Film

THE AMAZING SPIDER-MAN 2: RISE OF ELECTRO

THE AMAZING SPIDER-MAN 2: RISE OF ELECTRO

The Amazing Spider-Man 2In der am 17. April in unseren Kinos startenden Fortsetzung der Geschichte von Peter Parker alias Spider-Man schwingt sich Andrew Garfield nicht nur behänder durch faszinierende 3D-Häuserschluchten, sondern die Handlungsfäden vom Schicksal des Spinnenmanns werden auch noch raffinierter miteinander verwoben. So ist  von unerfüllter Liebe über geballte Action bis zu einem fiesen Bösewicht alles dabei – und dieser Film macht richtig Spaß! 

 

Es ist doch einfach toll, Spider-Man zu sein! Zwischen Wolkenkratzern hin und her zu schwingen und verrückten Gangstern Einhalt zu gebieten, ist für Peter Parker (Andrew Garfield) das Größte.

The Amazing Spider-Man 2_1

Er genießt es, ein Held zu sein und von Menschen wie dem unscheinbaren OsCorp-Techniker Max Dillon (Jamie Foxx) für seine Heldentaten und seine Hilfsbereitschaft bewundert zu werden.

The Amazing Spider-Man 2_3

Doch sein Herz schlägt nach wie vor einzig für Gwen (Emma Stone). Die Sache hat nur einen Haken: Gwen wünscht sich eine gemeinsame Zukunft, während an Peter die Gewissenbisse nagen. Hat er doch Gwens sterbendem Vater versprechen müssen, sich von ihr fernzuhalten, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Das liebende Paar trennt sich.

The Amazing Spider-Man 2_2

Als Gwen das Schweigen bricht, um Peter mitzuteilen, dass sie in Oxford studieren und ihn damit endgültig verlassen wird, kommt es zu einem Zwischenfall auf dem Times Square: Der heftig unter Strom geratene Max Dillon ist dank eines kleinen Unfalls zu Electro mutiert und beim unbeholfenen Saftanzapfen gerade dabei, das gesamte Areal in Schutt und Asche zu legen.

The Amazing Spider-Man 2_5

Natürlich findet Spider-Man zunächst eine Lösung, dem vor Zorn leuchtenden Ungeheuer Einhalt zu gebieten.

The Amazing Spider-Man 2_4

 

The Amazing Spider-Man 2_6Doch als sich Peters einst bester Freund Harry Osborne (Dane DeHaan) und nun Erbe des OsCorp-Konzerns an ihn wendet, weil er an einer tödlichen Erbkrankheit leidet, holt Peter nicht nur die Vergangenheit um das mysteriöse Verschwinden seiner Eltern ein. Denn Harry ist davon überzeugt, dass ihn einzig das Blut von Spider-Man retten kann.

Wie jeder weiß, ist Spider-Mans wichtigster Konflikt schon immer der Konflikt mit sich selbst gewesen: die ständige Auseinandersetzung mit den gewöhnlichen Verpflichtungen von Peter Parker und der außergewöhnlichen Verantwortung von Spider-Man. Dass aber alle seine Feinde eines gemeinsam haben, nämlich OsCorp, wird ihm wohl erst in „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ bewusst.

Die Fortsetzung von „The Amazing Spider-Man“ startet unvermittelt mit einer Rückblende auf die Ereignisse um den Tod von Peter Parkers Eltern. Überhaupt wird vorausgesetzt, dass man den ersten Teil noch relativ präsent vor Augen hat. Deshalb ist es ratsam, sich Teil Eins des äußerst gelungenen Neuversuchs einer Annäherung an die Comic-Kultfigur noch einmal anzusehen – und wenn es nur dazu dient, die enormen technischen Verbesserungen, den sprühenden Wortwitz und die herrlichen Darsteller des zweiten Teils mit besserem Wissen zu würdigen.

Fazit: Noch besseres Action-Kino als beim ersten Teil, geniale Besetzung – und selbst die Liebe kommt in einem „Jungs-Film“ nicht zu kurz. Wir freuen uns schon auf Teil Drei!

