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NOAH

NOAH

NoahIn Anlehnung an die biblische Geschichte der Rettung der Menschheit durch die Arche Noah entstand ein Action-Epos von Hollywood-Visionär Darren Aronofsky, das spannender, moderner und mitreißender nicht sein könnte. Am 3. April startet „Noah“ mit Russell Crowe, Jennifer Connelly, Logan Lerman und Emma Watson in den Hauptrollen in unseren Kinos – natürlich in 3D.

 

Noah 1Die Erde ist dem Untergang geweiht – verurteilt zur Zerstörung durch eine gigantische Sintflut. Nur einer ist von Gott auserwählt, das Unmögliche zu schaffen und alles irdische Leben vor der Apokalypse zu retten. Er ist dabei erhaben über Naturgewalt, menschliche Verschwörungen und Hoffnungslosigkeit. Sein Name: Noah.

Es ist die wichtigste Aufgabe, mit der ein Mensch je betraut wurde: der Bau der Arche. Mit übermenschlicher Kraft und einem ungebrochenen Willen nimmt Noah den Kampf um die Rettung der Tiere und seiner Familie auf.

Das Ende der Welt…ist erst der Anfang
Doch das Ende der Welt ist für Noah (Russell Crowe), seine Frau Naameh (Jennifer Connelly), seine Söhne Ham (Logan Lerman) und Shem (Douglas Booth) sowie ihre Freundin Ila (Emma Watson) erst der Anfang eines epischen Abenteuers auf der Suche nach einem Zeichen am Horizont, das neues Leben verspricht.

In einer noch nie da gewesenen Erzählweise und bahnbrechender CGI-Action liefert „Noah“ ein Endzeit-Drama biblischen Ausmaßes. 

Die Charaktere, die in dieser epochalen Geschichte eine entscheidende Rolle spielen:

Noah – Im Auftrag des Schöpfers
Noah 2Als direkter Nachfahre von Set, dem Bruder von Kain und Abel, ist es Noahs Aufgabe ein neues Paradies zu schaffen – bevölkert nur von Tieren und befreit von der Verdorbenheit der Menschheit. Doch sein Bestreben diesem Plan nachzukommen, bleibt nicht ohne Preis: Wie verantwortet man das Aussterben der Menschheit, wie lässt sich Recht von Unrecht unterscheiden?

Oscar-Preisträger Russell Crowe stellt die übermächtige Figur Noah wahrhaftig und ehrlich mit all seinen Zweifeln dar. In „Gladiator“ stellte der Schauspieler bereits sein Talent für Kämpfer-Rollen unter Beweis und scheut auch als Noah keine Herausforderung.

Nameeh – Mutter und Ehefrau
Noah 3Als moralischer Kompass steht Nameeh Noah als liebende Ehefrau in diesen entbehrungsreichen Zeiten zur Seite und kämpft als loyale Mutter für das Wohl ihrer drei Söhne – wenn nötig, bis in den Tod. Doch Nameeh ist mehr als Ehefrau und Mutter. Sie unterstützt Noah mit ihrer Weisheit und sorgt dafür, dass die Arche ein sicherer Zufluchtsort für ihre Familie und die Tiere der Erde wird.

An der Seite von Russell Crowe sicherte sich Jennifer Connelly schon einmal die höchste Auszeichnung für eine Schauspielerin: Für ihre Rolle als Alicia Nash in „A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn“ wurde sie mit dem Oscar prämiert. Dreizehn Jahre später ist nichts von der Chemie zwischen ihr und ihrem Co-Star Crowe verloren gegangen und so liefert Connelly eine faszinierende und berührende Darstellung der Nameeh.

Ila – Geschenk an die Menschheit
Noah 4Dem Tode geweiht finden Noah und seine Familie das junge Waisenkind Ila zurückgelassen und schwer verletzt in einem von Barbaren überfallenen Lager. Eine scheinbar zusätzliche Bürde auf der Flucht vor ständig drohenden Gefahren. Doch Ila wird schnell zu einem sehr wichtigen Mitglied der Familie.

Als kämpferische Waise Ila verzaubert Ausnahmetalent Emma Watson nicht nur Noah und seinen Sohn Sem, sondern auch das Kinopublikum. Als Hermine Granger in den Herzen der Harry Potter-Fans für immer verwurzelt, ist es der Britin mühelos gelungen, sich vom Zauberer-Fandom zu befreien und in Filmen wie „The Bling Ring“ die Kritiker zu begeistern. Mit „noah“ wagt sie nun den nächsten Schritt auf dem Weg zur erwachsenen Charakterdarstellerin.

