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Die besten Tipps für den ersten Schultag

Die besten Tipps für den ersten Schultag

EinschulungDie Eltern sind stolz, das Kind ist aufgeregt: Kaum haben die Großen Ferien begonnen, heißt es auch schon, dass bald für die Erstklässler die Schule beginnt – und auch der erste Tag an der weiterführenden Schule naht. Damit Eltern und Kind dieses Ereignis so richtig genießen können, haben wir die besten Tipps zur Einschulung für Sie zusammengestellt.

 

Vorweg: Gehen Sie Ihrem Kind nicht mit dem Spruch auf die Nerven, jetzt beginne der Ernst des Lebens. Der beginnt mitnichten in der 1. Klasse der Grundschule (und auch noch nicht in der 5. Klasse), sondern viel später – auf jeden Fall noch früh genug. Gehen Sie doch mit Ihrem Kind vorher schöne neue Sachen einkaufen und genießen Sie dann den Tag der Einschulung, machen Sie ein Fest daraus, feiern Sie Ihr Kind und lassen es selbst ausgiebig feiern. Sie wissen schon: So jung, aufnahmebereit und gespannt wie am ersten Tag geht man später nie wieder zu Schule…

1. Eine Schultüte für Erstklässler muss seinEinschulung_Geschwisterkinder

Was drin ist, und wie sie aussieht, ist natürlich Geschmackssache. Aber: eine selbstgebastelte Tüte (Rohlinge gibt es im Fachhandel) macht mehr her und wirkt persönlicher. Machen Sie sie nicht so groß, dass das Kind dahinter verschwindet. Und füllen Sie die Schultüte weder nur mit Süßigkeiten, noch mit „nützlichen“ Sachen wie Lineal und Radiergummi. Das gibt Bauchschmerzen oder es trübt die Freude.

Schultueten-BastelsetsSchultüten-Bastelsets, wie hier das Bastelset Katze (Art.-Nr. 3625384) oder Pirat (Art.-Nr. 3625395) von Ursus (ca. 10 Euro, erhältlich über myToys.de), erleichtern dadurch, dass das gesamte benötigte Material enthalten ist, auch nicht bastelaffinen Eltern den Spaß, gemeinsam mit dem Kind „die eigene Schultüte zu basteln.

Apropos: Auch Vorschüler freuen sich am ersten Tag über diese kleine Auszeichnung – die Betonung liegt hier auf „klein“.

2. Organisieren Sie eine Party

Laden Sie am besten gleich nach der Schule zu einer kleinen Feier für Oma, Opa, Onkel und Tante. Und dazu natürlich die besten Freunde Ihres Kindes. Es muss nicht der Nobel-Italiener um die Ecke sein, besser geeignet – welches Kind will nach der Schule schon stillsitzen – ist der eigene Garten, der Spielplatz oder das Spielhaus im Viertel. Vielleicht lässt sich so eine Party auch mit anderen, befreundeten Erstklässlern und deren Familien feiern. Und fragen Sie Ihr Kind, wer eingeladen werden soll.

3. Wer darf mit in die Schule und das Kind begleiten?

Klar, Vater, Mutter, Geschwister, Oma und Opa dürfen und sollen dabei sein, wenn das Kind eingeschult wird. Aber machen Sie keine Völkerwanderung aus dem ersten Schultag – die Aula wird proppenvoll sein, da bleibt nicht viel Platz für Ihre Familie. Außerdem steht schließlich das Kind im Mittelpunkt der Veranstaltung, und nicht die zukünftige Erbtante aus Dingsbums. Die kann ja zur anschließenden Party kommen.

4. Was soll mein Kind am ersten Schultag bloß anziehen?

Das ist eigentlich vollkommen egal, den meisten Kindern sowieso. Machen Sie sich frei von dem Gedanken, ausgerechnet Ihr Kind müsste die tollste Garderobe auf dem Schulhof spazieren tragen. Negativ auffallen – bei Mitschülern und Lehrern – kann man auch durch zu teure, extravagante und erwachsene Klamotten. Ein Schlips für einen Sechsjährigen muss wirklich nicht sein. Das Kind soll sich wohlfühlen und nicht das Auge eines Designers erfreuen.

