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„Pokémon X“ und „Pokémon Y“ im Test auf dem neuen Nintendo 2DS

„Pokémon X“ und „Pokémon Y“ im Test auf dem neuen Nintendo 2DS

Pokemon XY_Screenshot_01Unsere beiden Spiele-Tester haben „Pokémon X“ bzw. „Pokémon Y“ auf dem neuen Nintendo 2DS getestet. Lesen Sie nun, was ihnen am jeweiligen Spiel gefällt und wie sie es bewertet haben.

Pokémon X und Pokémon Y präsentieren eine neue Generation von Pokémon und laden unsere Spiele-Tester zu neuen Abenteuern ein.

Nintendo Pokemon X und Y_Packshots 3DS

Das ist der Testbericht von Jörg Bertram zum Spiel „Pokémon X“:

Pokemon XY_Artworks_04Hallo, mein Name ist Jörg und ich habe durch absolutfamilie.de die Chance erhalten, dass neueste „Pokémon X“ auf dem Nintendo 2DS zu testen.
Nach den unterschiedlichsten Pokémon Editionen für den Game Boy im Jahre 2000 habe ich zu keiner neueren Veröffentlichung mehr gegriffen und bin gespannt, wie sich die Serie über die Jahre weiterentwickelt hat. Ziel des Spiels ist es weiterhin, die vielen unterschiedlichen Pokémon zu fangen, zu trainieren und gegebenenfalls zu tauschen.

Was monoton klingt, funktioniert in der Praxis (wie schon damals) erstaunlich gut. Durch die vielen Charaktere und Orte gibt es stets Neues zu entdecken und zu erleben.
Besonders gefallen haben mir die Bewohner, die in ihrer ganz eigenen heilen Welt leben. Solche Sorgenfreiheit sieht man heutzutage nur selten und höchstens noch bei glücklichen Kindern in der realen Welt. Es macht wirklich sehr viel Spaß den Bewohnern und ihren Geschichten zu lauschen, weshalb ein späterer Besuch auch weiterhin immer wieder für Schmunzeln und Freude sorgen wird.

Nintendo Pokemon XY_Artworks

Grafisch und technisch kann man „Pokémon X“ mit den Vorgängern der Serie nicht mehr vergleichen, es hat sich so einiges getan. Die Charaktere und deren Bewegungen sind sehr detailliert animiert, die Welt ist deutlich übersichtlicher gestaltet und die Anzahl an Pokémon hat sich ordentlich erhöht. Auch der Soundtrack hat mir sehr gut gefallen: Man hat viele Musikstücke von damals neu aufgenommen und integriert.
Allgemein sind Bild und Ton also absolut stimmig, was ich als sehr wichtig empfinde. Die bewährte Pokémon-Atmosphäre kam schon nach wenigen Minuten auf und flacht auch nach über 40 Spielstunden nicht ab.

Etwas Eingewöhnungszeit habe ich für die Multiplayer-Features aufbringen müssen. Das Menu fand ich anfangs recht unübersichtlich und schwer durchschaubar. Mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt und kann nun auch diese Features ohne Probleme nutzen.

„Pokémon X“ hat mich bisher auf ganzer Linie überzeugt und bestens unterhalten. Das Fangen und Trainieren der Pokémon macht auch nach dem tausendsten Mal weiterhin Spaß, und die vielen Anpassungsmöglichkeiten und zusätzlichen Features runden ein gelungenes Abenteuer ab. Wenn ich einmal wirklich keine Lust mehr habe, mir mit Pokémon-Kämpfen meine Zeit zu vertreiben, geselle ich mich zu den Bewohnern, lausche ihren Geschichten und Weisheiten bezüglich ihrer Lieblinge oder statte meinen Helden mit neuer Kleidung aus.

Zu tun gibt es also reichlich, weshalb das Spiel mehr Abwechslung bietet als es den Anschein hat. Ein gelungener 3DS Titel, mit dem ich noch so einige Stunden meine Freude haben werde.

