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DER HOBBIT: SMAUGS EINÖDE

DER HOBBIT: SMAUGS EINÖDE

Der Hobbit - Smaugs EinoedeIn „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ setzt Titelheld Bilbo Beutlin das Abenteuer seiner Mission fort: Zusammen mit Zauberer Gandalf und 13 Zwergen unter der Führung von Thorin Eichenschild versucht er das verlorene Zwergenreich Erebor zu befreien – ab 12. Dezember im Kino. 

 

Wir erinnern uns: Im ersten Film „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ der Hobbit-Trilogie versammelten sich die Reisegefährten in Bilbos gemütlichem Heim im Auenland, um sich von dort in Richtung Erebor aufzumachen. Sie wurden von Orks und Wargen angegriffen, wehrten sich gegen hungrige Trolle und begegneten den Elben in Bruchtal. Im Nebelgebirge gerieten sie in eine Aus¬einandersetzung der Steinriesen, wurden durch Ork-Tunnel gejagt und entkamen schließlich auf dem Rücken gewaltiger Adler.

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Peter Jacksons zweiter Film „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ nach J.R.R. Tolkiens Meisterwerk „Der Hobbit“ setzt nun genau an diesem Punkt der Handlung an. Und damit ist klar, dass alle Beschaulichkeit und Einführung der 15 Hauptcharaktere ein Ende hat – „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ spielt in einem Mittelerde, wie „Der Herr der Ringe“-Fans es wohl erwarten:

Auf ihrem langen Weg gen Osten begegnen Bilbo Beutlin (Martin Freeman), Zauberer Gandalf (Ian McKellen) und die 13 Zwerge unter der Führung von Thorin Eichenschild (Richard Armitage) nun zunächst dem geheimnisvollen und gefährlichen Beorn (Mikael Persbrandt). Der ist ein Hautwechsler, d.h. er kann sich vom Riesen in einen noch größeren Bären verwandeln. Beorn ist kein Freund von Zwergen, doch die Orks hasst er noch mehr. Da die jedoch nach wie vor hinter den Reisegefährten her sind, gewährt Beorn der Truppe Unterschlupf.

Durch den verseuchten, trügerischen Düsterwald – einst der große Grünwald, aber nun ein Falle für alle Reisenden – müssen sich Bilbo und die Zwerge allerdings allein kämpfen, denn selbst Gandalf kann ihnen hier nicht mehr beistehen.

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Wohin Gandalfs persönliche Mission den Zauberer führt, ist Teil der erweiterten „Hobbit“-Welt, die die Drehbuchautoren aus den Details zusammenstellten, wie Tolkien sie in den Anhängen zu „Der Herr der Ringe“ beschrieben hat. Dazu Jackson: „Im Buch verschwindet Gandalf mehrere Male, und es wird nicht erklärt, wohin. Doch viele Jahre später entwickelte Tolkien ein Konzept, durch das Gandalfs Abwesenheit mit ‚Der Herr der Ringe‘ in Verbindung gebracht wird. In diesem Film sind wir daher in der Lage, diese Lücke im Nachhinein aufzufüllen – eine Gelegenheit, die wir uns einfach nicht entgehen lassen konnten.“ Gandalf glaubt, dass der geheimnisvolle Nekromant, der in der verlassenen Festung Dol Guldur aufgetaucht ist, irgendetwas mit den Veränderungen in Mittelerde zu tun hat.

Der Hobbit - Smaugs Einoede3Derweil verirren sich die Reisegefährten im Düsterwald und geraten in die Netze eines Schwarms gigantischer Spinnen, aus denen sie jedoch von Waldelben unter der Führung der Elbenkrieger Legolas (Orlando Bloom) und Tauriel (Evangeline Lilly) befreit werden. Da die Elben des Waldes jedoch Zwerge nicht besonders schätzen und Thorin sich auf keinen Tauschhandel mit Elbenkönig Thranduil (Lee Pace) einlassen will, landen die Zwerge im Kerker.

Einzig Bilbo Beutlin, der sich bei der Gefangennahme mithilfe des gestohlenen Rings unsichtbar machen konnte, hat es nun in der Hand, seine Gefährten zu befreien.

Der Hobbit - Smaugs Einoede4In „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ darf man sich neben gestochen scharfen Bildern durch die Technik der High Frame Rate 3D auf Pfeil-und-Bogenkämpfe der Elben gegen Monsterspinnen und widerwärtige Orks freuen, einer spektakulären Flucht der Zwerge in Weinfässern über reißende Gewässer beiwohnen, sich des atemberaubenden Anblicks von Seestadt erfreuen und schließlich dem Drachen Smaug begegnen. Und der ist nicht nur technisch wie gestalterisch perfekt gelungen, sondern erlangt – in der Originalversion gesprochen von Benedict Cumberbatch – durch einen ausgeklügelten Charakter in einer Mischung aus Intelligenzbestie und arrogantem Feuerspucker Bösewicht-Qualitäten mit Gänsehaut-Faktor.

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Wie schon in Gandalfs Alleingang angedeutet, folgt „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ ein ums andere Mal nicht strikt Tolkiens Romanvorlage, sondern fügt geschickt – und nicht nur, um den Inhalt des kleinen Buches auf drei Filme aufzublähen – neue Figuren, wie z.B. Fluchthelfer Bard (Luke Evans) sowie die Elbenkrieger Legolas (Orlando Bloom) und Tauriel (Evangeline Lilly) ein, um Charaktere und Zusammenhänge zu verdeutlichen und letztendlich auch einen Bogen zur „Herr der Ringe“-Trilogie zu schlagen. Trotz alledem bleibt Peter Jackson aber dem Erzählstil des „Hobbit“ treu und der Zuschauer darf sich auf manch kurzweilige Verschnaufpause in einem ansonsten spannungsgeladenen Abenteuer freuen.

Der Hobbit - Smaugs Einoede_PlakatKinostart: 12. Dezember 2013; Regie: Peter Jackson; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 161 Minuten; Verleih: Warner; Link: DerHobbitFilme.de 

 

 

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