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Weihnachts-Special: Bei myToys brummt das Geschäft mit Furby und Co.

Weihnachts-Special: Bei myToys brummt das Geschäft mit Furby und Co.

mytoys kleinWas sind die Spielwaren-Trends für Weihnachten? Welche Spiele sind die heißesten Tipps fürs Fest? Und brauchen wir eigentlich noch Spielwarengeschäfte, wo doch immer mehr Eltern die Geschenke für ihre Kinder online kaufen? Das wollten wir von myToys-Geschäftsführer Dr. Oliver Lederle und myToys-Einkaufsleiterin Anja Glöde wissen.

Zu Weihnachten herrscht im Spielwarenhandel Hochbetrieb. Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten stürmen die Spielwarengeschäfte, die Spielzeugabteilungen der Kaufhäuser oder lassen am PC die Kreditkarte glühen, um die lieben Kleinen mit Geschenken zu überhäufen.

Den Handel freut’s: Nach Angaben des Handelsverbands Deutschland machen die Spielwarenhändler in den letzten beiden Monaten des Jahres satte 40 Prozent ihres Umsatzes von knapp 2,8 Milliarden Euro. Vor allem der Onlinehandel mit allem, was bei den Kids unterm Weihnachtsbaum landet, lässt die Kasse klingeln. Laut Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels werden mittlerweile 27 Prozent aller Spielsachen im Netz gekauft.

Einer der großen Player im deutschen Spielwarenhandel ist das Berliner Unternehmen myToys. myToys ist vor allem online stark aufgestellt und bietet seinen Kunden im Netz über 100 000 Artikel rund ums Kind an. Neben dem Online-Shop betreibt myToys aber auch klassische Filialen – in Deutschland sind’s derzeit 13 Geschäfte, etwa in Berlin, Köln und Stuttgart, in denen Spielwaren, Kindermode und Babyartikel über den Ladentisch gehen.

Wir wollten von myToys-Geschäftsführer und Gründer Dr. Oliver Lederle und Einkaufsleiterin Anja Glöde wissen, welche Spielwaren dieses Jahr der Renner im Weihnachtsgeschäft sind, welche Spiele sie für Familien empfehlen und warum myToys auch weiterhin auf Ladengeschäfte setzt.

Was sind für Sie die Spielwaren-Trendthemen für Weihnachten 2013?

Anja Glöde: Ein neues – und zugleich altes – Trendthema sind ganz sicher die Furbys. Bereits in den 90er-Jahren eroberten sie die Spielwaren-Welt und jetzt sind sie wieder da – mit dem Unterschied, dass jeder der neuen Furbys eine individuelle Persönlichkeit entwickeln kann. Sie sprechen „Furbisch“ und – dank einer Smartphone-App mit Wörterbuch kann man sie auch verstehen. Sie sind ein absolutes Muss – für Mädels und Jungs!
Diese Entwicklung folgt einem Trend, der sich auch schon im letzten Jahr durchsetzen konnte: Interaktives Spielzeug ist total angesagt.
Weitere Trendthemen bei Jungs sind Spielzeug zum Disney-Film „Planes“ und das Kult-Thema „Ninja Turtles“.
Bei Mädchen sind in diesem Jahr die Themen „Monster-High“ und – ganz neu – „Ever After High“ besonders beliebt. „Monster High“ konnte sich ja schon 2012 als Trendthema durchsetzen, die Figuren der „Ever After High“ dagegen sind neu und setzen auf den aktuellen Märchentrend auf. Alle Puppen sind die Kinder bekannter Märchenfiguren, die gemeinsam zur Schule gehen.

Längst haben Spielekonsolen, PC, Tablet und Smartphone ihren festen Platz in vielen Kinderzimmern. Welche Rolle spielen heute noch Klassiker wie Modelleisenbahn, Autorennbahn, Brettspiel und Puppen?

Anja Glöde: Es gibt Spielzeuge, die wohl nie „aus der Mode“ kommen: Puppen, Bausteine und Konstruktionsspielzeug, Rennbahnen, ferngesteuerte Fahrzeuge und natürlich Familien- und Gesellschaftsspiele sind schon lange beliebte Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Das werden sie wohl auch bleiben, sprechen sie doch all die Themen und Bereiche an, die Kinder bewegen und ihre Fantasie beflügeln.