Das ist der Testbericht von Jana Borsch zum Spiel „Pokémon Y“:

Pokemon XY_Artworks_05„Pokémon Y“ gehört, wie auch „Pokémon X“, zur 6. Generation der Pokémonreihe, die für den Nintendo 3DS bzw. 2DS entwickelt wurden.

Die Handlung des Spiels bleibt sich – wie in allen Spielen seit der 1. Generation – treu. Der Protagonist bereist, wie gewohnt, verschiedene Städte, versucht die acht Orden zu erlangen und so viele Pokémon zu fangen und im Pokédex zu verzeichnen wie möglich.
Im Spielverlauf werden die Pokémon durch Kämpfe trainiert, erlangen dadurch Erfahrungspunkte und werden so stärker.

Vor allem zu Beginn des Spiels fallen dem Nutzer einige Neuerungen auf: Der Spieler kann sich aussuchen, ob der Protagonist ein Junge oder ein Mädchen ist, und kann ihm einen Namen geben. In dieser Edition wird man von vier anderen Protagonisten begleitet, mit denen man einiges zusammen erlebt. Im Spielverlauf bieten sich mehrere Gelegenheiten, gegen sie zu kämpfen, um sich zu messen.
Eine hervorragende Neuerung ist, dass man zu Beginn zwischen drei neuen Startpokémon auswählen kann, und man dennoch später ein weiteres Pokémon aus der ersten Generation erhält. „Pokémon Y“ beinhaltet sowohl Pokémon aus den ersten Generationen, sowie ca. 60 komplett neue Pokémon. Die Freude war also groß, als ehemalige Lieblinge, wie Pikachu, Relaxo oder Pummeluff, auftauchten.

Im weiteren Verlauf des Spiels gibt es die Möglichkeit, sich in den Städten in bestimmten Läden, den Boutiquen und Salons, Bekleidung zu kaufen, oder zum Friseur zu gehen und so das Aussehen des Protagonisten zu verändern.

Es gibt zahlreiche Neuerungen, wobei die Grafik des Spiels die wohl offensichtlichste ist. Die Game-Designer haben mit viel Liebe zum Detail eine Vielzahl von außerordentlich schönen Landschaften geschaffen. Dazu gehören Schneelandschaften, Gebirge, Wüsten sowie die auch in früheren Spielen vorhandenen Grasflächen und Wälder. Auch ein wunderschönes Feuerwerk sowie Regen, Schnee und Sandstürme werden dargestellt.

Pokemon XY_Screenshot_02

Viel Positives hat sich auch bei den Kämpfen und Attacken getan. Auch hier machen die Grafik-Neuerungen einen Unterschied, denn neue Blickwinkel auf die Kämpfe lassen das Kampfgeschehen spannender werden.
Eine neue Herausforderung sind die Massenbegegnungen. Hierbei kämpft man nicht, wie gewohnt, gegen ein Pokémon, sondern gegen mehrere. Zu unterscheiden ist hierbei zwischen Massenbegegnungen in Trainerkämpfen, bei denen sich zwei Trainer zusammenschließen und jeweils einen Pokémon in den Kampf schicken, und den Kämpfen wilder Pokémon, die in Gruppen von bis zu fünf Stück derselben Art auftauchen. Um bei diesen Kämpfen zu bestehen ist es wichtig, die verschiedenen Attacken der Pokémon zu kennen. Dann weiß man, welche Attacken alle Gegner auf einmal treffen.
An den hinzugefügten Himmelskämpfen können alle flugfähigen Pokémon teilnehmen und bieten eine spannende Trainingsmöglichkeit.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, über eine Internetverbindung mit anderen Spielern auf der Welt Pokémonkämpfe auszutragen. Dies ist eine tolle Neuerung, da man einen guten Vergleich ziehen kann.
Bei der Gestaltung der einzelnen Attacken haben sich die Designer viel Mühe gegeben.

