Familienleben

Schadstoffe im Trinkwasser und was man dagegen tun kann

Schadstoffe im Trinkwasser und was man dagegen tun kann

„Du musst mehr trinken!“ Kein seltener Spruch, der einem selbst oft ¸über die Lippen kommt und einem auch gern entgegengeworfen wird. Am besten ist da natürliches frisches Wasser anstatt zuckriger Softdrinks. Doch auch Wasser ist nicht gleich Wasser.

Leitungswasser vs. Mineralwasser

Trinkwasser aus dem Hahn in Deutschland gilt, weltweit verglichen, als besonders sauber. Während man in Urlaubsländern wie Ägypten, der Türkei oder in Thailand das Leitungswasser auf keinen Fall trinken kann, ohne sich und die eigene Familie gesundheitlich zu gefährden, gibt es diese Sorgen in Deutschland nicht. Dennoch: Es finden sich Schadstoffe im Wasser, die auf Dauer gesehen dem Organismus schaden können.

Häufig finden sich darin Arzneimittelrückstände wie Ibuprofen, Antirheumatika oder Röntgenkontrastmittel. Da der pH-Wert des Grundwassers durch sauren Regen immer weiter absinkt, werden auch Transport-Leitungen geschädigt. Das führt dazu, dass sich Blei, Kupfer und sogar Asbestfasern im Wasser lösen und beim Trinken aufgenommen werden können.

Deswegen auf Mineralwasser aus dem Supermarkt umzusteigen lohnt sich allerdings nicht. Mineralwasser unterliegt zwar der sogenannten Mineralwasserverordnung, wird aber im Wesentlichen weniger umfassend kontrolliert als Leitungswasser. So gibt es nicht einmal eine Untersuchung, ob Pestizide oder Nitrate vorhanden sind und während Trinkwasser nur 10µg Blei und Arsen pro Liter enthalten darf, sind es beim Mineralwasser 40µg. Wird das Mineralwasser zudem in Plastikflaschen angeboten, gelangen gesundheitsschädliche Weichmacher in das Wasser.

Wasser als Reinigungsmittel für den Körper

Tatsächlich sind es aber nicht nur diese Schadstoffe, welche die Qualität von Wasser vermindern. Die hoch angepriesenen Mineralstoffe sind gar nicht so gut, wie man immer denkt. Im Gegenteil: Je weniger Minerale das Wasser enthält, desto gesünder ist das für den Körper. Denn Wasser ist ein Löse- und Reinigungsmittel für den Menschen. Wenn das Wasser nur wenige Mineralstoffe besitzt, nimmt es Schadstoffe eher auf und schwemmt sie aus dem Körper.

Wasserfilter: Gesundes Wasser für zu Hause

Wie schaffen Familien es nun, diesen „gesunden“ Zustand des Wassers herzustellen? Dafür wurden spezielle Wasserfilter entwickelt, die man entweder an einen Hahn oder an eine Leitung direkt anschließen kann. Es gibt verschiedene Arten von Filtern, die unterschiedlich gute Ergebnisse liefern. Hierbei gibt es Systeme, die mit Adsorption arbeiten, das hei?t, dass mit Aktivkohle oder mit Austauschmaterialien Stoffe wie Calcium oder Magnesium aus dem Wasser entfernt werden. Allerdings müssen die Filter dann auch gereinigt bzw. aufgestockt werden, damit ihre Wirkung nicht verloren geht. Der Ferrari unter den Filter sind Umkehrosmose-Anlagen. Damit wird der Großteil der gelösten organischen Inhaltsstoffe und der Salze aus dem Wasser entfernt. Die richtige Anlage kann sogar den pH-Wert ändern. Ein umfangreiches Angebot an Umkehrosmose-Anlagen finden Sie auf perfektegesundheit.de. Dort wird auch genau erklärt, was es mit hochohmigem Wasser und kleinen Edelsteinen darin zu tun hat.

Übrigens: Gefiltertes Wasser ist nicht nur gesünder, es schmeckt auch besser. Tee und Kaffee, die mit gefiltertem Wasser zubereitet werden, entfalten ihr Aroma wesentlich besser.

 

Kommentare anzeigen (2)

2 Comments

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  2. siegfried hauswirth

    18. Februar 2014 in 14:24

    Ich habe den Eindruck, hier wird Werbung für Wasserfilter im Haushalt gemacht ! Sicher ist die Trinkwassergewinnung heute nicht ohne Probleme. Manchmal muss eine aufwändige Filtertechnik Schadstoffe z.B. aus der Landwirtschaft herausfiltern. Oft reicht im Wasserwerk ein Filter, um Eisen herauszufiltern. Die Wasserwerke in Deutschland liefern ein einwandfreies Trinkwasser. Störfälle sind sehr selten. Ich der Trinkwasserinstallation des Hauses kann das Trinkwasser nachteilig verändert werden. Bleileitungen müssen raus, das ist richtig. Ansonsten reicht ein kurzes ablaufen lassen und schon hat man ein gesundes Trinkwasser, welches auch für Säuglingsnahrung geeignet ist. Es ist falsch, generell zu unterstellen, dass das Trinkwasser in Deutschland stark belastet, schlecht untersucht und potentiell gefährlich ist ! Eine Filtration im Haushalt ist nicht nötig. Ein unsachgemäßer Betrieb kann sogar das Wasser verschlechtern ! Es kann Schadstoffe freisetzen oder verkeimen. Omkehrosmoseanlagen liefern ein voll entsalztes Wasser. ein solches Wasser zu trinken ist gesundheitlich bedenklich, weil dem Körper die Salze entzogen werden. Also: Lieber beim Wasserversorger oder beim Gesundheitsamt nachfragen, wie die Wasserqualität ist, statt Vorurteile zu schüren !

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