Sechs Stunt-tastische Fakten über “The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro”

Electro hält den maskierten Helden ganz schön auf Trab. Aus diesem Grund sind Spideys akrobatische Flugeinlagen wieder einmal sehr gefragt. Stunt Coordinator James Armstrong, der Mann, der für einige der spektakulärsten Flug-Stunts verantwortlich war, verrät uns darüber einige gut gehütete Geheimnisse:

The Amazing Spider-Man 2_10
1. Andrew Garfield ist ein absoluter Draufgänger
Der Star aus “The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro” hat überhaupt nichts dagegen, sich bei gefährlichen Stunts die Hände schmutzig zu machen. Stunt Coordinator James Armstrong verrät: „Andrew macht viele Stunts selbst und manchmal müssen wir ihn etwas mehr zurückhalten, als es ihm lieb ist, um ihn keiner Gefahr auszusetzen“. Armstrong, der mit Garfield und Co-Star Emma Stone 2012 bereits bei “The Amazing Spider-Man” zusammengearbeitet hatte, erklärt, dass das Ziel durchaus darin liege, die Stars ihre eigenen Stunts machen zu lassen, wann immer es möglich sei. Dazu sei aber einiges an Übung erforderlich: „Es gibt einen Platz, an dem wir proben können. Die Darsteller kommen und arbeiten mit uns an verschiedenen Sachen, um sich zu verbessern – ohne dabei von allen beobachtet und beurteilt zu werden.“

2. Parkplätze spielen eine unerwartet wichtige Rolle
Als Zuschauer ist man begeistert von Spideys halsbrecherischen Schwüngen zwischen riesigen Wolkenkratzern, allerdings finden die Vorbereitungen auf jene atemberaubenden Szenen an einem ziemlich unspektakulären Ort statt: „Die Schauspieler proben auf einem großen, leeren Parkplatz. Auf dem Boden bringen wir Markierungen an, die beispielsweise zeigen, wo sich Bordsteinkanten, Gebäude oder andere Objekte befinden. In dieser Umgebung müssen die Darsteller dann üben und sich beim späteren Dreh daran erinnern“, erklärt Armstrong, dessen Vater Andy ebenfalls als Stunt Coordinator am Film mitarbeitete.

3. Die Inspiration? Stille
Gemeint sind Stummfilme – ein Medium, bei dem die „Physical Comedy“ das A und O ist. „Wir entschieden uns, zu den Wurzeln der ganzen Sache zurückzukehren und es auf eine ursprüngliche Art und Weise zu machen. Wie Buster Keaton“, sagt Armstrong, der mehrere Monate damit zubrachte, die charakteristischen Spidey-Schwünge in “The Amazing Spider-Man” zu entwickeln. „Wir suchten nach ein paar guten, einfachen physischen Stunts, die auch etwas Lustiges an sich hatten. Solche Filme nehmen ja meist sehr große Dimensionen an und die Action hat dann oft immer weniger mit echter Physik zu tun. Daher war es unser Ziel, alles in einer gewissen Balance zu halten. Natürlich gibt es bei Spider-Man diese grandiosen, verblüffenden Momente, aber wir wollten das ausgleichen mit Sachen, die physisch möglich waren.“

4. Teamarbeit ist alles
Und dieses Team war echt groß: Gut 200 Stunt-Performer wirkten laut Armstrong bei den Dreharbeiten mit.

5. New York City – aus Einzelteilen zusammengenäht
Als Armstrong erfuhr, dass das Drehbuch von “The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro” eine wilde Autoverfolgungsjagd durch die Straßen von Manhattan beinhalte, sah er ein ziemliches Problem auf sich zukommen: die Geschwindigkeitsbeschränkungen. In New York City sind nämlich nur 35 Meilen pro Stunde (ca. 56 km/h) erlaubt – und dieses Tempo war nun nicht gerade der Stoff, aus dem die Action-Träume sind. Also musste die Verfolgungsjagd außerhalb von Manhattan stattfinden. Regisseur Marc Webb und sein Team erkundeten verschiedene Locations, die als Double für den „Big Apple“ in Frage kamen, und entschieden sich letztlich für Rochester, eine kleine Stadt ca. 400 Kilometer nordwestlich von New York gelegen. „Wir haben die Verfolgungsjagd dann in Segmente unterteilt“, erklärt Armstrong. „Alles, was wir in Manhattan drehen konnten, machten wir dort und der Rest musste in Rochester erledigt werden – konkret waren das die größeren Crashs und Überschläge.“ In der Post-Production setzten die Filmemacher schließlich die Einzelteile zusammen und… voilà: „Wenn man sich den fertigen Film ansieht, erscheint alles wie aus einem Guss.“

