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Vergleichsportale im Internet: Günstig ist nicht immer gut

Vergleichsportale im Internet: Günstig ist nicht immer gut

Immer mehr Deutsche nutzen Vergleichsportale im Internet. Das Marktforschungsinstitut GfK ermittelte, dass bereits über 70 Prozent hierzulande auf die Preisvergleiche im Netz zurückgreifen. 57 Prozent vergleichen persönlich, weitere 15 Prozent indirekt über ihre Familienmitglieder. Beim Preisvergleich lauern allerdings einige unter Umständen teure Fallstricke auf kostenbewusste Verbraucher.

Das Angebot der Vergleichsportale ist breit gestreut. Einige Anbieter liefern Vergleichsdaten für eine Vielzahl an Produkten von der Kfz-Versicherung bis zur Pauschalreise, andere wie das Vergleichsportal TopTarif.de spezialisieren sich auf die Themen Strom und Gas, Versicherung und Vorsorge, Telekommunikation und Konto und Kredit.

Wer ein Vergleichsportal nutzt, erwartet zuverlässige und aktuelle Auskunft über den günstigsten Preis für das gewünschte Produkt. Die echten Schnäppchen sind dabei jedoch nicht immer auf Anhieb zu erkennen. Stiftung Warentest untersuchte Anfang 2013 zehn deutschsprachige Vergleichsportale für Stromtarife. Das Prädikat „gut“ erhielt keines der getesteten Portale. Der Grund: Die voreingestellten Suchoptionen der meisten Vergleichsportale führten überwiegend zu verbraucherunfreundlichen Angeboten. Die ermittelten Tarife waren oft nur vordergründig günstig, denn sie enthielten unfaire Vertragsbedingungen wie etwa Vorkasse, Pakettarife und lange Anschlusslaufzeiten.

Die Experten von Stiftung Warentest empfehlen daher, bei der Suche nach einem wirklich günstigen Stromtarif unseriöse Optionen wie lange Laufzeiten, Vorkasse, Neukundenbonus und Kautionszahlungen von vornherein auszuschließen. Warentest bewertete fünf der getesteten Portale befriedigend, vier ausreichend und eines sogar als mangelhaft.

Energie-Preisvergleiche sind neben der Suche nach dem günstigsten Urlaub die beliebtesten Kategorien für die Nutzer der Vergleichsportale. Die sieben am häufigsten verglichenen Produktbereiche sind nämlich laut GfK Urlaubsreisen (48 Prozent), Strom- und Gastarife (47 Prozent), Elektronik und Haushalt (45 Prozent), Versicherungen (42 Prozent), Handytarife (39 Prozent), Flüge (35 Prozent) und Hotels (32 Prozent).

Auch bei Reisen, Handytarifen, Versicherungen und Co. dürfte gelten: Hinter dem günstigsten Preis steckt nicht immer das beste Angebot.

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1 Kommentar

  1. sdaktien

    21. August 2013 in 11:10

    Das entspricht durchaus mit dem, was ich immer wieder höre, wenn es um Vergleichsportale geht, inbesondere beim Strom.

    Die vorgeschlagenen Angebote sind demnach entweder nicht wirklich oder aber überhaupt nicht günstiger als die Vorhandenen.

    Mich würde mal interessieren, ob sich dies mit den Erfahrungen der Leser hier deckt.

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