Familienleben

Erfinder von morgen überzeugen bei „Jugend forscht“

Erfinder von morgen überzeugen bei „Jugend forscht“

Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Forschergeist bei Deutschlands Kindern und Jugendlichen ist äußerst lebendig. Ein Indiz ist die Rekordzahl der Anmeldungen beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Jugend forscht“. Ein weiteres sind die innovativen Ideen, die Anfang Juni 2013 bei der Endausscheidung in Leverkusen prämiert wurden.

Zum Beispiel die Software des 14-jährigen Lennart Kleinwort: Der Schüler aus Bayern programmierte eine Anwendung für Smartphones und Tablet-Computer, mit der sich geometrische Figuren darstellen und per Fingerzeig freihändig verändern lassen. Für die außergewöhnliche Arbeit erhielt er den Preis des Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Auch Korbinian Urban durfte einen der mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreise mit nach Hause nehmen. Die Arbeit des 18-Jährigen mit dem poetischen Titel „Eingefrorene Momente“ beschäftigte sich mit Hochgeschwindigkeitsfotografie. Mithilfe einer Flächenlichtschranke gelangen dem bayerischen Gymnasiasten eindrucksvolle Aufnahmen von fallenden Wassertropfen und zerspringendem Glas. Nach Einschätzung der Jury die originellste Arbeit im Bundeswettbewerb – ausgezeichnet mit dem Preis der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Der Sonderpreis der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka wiederum ging an Johannes Reinhart aus Baden-Württemberg. Der 17-Jährige überzeugte durch den interdisziplinären Ansatz, den er für seine Arbeit über die Selbstheilung von Pflanzen gewählt hatte.

Traditionsreicher Wettbewerb
„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb für Natur- und Technikwissenschaften. Er wird seit 1966 ausgerichtet. Von Anfang an als Partner dabei: die Bayer AG. Zum 150-jährigen Firmenjubiläum richtete das Erfinderunternehmen jetzt gemeinsam mit der Stiftung Jugend forscht e.V. erneut den Bundeswettbewerb aus. Bayer ist damit bereits zum vierten Mal sogenannter Bundespate. „Deutschlands wichtigster Nachwuchswettbewerb bringt die Wissenschaftler von morgen hervor. Das ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft insgesamt“, erklärte Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG anlässlich der Preisverleihung in Leverkusen.

Rohstoff Bildung
Das Engagement für „Jugend forscht“ ist nur eines von vielen Förderangeboten, mit denen Bayer junge, technik- und wissenschaftsbegeisterte Menschen entlang ihres gesamten Bildungswegs begleitet. Das Unternehmen spendet dabei nicht nur Gelder an gemeinnützige gesellschaftliche Initiativen, sondern hat auch eigene Programme aufgelegt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den Naturwissenschaften, Technik und Medizin sowie zusätzlich auf dem Bereich Umwelt.

Bayer AG ist Bundespate beim Nachwuchswettbewerb und begeistert Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften
Mit dem Einsatz für den Wissenschafts- und Forschernachwuchs verknüpft Bayer die Überzeugung, dass Bildung der Schlüssel zu langfristigem Wohlstand ist und eine Chance, das Leben von Menschen weltweit kontinuierlich zu verbessern. Als forschungsorientiertes Unternehmen ist Bayer zudem in hohem Maße auf gut ausgebildete Nachwuchskräfte und auf Technikakzeptanz angewiesen.

Förderung von Schulen
In Deutschland beruht das Engagement für die Schulbildung auf drei Säulen:
–  Die 2007 gegründete Bayer Science & Education Foundation fördert gezielt Schulen im Umfeld der Unternehmensstandorte. Sie unterstützt beispielsweise Schulprojekte, vergibt Stipendien an Schüler, Studierende sowie an Auszubildende und ehrt Nachwuchswissenschaftler. Das Volumen der projektbezogenen Fördermittel beträgt bis zu 500.000 Euro im Jahr.

–  An vier Standorten hat Bayer sogenannte BayLabs eingerichtet. In diesen Laboren können Schüler verschiedener Jahrgangsstufen weitgehend eigenständig naturwissenschaftliche Experimente durchführen und an Lernprogrammen teilnehmen. Das Angebot ist dabei in den Regelunterricht integriert. Seit 1998 haben mehr als 50.000 Schüler die BayLabs besucht.

– Zusätzlich zu „Jugend forscht“ unterstützt Bayer weitere Schülerwettbewerbe, darunter die „Internationale Biologie-Olympiade“ und die „Internationale Chemie-Olympiade“. Der Schultechnikwettbewerb „Technik, Umwelt, Zukunft“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bayer Science & Education Foundation, der Bayer Cares Foundation und Bayer Technology Services.

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