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DIANA

DIANA

DianaAls Diana Frances Spencer am 29. Juli 1981 den englischen Thronfolger Prinz Charles heiratete, stand sie längst im Mittelpunkt des medialen Interesses. Als eine der berühmtesten Frauen der Welt und vom Volk verehrt, ist die „Königin der Herzen“ bis heute unvergessen. „Diana“ gewährt Einblicke in die letzten beiden Lebensjahre der Prinzessin von Wales, die den Mythos Lady Di von einer neuen Seite beleuchten – ab 9. Januar im Kino. 

 

London 1995. Diana (Naomi Watts) lebt bereits von Prinz Charles getrennt in Kensington Palace und wartet auf die Scheidung. Während sie ihr Leben neu ordnen muss, begegnet sie eines Tages Dr. Hasnat Khan (Naveen Andrews) und ist sofort fasziniert von dem engagierten Herzchirurgen. Mit ihm findet Diana nicht nur das private Glück, nach dem sie sich immer gesehnt hat. Sie entdeckt, dass sie ihre Popularität nutzen kann und widmet sich verstärkt karitativen Zwecken.

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Die meistfotografierte Frau der Welt träumt von Normalität abseits des Rampenlichts und denkt sogar daran, mit Hasnat in dessen Heimat Pakistan zu leben. Doch den Mediziner schreckt die Idee ab. Er will die Beziehung geheim halten, denn Diana ist nach wie vor die Mutter des zukünftigen Königs von England – und wird auf Schritt und Tritt von Paparazzi verfolgt… 

Regisseur Oliver Hirschbiegel („Der Untergang“) hat mit dem Drama nach dem Drehbuch des international gefeierten Bühnenautors Stephen Jeffreys die letzte Episode des Lebens von „Der Königin der Herzen“ verfilmt. Wer nicht zu den umfassend informierten Diana-Fans gehört oder sich gar als Royalty-Experte bezeichnen kann, der dürfte erstaunt sein zu erfahren, dass zwischen der Trennung von Prinz Charles, diversen kleinen Eskapaden und letztendlich Dodi Al-Fayed eine heimliche Romanze zwischen ihr und mit dem Herzchirurgen Hasnat Khan bestand – nachzulesen in Kate Snells „Diana: Her Last Love“. Die mitreißende Liebesgeschichte zeigt, wie die private Erfüllung Dianas größte Verdienste als international geachtete Aktivistin und Wohltäterin überhaupt erst ermöglichte. „Diana“ zeigt aber ebenfalls eine Frau, die es sowohl genießt, von der ganzen Welt bewundert zu werden, als auch sich von ganzem Herzen danach sehnt, endlich um ihrer selbst willen geliebt zu werden.

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Zugegeben, auf den ersten Blick hat Naomi Watts rein gar nichts mit Lady Di gemein. Umso faszinierender ist es, dass man diese Tatsache schon innerhalb der ersten Minuten des Films vergessen hat – einfach perfekt gespielt.

Nicht nur diese beiden Jahre liefern eine spannende Geschichte. Bis heute bietet der Mythos Lady Di viel Gesprächsstoff. Welche spannenden Fakten Sie über Diana auf jeden Fall wissen sollten, um für den royalen Smalltalk gewappnet zu sein, können Sie hier lesen:

Von Millionen verehrt und bis heute unvergessen – Die 10 wichtigsten Facts über Prinzessin Diana

1.) Diana Frances Spencer wurde am 1. Juli 1961 im englischen Sandringham als viertes von fünf Kindern von Edward John Spencer und dessen Ehefrau Frances Roche geboren.

2.) Die Spencers sind eine von Englands bekanntesten Adelsfamilien, deren Stammbaum bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann: Ihr Vater war ein direkter Nachfahre von König Charles II. Darüber hinaus war sie mit acht verschiedenen US-Präsidenten verwandt, darunter George Washington und Franklin D. Roosevelt.

3.) Der aristokratischen Tradition ihrer Zeit entsprechend absolvierte Diana nach der Schule weder Ausbildung noch Studium und arbeitete ab 1978 in verschiedenen Jobs, beispielsweise als Kindergartenhilfe und Nanny. Noch bis Anfang desselben Jahres war ihr zukünftiger Ehemann Prinz Charles, den sie kurz zuvor kennengelernt hatte, mit Dianas Schwester Sarah liiert.

4.) Am 29. Juli 1981 heiratete Diana den englischen Thronfolger Prinz Charles und wurde so (unter anderem) zur Prinzessin von Wales – das gesellschaftlich-politische Mega-Ereignis verfolgen mehr als 750 Millionen Menschen auf der ganzen Welt im Fernsehen, während vor Ort etwa 600.000 begeisterte Zuschauer die Straßen säumten.

5.) Diana und Charles bekamen zwei Söhne: Prinz William wurde am 21. Juni 1982 geboren. Prinz Harry, der offiziell eigentlich Henry heißt, erblickte am 15. September 1984 das Licht der Welt.

6.) Im Laufe der folgenden Jahre entwickelte sich Diana, bedingt durch eine in diesem Ausmaß nie dagewesene royale Boulevard-Berichterstattung, zunächst eher ungewollt zur globalen Berühmtheit. Neben ihren familiären und repräsentativen Pflichten engagierte Diana sich in zahlreichen Charity-Projekten, die ihrer ohnehin schon großen Beliebtheit weiteren Auftrieb verliehen, während ihr Verhältnis zu Charles bereits Mitte der 1980er Jahre erste deutliche Risse bekam.