5. Was kann man zur Einschulung schenken?

Das ist im Wesentlichen Ihrem Geschmack und Ihrem Geldbeutel überlassen. Vermeiden Sie aber möglichst, vor allem nur nützliche Geschenke zu machen, also Sachen, die das Kind sowieso bekommt, weil sie für die Schule nötig sind wie Federtasche und Füllhalter. Den Schulranzen suchen Sie am besten schon vorher gemeinsam mit dem Kind aus. Ansonsten reichen vielleicht kleinere Präsente: Spiele, Legos, Bücher usw. Der erste Schultag ist schließlich nicht Weihnachten.

6. Welcher Schulranzen ist der Richtige?

Schulranzen_SammiesDer Schulranzen für Erstklässler sollte leicht und stabil sein und nicht zu groß. Das erste Modell wird vielleicht nicht alle vier Grundschuljahre halten – geben Sie also nicht gleich Unsummen aus, weil Sie glauben, diese Anschaffung sei für die Ewigkeit. Der Gebrauchte von der älteren Schwester geht allerdings gar nicht, zur Einschulung gehört einfach etwas Neues, Eigenes und Unverbrauchtes. Überlassen Sie ruhig dem Kind die Wahl in puncto Farbe und Design – sofern der Ranzen die sonstigen Anforderungen erfüllt, geht das in Ordnung. Denn nicht Sie, sondern das Kind muss damit jeden Tag zur Schule. Weitere Tipps zum Schulranzenkauf finden Sie hier.

Scout Schulranzen-Set Nano

Die fünfteiligen SCOUT Schulranzen-Sets Nano Style Lovely Cat (Art.-Nr. 2553502) und Nano Ghost Island (Art.-Nr. 3678244) bieten – neben der Kostenersparnis gegenüber dem Einzelkauf des Zubehörs wie Schlamperetui, Brustbeutel, Federmäppchen mit Staedtler-Ausstattung und Sporttasche im selben Design – einen Ranzen mit variablem Füllvolumen, separatem Bücherfach und vielen Einzelfächern (passend auch für Ordner mit breitem Rücken) und geräumigen Seitentaschen (Platz für die Trinkflasche und die Ess-Box). Hohe Standfestigkeit, eine körpergerechte Rückenpolsterung, superbequeme, S-förmige Tragegurte in optimaler Breite und der Einsatz von retroreflektierenden Materialien sorgen für Sicherheit und ein rückenschonendes Tragen.
Maße (L/B/H): ca. 21 x 33 x 36 cm; Gewicht: ca. 1.180 g; Volumen: ca. 19 l (variabel nutzbar, z.B. 15 l Innenraum + 2 x 2 l Seitentaschen), ca. 110 Euro, erhältlich über myToys.de.

7. Vermeiden Sie unnötigen Stress!

Die Einschulung ist ein einschneidendes Ereignis im Leben Ihres Kindes. Trotzdem ist das kein Grund für Sie, hektisch und nervös zu werden. Das gilt erst recht für den ABC-Schützen. Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, aber behandeln Sie es nicht wie eine Prinzessin oder einen Prinzen. Der erste Schultag ist ein Schritt in die Selbstständigkeit, und die fängt mit der Wahl der Freunde, der Partygäste, der Klamotten und des Schulranzens an. Gehen Sie den Tag locker an, umso lockerer wird ihr Kind den ersten (kurzen) Schultag absolvieren.

8. Mein Kind soll schon vor dem ersten Schultag lesen und schreiben können!

Vergessen Sie’s – wenn Ihr Kind schon ein bisschen lesen und schreiben kann, gut. Wenn nicht, auch gut. Die sicherste Methode, dem Kind den Spaß an der Schule zu nehmen, ist es, schon vor dem ersten Schultag mit dem Büffeln anzufangen. Zügeln Sie Ihren Ehrgeiz. Gelernt wird in der Schule und nicht im Kinderzimmer.

