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DREI STUNDEN

DREI STUNDEN

Drei StundenMit erfrischender Leichtigkeit, originellen Einfällen und unbeschwert aufspielenden Newcomern begleitet der romantisch heitere Sommerfilm „Drei Stunden“ mit perfekt passender musikalischer Untermalung zwei Freunde durch das sommerliche München hinein in eine verzwickte Liebesgeschichte – ab 25. Juli im Kino. 

 

 

Isabel (Claudia Eisinger) ist keine Frau, die lange überlegt: impulsiv und entschieden geht sie durchs Leben, kämpft gegen den Einsatz von genmanipuliertem Saatgut und für mehr Gerechtigkeit in der Welt. Mit dem zurückhaltenden Martin (Nicholas Reinke) kann sie nicht viel anfangen. Aber als Isabel auf seiner Party zufällig herausfindet, dass Martin an einem phantastischen Theaterstück schreibt, in dem es darum geht, die Welt zu verändern, ist sie begeistert. So sehr, dass sie Martin mit ihren neugierigen Fragen über das poetische Stück beinahe um eine Liebesnacht mit einer hübschen Zufallsbekanntschaft bringt.

Drei Stunden1Schließlich freunden sich der Feuerkopf Isabel und der stille Martin an, sie werden sogar beste Freunde und erzählen sich alles. Alles, bis auf die eine Sache, die beiden auf der Seele brennt und die keiner auszusprechen wagt – ihre wahren Gefühle füreinander.

Ausgerechnet auf der Hochzeit ihrer Schwester erfährt Isabel, dass sie schon am nächsten Morgen für ein neues Umweltprojekt nach Mali fliegen soll – diesmal für drei Jahre. Für Martin ist das eine Katastrophe! Als Isabel Martin zum Abschied küsst, kann er sich nichts mehr vormachen: er begreift, dass es ein großer Fehler war, Isabel nichts von seinen Gefühlen zu sagen. Doch jetzt ist es zu spät.

Drei Stunden2Doch als Martin am nächsten Morgen aufwacht, weiß er ganz genau, was er zu tun hat. Er rast zum Flughafen, sucht und findet Isabel, bittet sie zu bleiben und gesteht ihr etwas unbeholfen seine Liebe. Isabel ist über Martins Geständnis angesichts des Zeitpunktes völlig entrüstet und lässt ihn am Abflugschalter stehen. Am Boden zerstört fährt Martin in die Stadt zurück.

Als Isabels Flug sich um mehrere Stunden verschiebt, bricht sie in die Stadt auf, um mit Martin zu sprechen, doch der ist unauffindbar. Erst mitten in der Nacht treffen sich die beiden vor Martins Wohnungstür und ihnen bleiben drei Stunden Zeit, sich zu entscheiden…

„Drei Stunden“ erzählt von den Schwierigkeiten, zwischen unterschiedlichen Lebensentwürfen, zwischen engagiertem Aktivismus und poetischer Träumerei den richtigen Augenblick zu finden, sich füreinander zu entscheiden. Regisseur Boris Kunz gelingt mit seinem Debütfilm ein heiterer Sommerfilm, der mit der musikalischen Untermalung von „Rosalie und Wanda“ und den herrlich unbeschwert aufspielenden Newcomern Claudia Eisinger und Nicholas Reinke in den Hauptrollen augenzwinkernd zwischen Romantik und Komödie einen eigenen, beschwingten Rhythmus findet.

Drei Stunden_PlakatKinostart: 25. Juli 2013; Regie: Boris Kunz; FSK: ohne; Länge: 101 Min.; Verleih: NFP; Link: dreistunden-derfilm.de

 

 

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