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WOLVERINE: WEG DES KRIEGERS

WOLVERINE: WEG DES KRIEGERS

Logan, ein Jahrhunderte alter Mutant, den die Welt als Wolverine und Kultfigur des X-Men-Universums kennt, leidet unter seiner Unsterblichkeit. In „Wolverine: Weg des Kriegers” wird der gebrochene Held ins Land der aufgehenden Sonne gelockt und muss sich seinem inneren Kampf stellen – ab 25. Juli im Kino in 3D. 

 

 

Wolverine tauchte 1974 im letzten Bild einer Ausgabe von „The Incredible Hulk“ erstmals auf – als Ankündigung, dass er fortan die Mutanten-Heldentruppe der „X-Men” verstärken würde. Bald schon war er der Welt durch seine diamantharten Klauen, seine selbstheilenden Kräfte und seine unbändigen Wutausbrüche bekannt – Attribute, die Wolverine in der Folge zum Superstar in der Superheldenwelt machten.

In den 1980ern wurde Wolverine schließlich zu seinem eigenen Helden – in einer vierbändigen Serie, die „X-Men”-Autor Chris Claremont und der legendäre Zeichner Frank Miller („The Dark Knight“, „Sin City“) verantworteten. In der Serie begibt sich der Held alleine nach Japan, wo er sich in einem Chaos von Verbrechen, Betrug und Ehre wiederfindet. Nicht nur muss er sich dabei mit seinen übermenschlichen Kräften auseinandersetzen, er muss auch seine Verletzbarkeit erkennen. Wolverine bewegt sich hier in einer Welt, die er kaum begreift, und zum ersten Mal in seinem Leben findet er auch seinen inneren Sinn für Gerechtigkeit.

Diese Story ist bei Wolverine-Fans überaus beliebt und inspirierte auch den Oscar-nominierten Hugh Jackman, der die Figur schon sechsmal auf der Leinwand verkörpert hat. Jackman erkannte in diesem noch nicht erzählten Teil von Wolverines Geschichte eine Möglichkeit, noch tiefer in den Charakter einzutauchen. Hier konnte man noch mehr von Wolverines Unzerstörbarkeit erfahren und dessen dunkle Seiten noch besser beleuchten. Dieser Wunsch nach mehr Tiefe bekam einen zusätzlichen Schub, als Jackman, der auch Produzent des Films „Wolverine: Weg des Kriegers” ist, sich mit Regisseur James Mangold („Walk the Line”) zusammentat. Er war der richtige Mann, um die Figur den Konventionen der „X-Men“-Abenteuer zu entreißen.

Zum Film:
Wolverine (Hugh Jackman) hat viele dunkle Wege beschritten, all die Menschen, die er liebte, entweder verloren oder verletzt, und er ist sich unsicher, ob es für ihn überhaupt noch eine Möglichkeit der Erlösung gibt. Das Einzige, was für ihn spricht, ist seine Unsterblichkeit. Aber selbst die ist möglicherweise mehr Fluch als Segen,denn er kann den Tod seiner geliebten Jean Grey (Famke Jansen) nicht verwinden und vegetiert, gepeinigt von Alpträumen, irgendwo in den Bergen Kanadas vor sich hin.

Dort macht ihn die als Cosplay-Girl anmutende Yukio (Rila Fukushima) ausfindig und überredet ihn, mit ihr nach Japan zu fliegen, um von Yashida (Hal Yamanouchi), der nun im Sterben liegt und dem Logan einst beim Angriff auf Nagasaki das Leben rettete, Abschied zu nehmen. Vorort erfährt er jedoch, dass der letzte Wille des mittlerweile zum Industriemogul aufgestiegenen einstigen Soldaten nicht ganz uneigennützig war. Denn Yashida hat es auf Wolverines Unsterblichkeit und die damit verbundenen Selbstheilungskräfte abgesehen. Dank eines neu entwickelten Verfahrens könnte so Yashida weiterleben und der Mutant endlich ein normales Leben führen.