Sem – Treuer Gefährte und ältester Sohn
Noah 5Von seiner Mutter als durch und durch loyal beschrieben, ist Sem ganz seines Vaters Sohn. Von klein auf folgt er Noah ohne Widerworte und stellt sich als Erstgeborener stets beschützend vor seine Brüder Ham und Jafet sowie seine Mutter. Doch die Ereignisse um die Sintflut gehen auch an Sem nicht spurlos vorüber und der besondere Bund zwischen Vater und Sohn wird auf eine Zerreißprobe gestellt, die das Ende der ganzen Familie bedeuten könnte.

In Großbritannien bereits zum umschwärmten Nachwuchsstar avanciert, kennt man Douglas Booth in Deutschland vor allem durch seine Darstellung des Pip in der BBC Adaption „Great Expectations“.

Ham – Auf der Suche nach Liebe
Noah 6Angetrieben von Neugierde und Skepsis, findet sich Ham, Noahs zweitgeborener Sohn, im Kampf um die Arche unvermittelt zwischen den Fronten. Er muss sich entscheiden: für seine Familie oder dafür, an der Seite von Tubal-Kain und der restlichen Menscheit um ihr Überleben zu kämpfen …

Shooting-Star Logan Lerman nimmt sich der Rolle des zwiegespaltenen Ham an und überzeugt erneut mit seinem Schauspieltalent. Als Percy Jackson begeisterte er bereits das junge Publikum, bevor er in „Vielleicht lieber morgen“ das Feuilleton von seiner glänzenden Zukunft überzeugen konnte.

Tubal-Kain – König der Verdammten
Noah 7Als direkter Nachkomme des Brudermörders Kain, hadert Tubal-Kain mit der Ignoranz, die ihm scheinbar vom Schöpfer entgegengebracht wird. Während Noah mit Visionen vom Ende der Welt gewarnt wird, bleiben Tubal-Kains Rufe gen Himmel ungehört. Zu Neid mischt sich Korruption und Verdorbenheit und Tubal-Kain schwört Rache: Als Kämpfer in die Welt gesetzt und als König selbstbetitelt, sieht er sich im Abbild Gottes geschaffen, um über das Leben auf der Erde – und auch über die Arche – zu herrschen!

Die britische Filmlegende Ray Winstone leiht seinen berüchtigten Gangster-Charme in „Noah“ dem Rebellen-Anführer Tubal-Kain. In England bereits jahrzehntelang ein Garant für klingelnde Kinokassen, ist er dem breiten internationalen Kinopublikum für seine Rollen in „The Departed“ oder „Snow White and the Huntsman“ bekannt.

„Der Zuschauer kann sicher sein, dass die großen Momente der Geschichte von Noah alle vorkommen: die Arche, die Tiere, die Riesen, der erste Regenbogen, die Taube. Aber auf eine Art und Weise, wie man sie vorher noch nie gesehen hat. Wir wollten nicht einfach das wiederholen, was es schon gab. So haben wir uns den Bibeltext noch einmal ganz genau angeschaut und eine Welt geschaffen, in der all´ diese Wunder tatsächlich geschehen könnten“, so Hollywood-Visionär Darren Aronofsky.

Mut, Opferbereitschaft, Hoffnung: all das findet sich in der Geschichte über Noah. Durch Visionen erfährt Noah vom drohenden Ende der Menschheit und wird von Gott dazu berufen, eine vor der Sintflut rettende Arche zu bauen. Der Kopf hinter dem epochalen Leinwandspektakel, Regisseur und Co-Drehbuchautor Darren Aronofsky, befasste sich bereits mit 13 Jahren mit dem biblischen Stoff. 32 Jahre später ist es ihm gelungen, seine eigene Vision der Arche Noah auf die große Leinwand zu bannen.

Der Anfang
Fasziniert von der Figur Noah, der weißen Taube und dem Olivenzweig und ermutigt von seiner Lehrerin Mrs. Fried, verfasste der damals 13-jährige Darren Aronofksy ein Gedicht über das Ende der Welt und gewinnt damit einen United-Nations-Schreibwettbewerb. Sein Entschluss Autor zu werden stand damit fest, und führte ihn Jahre später schließlich nach Hollywood. Mehr als drei Jahrzehnte später bedankt sich Aronofsky bei seiner Lehrerin für ihre Unterstützung mit einem Cameo-Kurzauftritt in seinem fertigen Leinwandspektakel „Noah“.

