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POMPEII 3D

POMPEII 3D

PompeiiFür alle, die Lust auf energiegeladene Historienaction haben, gibt es ab 27. Februar die Version des Untergangs der historischen Kulturstätte von 3D-Veteran Paul W.S. Anderson im Kino zu sehen. „Pompeii“ und seine Bewohner sowie Kit Harington, Kiefer Sutherland und Emily Browning erwarten sie im Vulkanchaos. 

 

79 n. Chr. herrschen Macht und Intrigen im römischen Reich. Brot und Spiele stehen an der Tagesordnung. Sklave Milo (Kit Harington) kämpft als Gladiator in römischen Arenen um sein Leben und trifft dabei auf die hübsche und wohlhabende Cassia (Emily Browning). Doch der einflussreiche und skrupellose Senator Corvus (Kiefer Sutherland), mit dem Milo eine grausame Vergangenheit verbindet, hat ebenfalls ein Auge auf das Mädchen geworfen. Die zarte, aber verbotene Liebe zwischen dem Sklaven und der Bürgerstochter ist somit dem Untergang geweiht.

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Doch dann regt sich der Vesuv und während eine der bis heute größten Naturkatastrophen ihren Lauf nimmt, kämpft Milo um seine Freiheit, das Überleben und seine große Liebe.

Das „Who is Who“ aus „Pompeii“

Milo (Kit Harington)
Er ist der Hauptcharakter, um den sich die Story dreht. Der „Kelte“ Milo ist zum einen der Protagonist der romantischen Liebesgeschichte, zum anderen ist er ein unterdrückter Sklave, der regelmäßig um sein Überleben kämpfen muss. Er ist aber keineswegs ein gewöhnlicher Sklave. Seine Körperkraft und seine überlegene Kampftechnik sind in Jahren der stillen Wut herangereift. In all dieser Zeit war er fest entschlossen, den Mord an seiner Familie zu rächen.

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Cassia (Emily Browning)
Cassia, die aus einer der mächtigsten Familien Pompeiis stammt, kehrt nach einem Studienjahr in Rom in ihre Heimatstadt zurück. Auf dem Weg begegnet sie dem Trupp Sklaven, unter denen auch Milo ist. Zunächst ahnt sie jedoch nicht, dass sich aus den ersten interessierten Blicken, die sie dem Sklaven entgegenwirft, eine echte Liebe entwickeln soll. Sie ist eine intelligente und unabhängige junge Frau, die sich auch über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzt, wenn sie auf diese Weise das bekommt, was sie will.

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Corvus (Kiefer Sutherland)
Quintus Attius Corvus ist ein überheblicher und skrupelloser römischer Senator, der es auf Cassia abgesehen hat. Er ist auch derselbe, der seinerzeit für den Mord an Milos Familie verantwortlich war. Im Verlauf der Handlung kommt er nach Pompeii, um mit dem Vater von Cassia Geschäfte zu machen und ihn gleichermaßen mit unmoralischen Mitteln dazu zu bringen, ihm die Hand seiner Tochter zu überlassen.

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Atticus (Adewale Akinnuoye-Agbaje)
Nach vielen Jahren als Sklave ist der Afrikaner Atticus nur noch einen letzten Sieg von der Freiheit entfernt, wie es ein altes römisches Gesetz vorschreibt. Und ausgerechnet in diesem Kampf soll das Kraftpaket gegen Milo antreten, was die beiden natürlich zu erbitterten Gegnern in der Gladiatoren-Arena macht. Trotzdem respektieren sie sich im vollen Bewusstsein, dass sie sich schließlich in einem Kampf um Leben und Tod gegenüber stehen werden.

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Eine versunkene Stadt erwacht zu neuem Leben
Im Jahre 79 nach Christus ging das prächtige Pompeii im Stein- und Aschehagel des Vesuvs unter. In nur 24 Stunden wurden die Stadt, der geschäftige Hafen und alles Leben dort von einer der größten Naturkatastrophen der Antike ausgelöscht. Aber auf makabre Weise sind die Stadt und auch manche ihrer Einwohner, begraben unter einer dicken Schicht aus Asche und Lava, bis heute so gut wie intakt erhalten blieben.

Die Geschichte einer prächtigen Stadt, die in nur einem einzigen Tag ausradiert wird, hatte Regisseur Paul W. S. Anderson schon als Kind in ihren Bann gezogen. Nun, in seinem jüngsten Film, macht Anderson aus seiner lebenslangen Faszination ein großes Action-Epos, dem es an nichts fehlt: weder an Gladiatorenkämpfen, noch an einem Paar vom Schicksal verfluchter Liebender oder an einem mitreißendem Kampf ums Überleben, während um die Menschen herum die Hölle auf Erden losbricht.