7.) Zu Beginn der 90er Jahre zerbrach ihre Ehe unter stetiger Beobachtung der Klatschpresse dann zusehends, jedoch wurde die Scheidung erst am 28. August 1996 offiziell vollzogen. Den vermutlich finalen Anlass dazu hatte Diana im November 1995 mit einem aufsehenerregenden Fernsehinterview gegeben.

8.) Zu dieser Zeit war Diana bereits mit dem Herzchirurgen Hasnat Khan liiert, den sie in einem Londoner Krankenhaus zufällig kennenlernte. Die als heimliche Affäre begonnene Beziehung dauerte zwei Jahre an. Bis heute vermisst der aus Pakistan stammende Arzt seine große Liebe Diana.

9.) Mitte des Jahres 1997 begann Dianas Beziehung mit Dodi Al-Fayed. Nur wenige Wochen später, am 31. August 1997, starben beide bei einem nächtlichen Autounfall in Paris, der insbesondere unter Dianas Fans wilde Spekulationen und Verschwörungstheorien über die Hintergründe der Tragödie hervorbrachte.

10.) Am 6. September 1997 wurde Diana, die „Königin der Herzen“, im Rahmen einer weltweit ausgestrahlten Trauerfeier beigesetzt, die rund zweieinhalb Milliarden TV-Zuschauer verfolgten.

Mit ihrem leidenschaftlichen Einsatz für mehr als 100 wohltätige Projekte setzte die Prinzessin von Wales zu Lebzeiten ein Zeichen und wurde damit zum weltweiten Charity-Vorbild. Dianas großes Ziel war es – insbesondere mit unkonventionellen Auftritten – Aufmerksamkeit für Hilfsbedürftige zur erregen und die Menschen zur Mithilfe zu bewegen. Dabei zeigte sie weder Scheu vor Gefahr oder Krankheiten, noch vor der Reaktion des britischen Königshauses.

Diana3Diana, die Charity-Lady: Für diese Hilfsorganisationen war sie tätig und so erregte sie mit ihrem Engagement Aufmerksamkeit
Die wohl größte öffentliche Aufmerksamkeit inklusive eindrucksvoller Bilder, die den Menschen bis heute im Gedächtnis geblieben sind, generierte wohl ihr Einsatz für die Internationale Kampagne zum Verbot von Landminen. Dianas Engagement für Opfer, Schwache und Bedürftige ging jedoch weit darüber hinaus. Wir stellen einige der wichtigsten Projekte vor, welche die Charity-Lady unterstützte.

Centrepoint
Das Engagement für Großbritanniens größte Wohltätigkeitsorganisation für obdachlose junge Menschen war eines von Dianas wichtigsten Projekten – ab 1992 war sie Schirmherrin der Organisation. Von der Gründung im Jahr 1969 bis zum heutigen Tag unterstützte „Centrepoint“ unter anderem in Sachen Gesundheit, Ausbildung und Unterkunft mehr als 75.000 Hilfsbedürftige im Alter von 16-25 Jahren. 2005 übernahm Dianas Sohn Prinz William die Schirmherrschaft.

National AIDS Trust
Ein weiteres zentrales Anliegen von Prinzessin Diana war die AIDS-Hilfe. Von 1991 bis zu ihrem Tod 1997 war sie Schirmherrin des britischen „National AIDS Trust“, welcher sich umfassend für Aufklärung und die Prävention der Krankheit sowie für die Unterstützung HIV-Infizierter stark macht. Diana war eine der ersten prominenten Persönlichkeiten überhaupt, die sich öffentlichkeitswirksam für die Unterstützung und gegen die Diskriminierung AIDS-Kranker einsetzten.

International Campaign to Ban Landmines
Ihr Einsatz für das Verbot von Landminen brachte Diana Anfang 1997 neben großer internationaler Anerkennung auch Ärger im eigenen Land ein. Denn die damalige britische Regierung vertrat bei diesem Thema eine andere Position und war verärgert über Dianas „Einmischung“. Jene erinnerungswürdigen Pressebilder, welche die Prinzessin mit Helm und Schutzanzug an einem Minenfeld in Angola zeigen, stehen bis heute synonym für ihr mutiges wohltätiges Engagement – mitunter auch gegen äußere Widerstände. Im Dezember 1997, nur wenige Monate nach Dianas Tod, wurde der „Mine Ban Treaty“ von mehreren Nationen unterzeichnet – für ihre Anstrengungen, die den steinigen Weg zur Vertragsunterzeichnung auch mit Dianas Hilfe geebnet hatten, wurde die ICBL 1997 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Great Ormond Street Hospital for Children und Royal Marsden Hospital
Leidenschaftlich setzte sich Diana auch für kranke Kinder ein. Als Schirmherrin des Royal Marsden Hospital, welches auf die Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert ist, und des Great Ormond Street Hospital for Children kämpfte sie um mehr Aufmerksamkeit für die kleinen Patienten. Beide Einrichtungen unterstütze sie intensiv von 1989 an.

Diana_PlakatKinostart: 9. Januar 2014; Regie: Oliver Hirschbiegel; FSK: ohne; Länge: 113 Minuten; Verleih: Concorde; Link: diana-derfilm.de

 

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