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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

Die Schoene und das Biest 1Am 1. Mai kommt mit „Die Schöne und das Biest“ eine der tragischsten Liebesgeschichten der Märchenwelt in atemberaubend schönen Bildern und mit faszinierenden Special Effects in unsere Kinos.  In der französisch-deutschen Co-Produktion hat Regisseur Christophe Gans Stars wie Léa Seydoux, Vincent Cassel und Yvonne Catterfeld vor der Kamera versammelt, um den Zauber des Märchens von Gabrielle-Suzanne de Villeneuve über Treue, Hingabe und Erlösung für eine neue Generation wieder aufleben zu lassen.

 

Man schreibt das Jahr 1810. Nach dem Untergang seiner Schiffe ist ein verwitweter Kaufmann (André Dussollier) ruiniert und gezwungen, mit seinen mit drei Söhnen und drei Töchtern auf dem Land zu leben. Denn den luxuriösen Lebensstil, an den seine Kinder – vor allem die beiden älteren, selbstsüchtigen Töchter – sich gewöhnt haben, kann er ihnen nicht länger bieten. Allein Belle (Léa Seydoux), seine Jüngste, findet die Vorstellung, aus der Stadt fortzugehen, nicht weiter schlimm, und sieht dem neuen Abenteuer sogar voller Neugierde entgehen. So erweist sich das bescheidene, freundliche Mädchen in dieser schwierigen Situation als einzige Stütze für ihren geliebten Vater.

Die Schoene und das Biest

Auf dem Heimweg von einem weiteren verzweifelten Versuch, die Familie aus der Misere zu befreien, verirrt sich der Händler während eines Schneesturms in einem großen Wald und steht schon bald vor den Toren eines prächtigen Schlosses. Obwohl sich keine Menschenseele blicken lässt, wird er das Gefühl nicht los, dass jemand auf ihn gewartet hat. Denn in der Eingangshalle findet der Kaufmann einen großen, festlich gedeckten Tisch vor. Nach einer geruhsamen Nacht zu Kräften gekommen, will der Kaufmann gerade aufbrechen, als er eine wunderschöne Rose sieht, die er als Andenken für Belle pflückt.

Da taucht wie aus dem Nichts ein furchterregendes Biest (Vincent Cassel) auf, das ihm zornig vorwirft, er habe seine Gastfreundschaft aufs Schändlichste missachtet, indem er seinen wertvollsten Besitz rauben wollte – und dafür müsse er nun sterben. Die Gnade, um die der Kaufmann bittet, wird ihm gewährt, doch nur für kurze Zeit. Er dürfe sich zwar von seinen Kindern verabschieden, zürnt die Bestie, müsse danach jedoch unverzüglich aufs Schloss zurückkehren.

Die Schoene und das Biest 2

Da Belle sich für das bevorstehende schreckliche Schicksal ihrer Familie verantwortlich fühlt, beschließt sie, sich an Stelle ihres Vaters zu opfern. Sie wird höflich empfangen und von ihrem Gastgeber, den sie zunächst nicht ansehen darf, gezwungen, allabendlich mit ihm zu essen. Auch legt er wunderschöne Kleider für sie bereit, die sie tragen muss. Tagsüber erkundet Belle das riesige, scheinbar verwunschene Schloss und seine paradiesischen Gärten, nachts wird sie von wirren Träumen heimgesucht, in denen sie vor einen Zauberspiegel gerät, aus dem sie bruchstückhaft die Geschichte des Biests erfährt:
Das Ungeheuer war einmal ein stattlicher Prinz, der eine wunderschöne Prinzessin (Yvonne Catterfeld) liebte.

Die Schoene und das Biest 3

Obwohl sich Belle und das Biest mit der Zeit näher kommen und ihre anfängliche Angst einer seltsamen Vertrautheit weicht, sehnt sich die junge Frau nach ihrer Familie. Das Biest erlaubt Belle, ihre Familie ein allerletztes Mal zu sehen – danach gehöre sie jedoch für immer ihm. Als sie zum Haus ihres Vaters zurückkehrt, muss sie feststellen, dass dieser vor lauter Kummer seit Wochen nicht mehr das Bett verlassen hat.

Die Schoene und das Biest 4

Wird sie sich dem Befehl der Bestie, das gegen ihren Willen ihr Herz erobert hat, widersetzen und bei ihrer Familie bleiben? Oder kehrt sie ins Schloss zurück, um dem Geheimnis des Biests auf die Spur zu kommen und den verwunschenen Prinzen von dem Fluch, der auf ihm lastet, zu erlösen? Noch bevor Belle eine Entscheidung treffen kann, überschlagen sich die Ereignisse…

Die Schoene und das Biest 5Das melancholische Märchen „La Belle et la Bête“ aus der Feder von Gabrielle-Suzanne de Villeneuve erwacht unter der Regie von Christophe Gans („Silent Hill“) mit spektakulären Effekten und berauschender Ausstattung in all seiner Zerrissenheit zwischen schuldlastiger Finsternis und hell leuchtender Gutgläubigkeit erneut vor dem Auge des Zuschauers zum Leben. Hervorragende Schauspieler, allen voran Léa Seydoux („Blau ist eine warme Farbe“) als stets von magischen Winzlingshündchen mit mangagroßen Augen umgebene Belle und Yvonne Catterfeld (Cecelia Aherns „Zwischen Himmel und hier„) als geheimnisumwitterte Prinzessin, verleihen den Figuren Seele und Tiefgang. Und doch vermag der Funke der plötzlich so tief empfundenen Liebe zwischen Belle und dem erstklassig animierten Biest nicht auf den Betrachter überspringen, sodass leider eine gewisse Distanz zu den Geschehnissen entsteht. Vielleicht hätte dem Märchenfilm ein intensiveres Betrachten der von einer aufkeimenden Liebe ausgehenden Magie mehr Verzauberungskraft verliehen?

Die Schoene und das Biest_PlakatKinostart: 1. Mai 2014; Regie: Christophe Gans; FSK: ab 6 Jahren; Länge: 112 Minuten; Verleih: Concorde; Link: schoeneundbiest-film.de

 

© 2014 Concorde Filmverleih GmbH

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