6. Die Sicherheit der Stadt hatte für die Stunt-Crew oberste Priorität
Spider-Man war nicht der Einzige, der auf die Bewohner New Yorks aufpasste. Armstrong und seine Crew hatten potenzielle Gefahren, die von den spannendsten Szenen des Films ausgehen konnten, ganz genau im Blick. „Mitten im Zentrum von Manhattan gab es ein paar Locations, für die man einen Kran brauchte, weil Spider-Man dort zwischen den Gebäuden herumschwang. Also mussten wir die Stabilität des Untergrundes prüfen um sicherzustellen, dass es beim Aufstellen eines Krans an dieser Stelle nicht dazu kommt, dass das Ding durch den Boden bricht und die Leute in der U-Bahn erschlägt.“ Die komplette Logistik auszuarbeiten und sämtliche Genehmigungen von der Stadt einzuholen, war beinahe genauso anstrengend wie die atemberaubenden Stunts des Films selbst, erinnert sich Armstrong. „Es ist toll, wenn alles fertig ist und man sagen kann: ‚Puh. Wir haben’s geschafft!’. Aber solange man mitten in der Arbeit steckt, gibt es neun Monate lang keine Atempause.“

Und hat sich das alles nun am Ende gelohnt? Absolut, sagt Armstrong. „Dies ist der bisher größte Spider-Man-Film. Er ist gigantisch, er ist Action-geladen – und man darf auf keinen Fall blinzeln, weil man sonst etwas verpassen wird.“

The Amazing Spider-Man 2_PlakatKinostart: 17. April; Regie: Marc Webb; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 143 Minuten; Verleih: Sony; Link: theamazingspiderman2.de

 

Beim „Spider-Man Swing Game“ zum Film können Sie Spider-Man durch die Häuserschluchten New Yorks navigieren und müssen versuchen, ihn solange wie möglich schwingen zu lassen!

 

 

™ & ©2014 Marvel. ©2014 CPII. All Rights Reserved.

Kommentare anzeigen (3)

3 Comments

  1. Pingback: Gewinnspiel: "Kill Your Darlings – Junge Wilde" auf DVD und Blu-ray Disc | Absolut Familie

  2. Pingback: Kinotipp und Gewinnspiel: GUARDIANS OF THE GALAXY | Absolut Familie

  3. Pingback: TV-Tipp: Neue Serie "Miraculous" im Disney Channel | Absolut Familie

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr in Film

Nellys Abenteuer

„Nellys Abenteuer“ fürs Heimkino

Barbara Leuschner17. März 2017
Moonlight

Kinotipp: MOONLIGHT

Barbara Leuschner9. März 2017
Trolls 1

Musical-Abenteuer „Trolls“ fürs Heimkino

Barbara Leuschner7. März 2017
Disney mitmach-kino 1

Disney Junior Mitmach-Kino am 5. März!

Barbara Leuschner2. März 2017

Andreas Bourani zu seiner Rolle in Disneys „Vaiana“

Thomas Meins23. Dezember 2016
(Pictured) DORY. ©2013 Disney•Pixar. All Rights Reserved.

Kinotipp: FINDET DORIE

Barbara Leuschner29. September 2016
tschick-start

Kino-Tipp: TSCHICK

Thomas Meins15. September 2016
elliot-der-drache-17-rcm0x1920u

Kinotipp: ELLIOT, DER DRACHE

Thomas Meins25. August 2016

Exklusiver Clip zu CONNI & CO

Thomas Meins2. August 2016
ghostbusters-start

Kinotipp: GHOSTBUSTERS

Thomas Meins1. August 2016