Auf zu neuen Ufern
Während in den 1950er Jahren die Kinoleinwände mit Epen wie „Die Zehn Gebote“ oder „Ben Hur“ zu Hauf bespielt wurden, ist es in den letzten Jahrzehnten relativ still um weitere biblische Verfilmungen geworden. Mit der Ausnahme von Mel Gibsons „Passion Christi“ (2004) hat sich in den letzten Jahren niemand an die Heilige Schrift herangetraut; bisher hatte auch noch niemand das dramatische Potential der Geschichte von Noah erkannt. „Aber wenn man sich anschaut, was für eine zentrale Rolle die Geschichte im 1. Buch Moses spielt, wird einem klar, dass es um viel mehr geht, als dass die Tiere alle schön paarweise auf die Arche tapsen,“ so Aronofsky. „An der Erzählung von der ersten Apokalypse hat mich vor allem interessiert, wie eine Familie versuchen würde, diese gemeinsam zu überleben,“ fährt er fort und liefert mit „Noah“ nicht nur ein bildgewaltiges Action-Spektakel, sondern auch ein ergreifendes Familiendrama, das Ängste und Hoffnungen und die Suche nach Sinn und Antworten auf allgemein gültige Fragen eindringlich diskutiert.

„Darren war der richtige Regisseur, gerade weil die Herausforderungen der Bildsprache des Films bei ‚Noah‘ so gewaltig sind. Daher braucht man jemanden, der vor gewaltigen Lösungen keine Angst hat. Aber es musste eben auch jemand sein, der visuelle Kraft mit emotionaler Intensität verbinden kann – also genau das, was Darrens Schaffen ausmacht“, so sein kreativer Partner Ari Handel.

Ein Auge für die menschlichen Abgründe
Bereits mit seinem Debütfilm „Pi – Der Film“ gelingt Darren Aronofsky, 1969 in New York geboren, der Sprung ins Rampenlicht. 
Doch Aronofsky will noch tiefer in die Abgründe der menschlichen Seele eindringen, hinter die menschliche Fassade blicken und den Zuschauer mit auf eine Reise in die unergründlichen Sphären von Liebe, Tod und Glaube nehmen.

So auch in seinem Drogen-Drama „Reqiem for a Dream“. Mit seiner darauffolgenden Science-Fiction-Romanze „The Fountain“ mit Hugh Jackman und Rachel Weisz sowie dem preisgekrönten Drama „The Wrestler“ mit Mickey Rourke kommt Darren Aronfosky endgültig in der A-Liga Hollywoods an. Doch Aronofskys Meisterwerk sollte erst noch kommen. Zwei Jahre später bringt er mit „Black Swan“ einen Thriller auf die Leinwand, den es so noch nicht gegeben hat. Mit dem im Ballett-Milieu angesiedelten Drama sichert sich Aronofsky selbst eine Oscar-Nominierung, und Natalie Portman gewinnt den Preis als beste Hauptdarstellerin.

Mit „Noah“ erfüllt sich der Kritikerliebling einen Jugendtraum: seine eigene Vision von Noahs Arche – endlich zur Realität geworden!

Noah 8

Apps und Videos zum imposanten Kinohighlight
Regisseur Darren Aronofsky wollte zu seinem Herzensprojekt „Noah“ keine halben Sachen machen und entschied sich daher bei der Darstellung der Arche nicht nur CGI-Technik zu nutzen, sondern Teile des legendären Schiffs zur Rettung der Arten für den Dreh des Films wirklich zu bauen.

Die Arche in „Noah“ mag manche überraschen, die sich die Arche als einfach gebautes Schiff vorstellen. Aronofskys Recherchen, die sich stark am Text des 1. Buches Mose orientierten, führten ihn jedoch in eine andere Richtung. „Wir sind immer wieder darauf zurückgekommen, was tatsächlich in der Bibel steht, wo einfach von einem großen Rechteck, einer Schachtel gewissermaßen, gesprochen wird“, erklärt Aronofsky. Im 1. Buch Mose werden die Maße der Arche genau benannt, und Aronofsky hielt sich so eng wie möglich daran. „Alle Darstellungen der letzten Jahrhunderte haben die Arche als richtiges Schiff gezeigt, aber tatsächlich brauchte sie keinen Kiel, weil sie auch nicht steuerbar sein musste. Sie brauchte ja bloß das Hochwasser zu überstehen. Also sind wir vom Bibeltext ausgegangen und haben sie im dort genannten Maßstab aufgebaut – was ganz schön beeindruckend ist.“

Wie beeindruckend das ist, können Sie mit der App „Die Arche“ auf einem Streifzug durch das biblische Bauwerk erleben. Auf den verschiedenen Decks wird die einmalige, düstere Atmosphäre des hölzernen Rettungsschiffes spürbar. Die App „Die Reise“ führt Sie auf wahrlich hypnotische Art und Weise durch die Geschichte des Filmes.

Fazit: „Noah“ ist nicht nur die spektakuläre 3D-Verfilmung einer der zentralen Geschichten aus dem Alten Testament, sondern befasst sich – fast persönlich – mit der emotionalen Verfassung eines jeden Charakters. Großes Kino!

Noah_PlakatKinostart: 3. April 2014; Regie: Darren Aronofsky; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 138 Minuten; Verleih: Paramount Link: noah-derfilm.de

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