Familienleben

Kinder – ein teures Vergnügen

Kinder – ein teures Vergnügen

thinkstock kinder und geldVom ersten Schrei bis zur Volljährigkeit belasten Kinder das elterliche Budget – und das nicht zu knapp. Halten sich die Kosten in den ersten Lebensjahren noch in Grenzen, kommt es mit dem Beginn der Pubertät so richtig dicke. Ein weiterer finanzieller Kraftakt kommt auf Eltern zu, wenn die Kinder studieren oder chronisch erkranken.

Vorsorge statt finanziellem Fiasko

In einer ZDF-Doku aus dem Jahr 2013 wurde eine durchschnittliche Summe von mehr als 115.000 Euro ermittelt. So viel geben Eltern aus, bis ihr Kind volljährig ist. Meist fangen die Ausgaben schon vor der Geburt an, enden allerdings nicht immer mit der Volljährigkeit. Die Anzahl an Abiturienten, die anschließend ein Studium aufnehmen steigt und damit auch die Belastung der Eltern. Damit diese Kosten die Eltern nicht „erschlagen“, ist die rechtzeitige Vorsorge für die Zukunft angesagt.

Doch nicht nur die Ausbildung schlägt mit hohen Kosten zu Buche, auch unerwartete Zwischenfälle können das Erziehen der Kinder teuer machen. Unfälle oder chronische Erkrankungen verursachen viele Zusatzkosten. Kinder, die für diesen Ernstfall versichert sind, können da aufatmen – und mit ihnen die Eltern.

Was kostet mein Kind?

In einer ZDF-Dokumentation wurden die Kosten, die ein Kind seinen Eltern neben aller Freude beschert, akribisch zusammengetragen. Unter anderem laufen folgende Posten auf:

  • Kleidung und Windeln etwa 9.000 Euro
  • Kinderbetreuung etwa 3.400 Euro
  • Bildung etwa 3525 Euro
  • Spielzeug und Fahrzeuge etwa 11.600 Euro
  • Ernährung ca. 25.600 Euro
  • Wohnen und Energie ca. 32.700 Euro
  • Elektronik wie Handy und PC etwa 6.500 Euro
  • Freizeit und Sport ca. 15.600 Euro

Auch wenn diese Kostenaufstellung auf den ersten Blick schockierend wirkt, sind sich Eltern trotzdem einig: Kinder sind unbezahlbar, die Erlebnisse und schönen Momente, die ein Kind uns im Laufe seines Lebens beschert, sind mit Geld nicht aufzuwiegen. Da nimmt man schließlich gern die scheinbaren finanziellen Einbußen in Kauf und trägt die zusätzliche Belastung mit einem Lächeln im Gesicht – dies zumal dann, wenn die Ausbildung fürs Kind über eine geeignet Anlage bereits abgesichert ist.

Foto: © Comstock Images/Stockbyte/Thinkstock

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