Familienleben

Handarbeiten statt Kleidung von der Stange

Handarbeiten statt Kleidung von der Stange

Nach einer langen Durststrecke, in der ihnen der Ruf des Altmodischen, Unmodernen anhaftete, erleben die Handarbeiten seit einigen Jahren wieder einen beständigen Aufschwung. Dafür gibt es verschiedene Gründe, einer davon ist sicherlich, dass sich das Angebot in den üblichen großen Modeketten oftmals gleicht wie ein Ei dem anderen und Menschen bei der Suche nach individueller Kleidung auf wesentlich teurere kleine Boutiquen oder Designershops ausweichen müssen.

 

Da kam schon bei so manchem die Idee auf, die Pullover oder Schals selber zu stricken oder gekaufte, langweilige Kleidungsstücke mit Aufnähern oder Textilfarben zu verschönern. Noch akuter wird dieses Problem oftmals, wenn junge Frauen zu Müttern werden und ihre Kinder zwar nicht zu teuer, aber trotzdem schön und kindgerecht einkleiden wollen.

Handarbeitskurse übernehmen Rolle der Großmütter

Leider ist es heute nicht mehr selbstverständlich, dass Mädchen automatisch von ihren Müttern und Großmüttern Handarbeiten wie Nähen, Stricken oder Häkeln gelernt bekommen und abgesehen von Waldorfschulen oder hauswirtschaftlich orientierten Schulformen, spielt das Thema auch im allgemeinen Unterricht keine Rolle mehr. Da aber immer mehr junge Frauen aus den genannten Gründen auf den Geschmack kommen, ihre Kleidung oder zumindest einzelne Stücke selbst anzufertigen, und „Do it yourself“ inzwischen vollkommen im Trend liegt, werden vor allem in größeren Städten Näh- oder Strickkurse angeboten, bei denen von Grund auf alle Techniken erlernt werden können.

Handarbeit als soziales Ereignis

Oftmals bleiben diese Kursgruppen auch später noch zusammen um sich regelmäßig zum Stricken und Nähen zu treffen und sich gegenseitig bei ihren Vorhaben zu helfen. Inspiration bieten hierbei zum Beispiel verschiedene Strickbücher, die es für alle möglichen Vorhaben und Fähigkeitsstufen gibt. Nicht zu unterschätzen ist bei den Handarbeitszirkeln auch der soziale Aspekt, denn bei kaum einer Tätigkeit lässt es sich besser nebenher über persönliche Probleme oder einfach nur den neuesten Klatsch und Tratsch reden. Nicht ganz so leicht geht das beim Nähen, da man mit dem benötigten Zubehör weniger flexibel ist. Allerdings gibt es inzwischen leichte und handliche Reisenähmaschinen, die auch das nicht ausschließen. Sieht man sich die Geschichte der Nähmaschine einmal genauer an, ist es bemerkenswert, welche Entwicklung sie seit fast 200 Jahren vollzogen hat. Für alle die sich näher damit beschäftigen wollen, gibt es weitere Informationen an dieser Stelle. Dort wird deutlich, dass es mit den neuen Maschinen, die sich für einen Großteil aller Stoffe eignen und auch sonst sehr komfortabel zu bedienen sind, für alle ohne weiteres möglich ist, tolle Kleidungsstücke für sich selbst und die ganze Familie zu nähen.

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