Bevor sich Logan entscheidet, stirbt der Multimilliadär unter der medizinischen Obhut seiner undurchsichtigen Ärztin (Svetlana Khodchenkova). Auf der Beerdigung kommt es zum Anschlag auf Mariko (Tao Okamoto), der Enkelin und Alleinerbin von Yashida, den Logan jedoch vereiteln kann. Hilfe erhält er dabei von Ninja-Anführer Kenuichio Harada (Will Yun Lee).

Auf der gemeinsamen Flucht vor Samurais und Yakuza erfährt Wolverine nicht nur, was es heißt, plötzlich verwundbar zu sein, sondern auch, in welchem Intrigenspiel er und Mariko sich befinden…

„Ein Umstand, der mir bei Wolverine besonders gefiel, ist seine Unsterblichkeit. Dank seiner Möglichkeit der Selbstheilung besitzt er das ewige Leben – und so weiß er auch um die Einsamkeit der Götter. Und wenn Logan die, die er liebt, verliert, weiß er auch, dass er ewig weiterleben wird”, so Regisseur James Mangold. „Seit einem Jahrhundert lebt er nun schon. Er hat an Kriegen teilgenommen, Schlachten geschlagen, geliebte Menschen verloren. Jetzt ist er an einem Punkt extremer Müdigkeit angelangt. Es ist ein klassisches Thema – das vom Menschen, der ewig leben kann und genau daran leidet. Logan ist ein verletzter Held, und in unserer Geschichte geht es darum, dass er versucht, herauszufinden, was er in sich selbst verloren hat.” 

Mangold fasste die Gelegenheit beim Schopf, Logan mitten ins Herz des heutigen Japan zu versetzen, in eine glitzernde Hightech-Welt, die aber voller Traditionen und geheimer Verhaltenscodes steckt. „Diese Geschichte entführt Logan in eine Art fiebrigen japanischen Albtraum voller Yakuza, Ninjas, Samurais, Industriespionage, Geheimnisse und Mystik”, erklärt er. Dieses japanische Setting erlaubte es Mangold und Jackman, Logan neu zu erfinden – als Ronin. „Im feudalen Japan gehörten die Samurai einem Herrn. Ein Ronin wiederum ist ein Samurai, der keinen Herren mehr hat, dem er dienen kann. Er ist ein Krieger ohne Aufgabe, ohne Sinn”, erklärt Mangold. „Viele der Menschen, die Logan das Gefühl gaben, dass sein Leben einen Zweck besaß, sind inzwischen nicht mehr da. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Verlorener, ein Mann ohne Aufgabe. Dieses Menschenbild bestimmt sowohl den US-Western als auch die Samurai-Filme – und wir setzen nun eine Comic-Figur in diese Tradition.”

Fazit: Wolverine-Fans bekommen einen Geschmack von ihrem Helden als „Normalo“ sowie Szenen, in denen sich die Stahlklauen mit Samuraiklingen kreuzen, die es dank des ansprechenden Frauenpools in der Geschichte durchaus auch realisierbar machen, die Freundin mit in den Film zu nehmen – und eine Ahnung, gegen wen bzw. was sich Logans unendliche Wut richtet.

Kinostart: 25. Juli 2013; Regie: James Mangold; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 126 Min.; Verleih: Twentieth Century Fox; Link: wolverine-wegdeskriegers.de

 

 

Kommentare anzeigen (2)

2 Comments

  1. gold price

    26. Juli 2013 in 04:48

    Wer Fragen zum Film hat, kann diese auf http://www.facebook.com/TheWolverineMovie posten bzw. auf http://www.twitter.com/wolverinemovie einreichen, die Fragen werden dann an Jackman und Mangold für den Chat weitergeleitet. Wichtig ist, dass die Fragen mit dem Hashtag #TheWolverineMovie versehen werden. Der Live Chat wird auf allen sozialen Netzwerken von The Wolverine, X-Men und Marvel ausgestrahlt werden.

  2. Pingback: Gewinnspiel: “Born to Dance” auf 3D Blu-ray Disc | Absolut Familie

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