“
Xemerius achtet penibel darauf, dass er als Dämon betitelt wird: „Wo da der Unterschied ist? Also wirklich! Geister sind lediglich Abbilder verstorbener Menschen, die aus irgendeinem Grund diese Welt nicht verlassen wollen. Aber ich war ein Dämon, als ich noch gelebt habe. Du kannst mich doch nicht mit gewöhnlichen Geistern in einen Topf werfen!“

7. „Du kannst mich sehen und hören!“
Dass Gwen Xemerius sehen und hören kann, ist eine Besonderheit, weshalb Xemerius unbedingt Gwens Freund sein möchte: „Es wäre so schön, mit jemand anderem zu reden als mit dem Geist von Sir Arthur Conan Doyle“. Als notorische Plaudertasche kann Xemerius sein Glück kaum fassen, dass er endlich jemanden wie Gwen gefunden hat.

8. „Ich werde sehen, was ich herausbekomme.“
Um Gwen seine guten Absichten zu demonstrieren, bietet er ihr an, bei der Loge der Wächter ein bisschen zu spionieren und Informationen zu sammeln. Dass er durch Wände gehen kann, ist dabei natürlich ein klarer Vorteil. Das Einzige, was er nicht kann: Gegenstände bewegen – das klappt als Wasserspeier-Dämon leider nicht.

9. „Torfnase“, „Loverboy“, „Funkelsteinchen“
Auch wenn Gwendolyn total in Gideon verliebt ist, kann Xemerius ihn nicht leiden. Deshalb gibt er ihm auch immer wieder neue Namen, wie Torfnase, Loverboy und Funkelsteinchen. Was Xemerius an Gideon am wenigsten mag: Dass Gwen seinetwegen Liebeskummer hat.

10. Frei (Dämonen)Schnauze
Xemerius liebt es nicht nur, Spitznamen zu vergeben (selbst Gwen nennt er manchmal „Heuhaufenmädchen“), der kleine Dämon sagt grundsätzlich alles, was ihm so durch den Kopf geht und hält mit seiner Meinung über andere nicht hinter dem Berg. Man sollte sich also in seiner Gegenwart gut benehmen!

Besserwisser, Kampfmaschine, Herzensbrecher, Klugscheißer, arroganter Kotzbrocken – und dabei verdammt sexy: Gideon de Villiers

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Im Mittelpunkt des zweiten Teils der Edelsteintrilogie steht noch mehr als zuvor die Entwicklung der romantischen Liebesgeschichte zwischen Gwendolyn und Gideon, die die gemeinsamen ersten Abenteuer in „Rubinrot“ fest zusammen geschweißt haben.

Gideon de Villiers ist ein äußerst charakterstarker junger Mann, der Gwens Gefühle Achterbahn fahren lassen: In einem Moment kann sie ihn aufgrund seiner Arroganz, Überheblichkeit und eines gewissen Hangs zum Kotzbrocken und Besserwisser überhaupt nicht ausstehen, im anderen schmilzt sie wegen seiner Coolness, Gelassenheit, Entschlossenheit – und nicht zuletzt seines blendendes Aussehen – dahin. Kein Wunder, dass auch Gwens Cousine Charlotte (Laura Berlin), die bisher für die nächste Zeitreisende aus der Familie Montrose gehalten wurde, ein Auge auf ihn geworfen hat.

Gideon und Charlotte verbindet seit Jahren eine enge Freundschaft, was Gwen natürlich überhaupt nicht gefällt, da sie ständig den Vergleich mit ihrer „perfekten“ Cousine aushalten muss – insbesondere, was ihre Fähigkeiten in Sachen mittelalterlicher Tanz und historisches Wissen betrifft. Das Gefühlchaos zwischen den beiden Familien hat bereits Tradition: Schon immer gab es zwischen den De Villiers-Männer und den Montrose-Frauen besonders hitzige Beziehungen.

Als elfte Person, die das Zeitreise-Gen in sich trägt, steht Gideon für den Diamant – den härtesten der Edelsteine. Sein Symbol ist der stolze Löwe, der auch in mehreren Prophezeiungen der Loge der Wächter auftaucht. In der Loge, dem vom Grafen von St. Germain gegründeten Geheimbund, der sich mit den Mysterien des Zeitreisens und dem Zeitreise-Gen beschäftige, fühlt sich Gideon zuhause. In seinen Augen sind das die Menschen, die ihn am besten kennen – die Mitglieder der Familie de Villiers sind bereits seit vielen Generationen Teil der Loge, u.a. auch Gideons Onkel Falk, bei dem dieser lebt. Sein Vertrauen in die Loge und den Grafen wird erst erschüttert, als Gwen ihn mit immer neuen Fragen und Geheimnissen konfrontiert.

Vor seinen Zeitreise-Abenteuern war er Kapitän des Polo-Teams seines Internats. Vor allem beim Fechten macht ihm keiner was vor, daneben ist er aber auch musikalisch begabt und kann Klavier und Geige spielen. Und nicht zu vergessen: Er studiert auch Medizin an der Universität von London. Dieser Traumtyp hat also sowohl Muckis als auch Geist, nur mangelt es ihm manchmal an zwischenmenschlichem Gespür – zumindest was Gwen betrifft. Gegen Gideons Dickkopf ist in den meisten Fällen kein Kraut gewachsen, er gibt gerne die Richtung vor. Aber Gwen gelingt es auch immer wieder, ihn unerwartet aus der Fassung zu bringen und seine emotionale Seite zu offenbaren. Tief in seinem Innersten ist Gideon nämlich eigentlich ein sehr liebenswürdiger, einfühlsamer Typ. Seit den Ereignissen aus „Rubinrot“ schlägt sein Herz für Gwen, doch in „Saphirblau“ wird ihre Liebe ein ums andere Mal auf die Probe gestellt, denn die Loge sieht es gar nicht gerne, dass Gideon und Gwen ein immer engeres Verhältnis haben…

Saphirblau_PlakatKinostart: 14. August; Regie: Felix Fuchssteiner, Katharina Schöde; FSK: ab 6 Jahren; Länge: 116 Minuten; Verleih: Concorde; Link: saphirblau-derfilm.de

 

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