9. Hilfe, mein Kind will nicht in die Schule!

Die Schule ist für Erstklässler unbekanntes Terrain; etwas Neues, Fremdes beginnt und wirft die gewohnte Ordnung um. Da ist es nur menschlich, wenn der eine oder andere Knirps Bammel vor dem ersten Schultag hat. Für Eltern gilt: Ruhe bewahren. Weder Druck ausüben („du musst aber“), noch mit großen Versprechungen locken („du bekommt auch ein ganz tolles Geschenk“). Versuchen Sie herauszufinden, warum ihr Kind partout nicht in die Schule will. Möglichst nicht erst am Tag der Einschulung. Erzählen Sie von eigenen, positiven Schulerlebnissen. Versuchen Sie Ihrem Kind die Schule als aufregenden neuen Lebensabschnitt zu präsentieren („du wirst jetzt groß“). Oder vielleicht lässt sich der kleine „Schulverweigerer“ auch von Freunden oder älteren Geschwistern überzeugen, die gern zur Schule gehen.

10. Mein Kind kommt nicht mit dem Klassenlehrer klar!

Und manchmal kommt leider auch der Lehrer nicht mit bestimmten Kindern klar. Auch hier gilt: Nehmen Sie die Sorgen Ihres Kindes ernst, lassen Sie sich erklären, was es an Lehrer oder Lehrerin auszusetzen hat. Sie könnten Ihrem Kind klar machen, dass der erste Schultag auch für die neue Klassenlehrerin anstrengend ist, und das auch ein Lehrer manchmal etwas Zeit braucht, bis er den richtigen Ton trifft. Sollte sich allerdings eine anhaltende Abneigung zwischen Kind und Lehrer anbahnen, führt kein Weg an einem Lehrer-Eltern-Gespräch vorbei. Aber geben Sie Schüler und Lehrer ein wenig Zeit, sich aufeinander einzustellen. Wer schon nach wenigen Tagen im Schulbüro aufkreuzt, um sich zu beschweren, riskiert eine unter Umständen unangenehme Sonderrolle für sein Kind.

11. „Mama, ich geh dann mal zur Schule!“

Oft ist der Schulweg die erste Strecke, die Ihr Kind ganz allein ohne Sie bewältigt. Natürlich sind Eltern etwas besorgt, da Kinder eine andere Sichtweise auf den Straßenverkehr haben. Aber auch den Schulweg können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einüben. Damit Sie Ihr Kind ohne Bedenken alleine losschicken können, finden Sie hier einige Tipps.

12. Der perfekte Arbeitsplatz

Schreibtisch_mytoysDa jedes Kind individuell lernt und arbeitet, gibt es kein allgemeingültiges Rezept für einen perfekten Arbeitsplatz. Dennoch ist es hilfreich, wenn schon Erstklässler, sobald es ans Schreiben geht, einen festen Ort für ihre Übungen haben. und spätestens ab der fünften Klasse ist der Küchentisch wahrlich nicht mehr geeignet, um sich des in der Schule Gelernten zu besinnen. Faktoren, die Sie bei der Auswahl eines Schreibtisches und des nötigen Zubehörs beachten sollten, finden Sie hier.

Übrigens: Mit der Checkliste-Schulbeginn können Sie und Ihr Kind optimal ins neue Schuljahr starten!

 

Foto 1 und 2: Absolut Familie (Einschulung 1997)

Kommentare anzeigen (4)

4 Comments

  1. Mo

    8. August 2011 in 10:26

    Hier noch ein schöner Buchtipp als Geschenk zur Einschulung!

    Hilfmir – mein kleiner Freund und seine Mutmacher-Geschichten

  2. Ramona H.

    4. August 2013 in 23:50

    den könnte meine Tochter jetzt super gebrauchen 🙂 ….bei ihrem ist mal wieder der Reißverschluss kaputt 🙁

  3. Claudia Jordan

    20. Juli 2014 in 20:29

    Wir freuen uns auch schon auf den Schuleingang und üben den Schulweg ???? alles ist so aufregend

  4. Pingback: Förderung von musikalischen Begabungen – Infos für Eltern | Absolut Familie

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