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GANZ WEIT HINTEN

GANZ WEIT HINTEN

Ganz weit hintenDie dramatische Komödie „Ganz weit hinten“ ist eine humorvolle und herzerwärmende Geschichte über das Erwachsenwerden, in der der schüchterne, ungelenke Teenager Duncan seine Individualität mithilfe eines recht unkonventionellen Mentors entdeckt – Kinostart 5. Dezember.

 

Die Sommerferien nahen: Für den 14-jährigen, eher etwas schüchternen Duncan (Liam James) heißt das, diese gemeinsam mit seiner Mutter Pam (Toni Collette), ihrem neuen Freund Trent (Steve Carell) und dessen Tochter Steph (Zoe Levin) in einem Ferienhaus am Meer zu verbringen. 

Ganz weit hinten1Da Duncan weder mit dem sehr dominanten und leicht überheblichen Trent noch mit der pubertierenden und ihn ignorierenden Steph so richtig zurechtkommt und überall aneckt, verbringt er seine Zeit lieber im Wasser-Freizeitpark Water Wizz. Als er hier auf Owen (Sam Rockwell), den ebenso sorglosen wie coolen Leiter des Parks trifft und sich mit ihm und dem restlichen Personal anfreundet, scheint der Sommer doch noch einige positive Überraschungen für Duncan bereit zu halten.

Ganz weit hinten2Mit Owens Hilfe gelingt es Duncan,sein Selbstbewusstsein zu stärken und seine Probleme aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten: Er fängt sogar eine unschuldig-zarte Romanze mit der hübschen Susanna (AnnaSophia Robb) an, die im Nebenhaus Ferien macht. Und er bemüht sich aufrichtig, besser mit seiner Familie zurechtzukommen…

Duncan, gespielt von Newcomer Liam James, sitzt auf dem Rücksitz des Autos von Trent (Steve Carell), dem neuen Freund seiner Mutter (Toni Collette) auf der Fahrt in die „erzwungenen“ Familienferien. Als Trent ihn fragt, wie er sich auf einer Skala von eins bis zehn selbst einschätzen würde, wagt der Teenager eine schüchterne „sechs“ – über dem Durchschnitt. Trent setzt Duncan mit brutaler Aufrichtigkeit davon in Kenntnis, dass das nicht stimme, denn Duncan sei ja bloß eine drei. In dem Stil, mit dem sich Jim Rash und Nat Faxon einen Namen gemacht haben, wandelt auch diese Szene auf dem schmalen Grat zwischen Komödie und Pathos.

Aus diesem ganz typischen Moment von Teenager-Existenzängsten haben die für „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ mit dem Oscar preisgekrönten Drehbuchautoren Faxon und Rash ein originelles Drehbuch verfasst, das all die Ängste, Unsicherheiten und Hoffnungen zur Geltung bringt, die ein Teenager-Leben ausmachen. In ihrem Regiedebüt „Ganz weit hinten“ erzählen sie Duncans Geschichte: Ein introvertierter 14-Jähriger muss die gesamten Sommerferien weit weg von seinen Freunden und seinem Zuhause verbringen – und sich dabei mit den unterschiedlichsten Personen auseinandersetzen.

Während die Autoren die Geschichte über den jungen Mann weiterentwickelten, der mitten in einer verwirrenden neuen Situation nach seinem ganz eigenen Weg sucht, beschlossen sie, dass seine Reise zum Erwachsenwerden über eine zeitlose Station führen sollte, an die beide Autoren selbst gute Erinnerungen haben: einen altmodischen Wasserfreizeitpark. Dort findet ihr junger Hauptdarsteller während dieses Sommers seiner Verwandlung eine Art geschützten Freiraum – und Unabhängigkeit.

Ganz im Stil von „Little Miss Sunshine“ erzählt der mit Film mit Starbesetzung mal spaßig, mal messerscharf beobachtend von den Leiden der Menschen, mit ihrem Leben klarzukommen. Unbedingt ansehen!

Ganz weit hinten_PlakatKinostart: 5. Dezember 2013; Regie: Nat Faxon und Jim Rash; FSK: ohne; Länge: 104 Minuten; Verleih: Twentieth Century Fox; Link: fox.de/GanzWeitHinten

 

 

Kommentare anzeigen (3)

3 Comments

  1. Pingback: Kinotipp und Gewinnspiel: Genug gesagt | Absolut Familie

  2. Kathrin

    3. Januar 2014 in 08:32

    Schade, ich habe am 31.12. die gewonnenen Kinokarten erhalten, aber leider läuft der Film derzeit nur noch in ganz wenigen Kinos, von denen sich keines in meiner Nähe befindet 🙁

  3. Pingback: Kinotipp und Gewinnspiel: A Long Way Down | Absolut Familie

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