Pompeii – die Fakten
In Pompeii lebten zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs schätzungsweise 10.000 Menschen. Der Lebensstil der städtischen Oberschicht würde auch nach heutigen Maßstäben als luxuriös gelten. Auf dem Speiseplan standen zahlreiche Fischarten, Nüsse, Oliven, Getreide, Obst – und möglicherweise sogar exotische Tiere wie etwa Giraffen und Flamingos, die über weite Distanzen schließlich ihren Weg in die Restaurants der Stadt fanden.

Gladiatorenkämpfe gehörten zum festen Unterhaltungsprogramm der Stadt. Das Amphitheater fasste 20.000 Menschen. Nach Krawallen in Folge eines solchen Kampfes im Jahre 59 n. Chr. verbot der römische Kaiser Nero aber alle Gladiatorenkämpfe für die nächsten zehn Jahre.

Wie der Film zeigt, entstammten die Sklaven, die als Gladiatoren kämpften, den unterschiedlichsten Ländern und Gesellschaftsschichten. Das römische Gesetz unterschied nicht nach der Rasse – Sklaven wurden normalerweise bei Eroberungsfeldzügen oder der Niederschlagung von Rebellionen gemacht, und so kamen die Sklaven aus allen Teilen des Römischen Reiches, von Britannien bis Afrika. In wirtschaftlich schlechten Zeiten war es offensichtlich für römische Bürger, die in Not geraten waren, durchaus üblich, eigene Kinder in die Sklaverei zu verkaufen.

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Das Erdbeben im Jahre 62 n. Chr., auf das im Film angespielt wird, lockerte wohl den Gesteinspfropfen im Schlot des Vulkans. Das sorgte für immer höheren Druck im Inneren des Vulkans, der sich schließlich, knapp 18 Jahre später, explosionsartig entlud.

Die Explosion riss riesige Mengen an Asche, Lava und Gasen hoch in die Atmosphäre. Der Wind trug die Aschewolke genau in Richtung Pompeiis. Hochgeschleuderte Bimssteinbrocken prasselten auf die Stadt nieder und zerstörten viele Häuserdächer.

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Manche der Bewohner hatten schon in den Tagen zuvor das Weite gesucht, als aus Spalten am Hang des Vesuvs Dampf und Gase austraten. Auf den ersten Steinregen folgte eine Beruhigung, weil der Schlot des Vulkans in sich zusammengefallen und verstopft war. Er brach aber mehrfach wieder auf, sodass die Menschen, die die Pause zur Flucht nutzen wollten, vom erneuten Asche- und Bimssteinregen überrascht wurden.

Am Ende des Ausbruchs wälzten sich Glutlawinen die Hänge des Vesuv herab, die die wenigen Überlebenden entweder durch die Hitze oder die giftigen, schwefelhaltigen Gase umbrachten.

Die Schicht aus Asche und Bimsstein, unter der Pompeii (und die weiteren Ortschaften Herculaneum, Stabiae und Oplontis) verschüttet wurden, war bis zu 25 Meter hoch.

Der römische Anwalt und Politiker Plinius, der Jüngere, der Augenzeuge des Ausbruchs wurde, lieferte mit seinen Briefen an den Geschichtsschreiber Tacitus, in denen er den Vulkanausbruch beschrieb, die wichtigste zeitgenössische Quelle.

Erste Ausgrabungen begannen in Pompeii Mitte des 18. Jahrhunderts. Die meisten heute zu sehenden Gipsabgüsse der Opfer entstanden im 19. Jahrhundert, als man manche der Aussparungen, die die Toten in der Ascheschicht zurückgelassen hatten, mit Gips auffüllte und diesen sich verfestigen ließ.

Etwa zweidrittel der antiken Stadt, die seit längerem zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, sind heute ausgegraben. Damit stellt Pompeii die derzeit größte zusammenhängende Stadtruine der Welt dar. Besuchern dieser beeindruckenden Kulturstätte wird der Blick auf unzählige Tempel, Häuser, Straßen, Mauern und historischer Graffitis, die beispielsweise einen „Lieblingsgladiator“ seiner Zeit anpreisen, gewährt. Entgegen der „raschen“ und teils wenig nachhaltig betriebenen Ausgrabungen vergangener Zeiten, versuchen Archäologen heute eher das bereits Ergrabene vor dem fortwährenden Verfall zu schützen.
Jeder sollte es sich wohl einmal gönnen, durch die beeindruckenden Ruinen Pompeiis zu streifen. Doch auch wenn der Urlaub für dieses Jahr schon durchgeplant ist, wird die faszinierende Stadt zumindest im Kino wieder lebendig.

Ob es in naher Zukunft sogar zu einem erneuten Ausbruch des vesuv kommen könnte, beleuchtet die Dokumentation „Zeitbombe Vesuv: Das Pompeii Desaster„.

Pompeii_PlakatKinostart: 27. Februar 2014; Regie: Paul W. S. Anderson; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 105 Minuten; Verleih: Constantin; Link: pompeii-film.de

 

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