Wenn die ganze Familie mal zusammen spielen möchte – welches Spiel würden Sie da empfehlen?

Anja Glöde: Unsere myToys-Spiele-Expertin ist begeistert vom Kinderspiel des Jahres 2013: „Der verzauberte Turm“: „Ein toll ausgestattetes Merkspiel mit einfachen Regeln!“, lautet ihr Fazit.
Aber auch „Kalimambo“, ein Glücks- und Strategiespiel, eignet sich perfekt als Familienspiel und garantiert witzigen Spielspaß.

Im Januar 2014 findet wieder die weltgrößte Spielwarenmesse in Nürnberg statt – mit vielen neuen Produkten und Trends. Was erwarten Sie von der Messe? Sind bahnbrechende Neuheiten zu erwarten?

Anja Glöde: Die Spielwarenmesse wirbt für 2014 mit dem Versprechen, dass man dort „Produktneuheiten und Trends aus aller Welt in nie dagewesener Form“ erleben kann. Wir warten natürlich schon gespannt und sind uns sicher, dass auch die nächste Messe ein paar Überraschungen bereithält. Vor allem im Bereich der digitalen Spielwaren wird es sicher viel Neues geben, aber auch im Lizenzbereich werden sich die Hersteller einiges überlegt haben.
Und auch im Bereich des „edukativen“ Spielzeugs erwarten wir tolle Weiterentwicklungen und Neuheiten.

myToys betreibt vor allem Onlinehandel und hat darüber hinaus 13 Filialen in ganz Deutschland, also Spielzeugläden. Lohnt sich im Zeichen stetig wachsenden Onlinehandels überhaupt der Betrieb von eigenen Läden? Oder brauchen die Kunden im Spielzeugmarkt vielleicht gerade die Möglichkeit, Spiele vor Ort zu testen und auszuwählen?

Dr. Oliver Lederle: Auch wenn der E-Commerce in den nächsten Jahren weiter wachsen wird, myToys glaubte und glaubt stetig an den stationären Einzelhandel. Das Internet als Verkaufskanal wird ohne Zweifel weiterhin stark wachsen, wir wissen aber auch, dass der Stationärhandel einen wesentlichen Teil des Umsatzes ausmacht. Die Menschen wollen weiterhin in Ladengeschäften einkaufen und wir möchten beim stationären Shopping-Erlebnis unserer Kunden teilhaben und präsent sein. Denn wir haben uns den Anspruch gesetzt, unseren Kunden ganzheitliche Lösungen anzubieten, weshalb wir ihnen auch da begegnen möchten, wo sie sich aufhalten. Wir möchten mit der Marke myToys ganzheitlich in allen Lebensbereichen von Eltern präsent sein. Das schafft man am besten als Multi-Channel-Anbieter und nicht nur als Pure-Player in einem Kanal.

myToys erzielte im Geschäftsjahr 2012/13 einen Umsatz von etwa 280 Mio. Euro. Können Sie sagen, wie viel dabei auf die Filialen entfiel?

Dr. Oliver Lederle: 93 Prozent der Umsatzerlöse werden im Versandbereich erzielt, 7 Prozent im Stationärbereich.

Wenn Sie mal ein bisschen in die Zukunft sehen: Es gibt immer weniger Kinder in Deutschland – wie sehen da die Prognosen für den Spielzeughandel aus? Stagnieren die Umsätze nicht in absehbarer Zeit oder geben Eltern, Großeltern und Co. einfach immer mehr für pro Kind für Spielwaren aus?

Dr. Oliver Lederle: Der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) geht im Allgemeinen von optimistischen Wachstumserwartungen im Spielwaren-Einzelhandel aus und auch wir hoffen natürlich, dass die Umsatzentwicklung auf dem Spielwarenmarkt nicht abbricht. Vorhersagen zur Stagnation wollen wir da nicht machen.
Und wie viel Geld Eltern im Schnitt für das Spielzeug ihrer Kinder ausgeben, hängt stark vom Alter des Kindes ab: Kostspielige Weihnachtsgeschenke wie Spielekonsolen, Fahrräder, Möbel, Kleidung, technische Geräte wie MP3-Player oder sogar Smartphones stehen zum Beispiel bei Jugendlichen hoch im Kurs, während die Jüngsten mit günstigerem Spielzeug beschenkt werden.

Foto: myToys

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