Pokemon XY_Screenshot_10

Zu Beginn des Spiels wird die Mega-Entwicklung eingeführt. In den bisherigen Pokémon-Editionen konnte sich ein Pokémon nur zweimal weiter entwickeln. Mit der Mega-Entwicklung ändert sich dies, da einige ausgewählte Pokémon eine weitere Entwicklungsstufe erlangen können.
Wichtig hierbei ist, dass der Spieler einen Mega-Ring besitzt und die Pokémon den Mega-Stein bei sich tragen. Für jedes Pokémon, bei dem eine Mega-Entwicklung möglich ist, gibt es einen eigenen Stein. Diese Steine kann man im Spielverlauf erlangen.
Durch die Mega-Entwicklung wird das Pokémon sehr viel stärker, doch auch zum Teil nicht mehr berechenbar – dieser Zustand hält immer nur für die Dauer des Kampfes an.

Pokemon XY_Screenshot_09

Zu den bereits bekannten Fortbewegungsformen, wie Laufen und Fahrrad fahren, kommen in diesem Spiel auch Rollerskates hinzu. Sehr praktisch ist, dass man die Rollerskates ziemlich zu Beginn des Spiels bekommt und man nicht, wie in früheren Editionen, lange auf das heiß begehrte Fortbewegungsmittel warten muss.

In Illumina City kann man zudem gegen eine kleine Geldsumme von einem Taxi Gebrauch machen, und sich so zwischen einzelnen Orten schnell fortbewegen. Außerdem kann man sich in bestimmten Regionen nur mit Hilfe von ansässigen Pokémon fortbewegen, wie zum Beispiel einem Mamutel, um durch eine hohe Schneedecke zu gelangen.
In Tempera City kann man mit einer Magnetbahn zwischen den zwei Teilen der Stadt fahren, was auch wieder ein schönes Detail darstellt.
Spezialattacken zur Fortbewegung, wie „Fliegen“, um weite Distanzen zu überbrücken, „Surfer“ (Schwimmen) sowie „Kaskade“ zum Überwinden von Wasserfällen, bleiben bestehen.

Weitere interessante Neuerungen sind der Wundertausch, bei dem man durch das neue Player Search System (PSS) im Internet ein Pokémon gegen das eines anderen Spielers irgendwo auf der Welt eintauscht, ohne zu wissen, welches Pokémon man erhält, oder die O-Kräfte, die vorübergehend die Statuswerte der Pokémon oder das Preisgeld nach Kämpfen erhöhen.
Außerdem wurde eine neue Pokémon-Art eingeführt: die Feen-Pokémon erfordern eine völlig neue Kampfstrategie.

Die Musik des Spiels ist deutlich ansprechender als in den vergangenen Generationen und kann zum Teil angepasst werden.

Der Pokédex hat ein tolles Design und zeigt die Fundorte der gesehenen Pokémon, was
super praktisch ist. Leider wird der Pokédex jedoch in drei Regionen unterteilt, was ich bei der Suche nach bestimmten Pokémon oft als umständlich empfand.

Etwas schade finde ich, dass die Pokémon sehr schnell hohe Level erreichen und sie oftmals zu stark sind, um zum Beispiel wilde Pokémon zu fangen. Auch bei den Arenakämpfen ist mir das aufgefallen, vor allem bei den Kämpfen um den zweiten und dritten Orden. Meine sechs Pokémon waren meist mehrere Level über denen der Arena-Leiter, wodurch der Kampf eher einfach war. Hier würde ich mir wünschen, dass der Schwierigkeitsgrad nach oben gesetzt wird.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass man mehrere Spielstände speichern kann. So könnten mehrere Personen ein Spiel spielen bzw. könnte man, ohne seine Spielstände löschen zu müssen, von vorne beginnen.

Alles in allem ist das Spiel für neue Spieler sowie für die Nostalgiker sehr zu empfehlen. „Pokemon Y“ bietet eine gute Kombination von traditionellem Pokémon-Spiel, mit dem viele aufgewachsen sind, und neuer Technik mit neuartigen hervorragenden Ideen.

Vielen Dank an unsere Tester!

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