Familienleben

Mit Spenden Kindern in Not helfen

Mit Spenden Kindern in Not helfen

Es ist nichts Neues, dass weltweit viele Kinder in Gefahr sind. Sie hungern, leben in Krisengebieten und müssen ohne die Obhut von Erwachsenen mit grausamen Bedingungen fertig werden. Wie schlimm die Ausmaße von Kriegen und Naturkatastrophen sind und wie hoch die Summe der notleidenden Kinder tatsächlich ist, bleibt jedoch oft unklar. Und nach kurzen Spendenaktionen, sobald die Medien nicht mehr intensiv über die Zustände berichten, scheinen die Kinder in den betroffenen Zonen wieder vergessen. Dabei wären dauerhafte Spenden so wichtig. Und mit wie wenig Geld ein Einzelner ein Kinderleben verbessern kann, ist vielen nicht bewusst.

Millionen Kinder in Gefahr

Weltweit sind Millionen von Kindern hohen Risiken ausgesetzt. Konflikte wie im Südsudan oder Syrien zollen ihren Tribut. Aber auch Naturkatastrophen wie auf den Philippinen bringen eine unvorstellbare Anzahl an Kindern in Not. Allein auf den Philippinen sind es 1,7 Millionen Kinder, die aufgrund des Taifuns Haiyan aus ihren Heimen getrieben wurden. Hunderttausende Kinder in Syrien leben derzeit in Angst und Schrecken. Umgeben von Gewalt und Ausbeutung bangen sie um ihr Leben. Zu Flüchtlingen wurden rund 1,2 Millionen Kinder. Aufgrund der furchterregenden Dinge, die sie mit ansehen mussten und die ihnen angetan wurden, sind sie ihr Leben lang geprägt. Für viele ist die Kindheit schlagartig vorbei.

Allerdings spielen auch Krankheiten eine große Rolle. Lungenentzündungen führen in vielen ärmlichen Ländern bei massenhaft Kindern zum Tod. Selbst aufgrund von Durchfall, der in europäischen Ländern als Lappalie abgetan wird, müssen viele Kinder ihr Leben lassen. Jährlich sterben 6,6 Millionen Kinder vor ihrem fünften Lebensjahr. Dies gab das Kinderhilfswerk UNICEF bekannt. Am schlimmsten scheint die Lage in afrikanischen Staaten wie Mali, Somalia, Tschad und der Dem. Republik Kongo zu sein. In einigen Staaten liegt die Kindersterblichkeit bei über 15 Prozent. Den Familien fehlt es an medizinischer Versorgung oder am nötigen Geld, um eben diese zu kaufen. Gleichzeitig führen ein schlechtes Gesundheitswissen und Unterernährung in diesen Teilen der Erde zur hohen Kindersterblichkeit.

Regelmäßige Spenden retten Kinderleben

Das Geld fehlt überall. Kinder benötigen Kleidung, Nahrung, Medizin und Bildung. Vielen wurde alles genommen. Dass es jedoch leichter als gedacht ist, Kinder nachhaltig zu helfen, ist vielen Europäern nicht bewusst. Schon ein monatlicher Betrag von unter zehn Euro kann Kinderleben maßgeblich verbessern. Bei einer monatlichen Spende von 15 Euro kann ein Kind bereits vollständig mit Lebensmitteln versorgt werden. Wer mehr zu den Spendenbedingungen erfahren möchte, kann sich beim SOS-Freundeskreis hier informieren. Im Rahmen der SOS-Kinderdörfer wird weltweit viel bewegt.

Psychologische Hilfe

Neben materiellen Dingen wie Nahrung und Kleidung benötigen Millionen von Kinder auch psychologische Unterstützung. Sie müssen ihr Erlebtes verarbeiten, um in eine gesunde Zukunft blicken zu können. Doch allein schaffen es die meisten nicht. Sie benötigen die Hilfe von Erwachsenen. Im Rahmen zahlreicher Charity-Projekte erfahren Kinder in Not psychologische Unterstützung.  Dies ist fast gleichermaßen wichtig, wie das Verhindern von Hunger und Obdachlosigkeit. Kinder müssen die Chance bekommen ihr Trauma zu verarbeiten. Dank vieler engagierter Menschen und Gruppen konnte die Situation in einigen Regionen zwar bereits verbessert werden. Doch ständig neue Krisen durch Kriege, Armut und Umweltkatastrophen erfordern dauerhafte Hilfe.

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