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WATERMARK

WATERMARK

watermark 2Dieser Film ist eine wahre Bilderflut: „Watermark“ ist eine faszinierende Dokumentation über das Wasser – so haben Sie dieses lebenswichtige und scheinbar alltägliche Element bestimmt noch nie gesehen (Kinostart: 15. Mai).

 

70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Ohne Wasser gäbe es kein Leben, keine Menschen, keine Zivilisation, ohne Wasser wäre unser Planet eine tote Wüste. Wir brauchen es nicht nur zum täglichen Überleben als Trinkwasser – Wasser wird gestaut, um Energie zu gewinnen, auf trockene Äcker umgeleitet, um Nahrungsmittel anzubauen oder als Transportweg für Schiffe genutzt.

watermark 1Der Dokumentarfilm „Watermark“ erzählt in 20 Geschichten, die in zehn Ländern rund um den Globus entstanden, von der Bedeutung, Kraft und Schönheit des Wassers. „Watermark“ ist aber keine trockene Unterrichtsstunde zum Thema Biologie oder Geografie. Regisseurin Jennifer Baichwal und Fotograf Edward Burtynsky hatten mit ihrem Film etwas anderes im Sinn.

„Watermark“ zeigt in eindrucksvollen Bildern die universelle Bedeutung des Elements Wasser und mit welchen Folgen der Mensch in die Natur eingegriffen hat, um sich dieses Element zunutze zu machen. Der Film erzählt vom größten Staudamm der Welt im chinesischen Xiluodu ebenso wie vom ausgetrockneten Flussdelta des einst mächtigen Colorado in Amerika und vom rituellen Bad der Hindus im indischen Ganges.

watermark 4Dazu trieben die Filmemacher einen enormen Aufwand. Über drei Jahre hinweg entstanden fast 200 Stunden Rohmaterial, das mit verschiedensten Techniken aufgenommen wurde. Zum Einsatz kamen unter anderem hochauflösende 4K-Kameras, Zeitraffer-Aufnahmen und Action-Cam-Bilder. Viele Passagen der weltweiten Wasser-Reise entstanden aus der Vogelperspektive. Die natürliche und von Menschenhand geschaffenen Strukturen auf der Erde einwickeln so einen hohen ästhetischen Reiz.

Die locker miteinander verknüpften Episoden fügen sich eher zu einer Assoziationskette – der Zuschauer taucht für 90 schillernde Minuten ein die Welt des Wassers. Die Umweltkatastrophe am ausgetrockneten Owen’s Lake in Kalifornien steht neben dem harmlosen Spaß einer Surfveranstaltung, das malerische Flussbett in den Bergen neben dem Betonmonument eines monströsen Staudamms.

watermark 3Die Bewertung dieser Bilderflut bleibt weitgehend dem Zuschauer überlassen. „Watermark“ versetzt ins Staunen, macht neugierig und überrascht mit neuen Perspektiven auf ein uraltes Thema. Wasser ist für uns selbstverständlich, aber welche Formen es annehmen kann und wie wir mit diesem lebenswichtigen Element umgehen, bleibt unseren Blicken in der Regel verborgen.

„Watermark“ ist eine faszinierende Dokumentation zum Thema Wasser – kein Lehrfilm, sondern ein bildgewaltiges Epos mit den Mitteln des Naturfilms.

watermark posterKinostart: 15. Mai; Regie: Jennifer Baichwal, Edward Burtynsky; FSK: ab 0; Länge: 90 Min.; Verleih: Senator Film Verleih; Link: www.watermark.senator.de

 

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