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Test: Das Nokia Asha 311

Test: Das Nokia Asha 311

nokia1Gesponserter Artikel Nokia präsentiert mit dem Nokia Asha 311 ein Smartphone speziell für Kinder. Wir haben das Gerät getestet: Was kann das Asha 311 und für wen ist es wirklich geeignet? 

 

Brauchen Kinder ein Smartphone? Diese Frage dürfte in vielen Familien für Streit sorgen. Klar, auch die Kids wollen mobil surfen, spielen, ihre Mails checken und auch unterwegs bei Facebook aktiv sein. Aber muss es gleich ein Smartphone der Premium-Klasse für 500 bis 600 Euro sein?

Das Nokia Asha 311 bietet sich da als Kompromiss an: Das Gerät hat viele Smartphone-Funktionen an Bord, kostet aber deutlich weniger als die Top-Modelle, nämlich laut Hersteller lediglich 129 Euro.

Vergleichsweise kleines Geld – aber was bekommt der Nutzer dafür? Das Asha 311 verfügt über einen 3 Zoll großen Display mit Multi-Touchscreen, funkt auf verschiedenen Frequenzen für einen Internetzugang und hat bereits Apps für soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter installiert.

Zum Leistungsumfang gehören außerdem ein Musik- und Mediaplayer, eine Kamera mit 3,2 Megapixeln sowie einige bereits installierte Spiele, etwa Angry Birds, Fifa 2012 und Green Farm. Weitere 40 Spiele lassen sich kostenlos dank einer Kooperation mit dem Spielehersteller EA kostenlos im Nokia Store herunterladen.

nokia2Das Nokia Asha 311 überzeugt zunächst durch seine kompakte Form: Es liegt gut in der Hand und passt in wirklich jede Hosentasche. Das Gerät ist mit knapp 100 Gramm ein echtes Leichtgewicht. Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff – das wirkt nicht besonders hochwertig, ist aber in dieser Preisklasse nicht verwunderlich.

Die ersten Schritte zur Inbetriebnahme sind einfach, das Mailkonto etwa ist schnell eingerichtet. Betriebssystem (Nokia OS) und Prozessor arbeiten nicht gerade mit Turbogeschwindigkeit, aber für den Hausgebrauch langt es durchaus.

Ein Pluspunkt ist die lange Akkulaufzeit: Beim Test hielt das Gerät bei normalem Funktionsmix aus telefonieren, spielen, surfen und Mails abrufen immerhin knapp drei Tage durch.

Ein Minuspunkt ist die Internetnutzung mit dem Nokia Asha 311: Surfen kann zur echten Geduldsprobe werden. Der Browser hat recht lange Ladezeiten, das vergleichsweise kleine Display macht die Navigation auf Webseiten ziemlich hakelig. Der WLAN-Empfänger scheint etwas schwachbrüstig zu sein – auch in Router-Nähe erreicht die Verbindung höchstens 60 bis 70 Prozent der möglichen Signalstärke.

nokia3Beim Surfen taucht ein weiteres Ärgernis aus: Offenbar leitet Nokia die Daten aus dem Netz über einen eigenen Server, um die Datenmenge zu komprimieren und das Asha 311 nicht zu überfordern. Das führte beim Test leider zu einigen Totalausfällen: Mehrfach war der Server nicht erreichbar und die Einwahl ins Web klappte weder über WLAN noch über das Handynetz. Ein Manko, das sich auch beim Runterladen von Apps aus dem Nokia Store bemerkbar machte: Nur ein Teil der ausgewählten Apps landete problemlos auf Anhieb auf dem Handy.

nokia4Eine Entschädigung bieten die Spiele auf dem Nokia: Die meisten Games laufen flüssig und machen auch auf dem kleinen Schirm Spaß. Neben einigen Spielen und einigen anderen Apps ist auch die Anwendung Nokia Karten vorinstalliert. Damit lässt sich auch ohne WLAN-Verbindung – und mit etwas Fingerspitzengefühl – durch Stadt und Land navigieren.

Von der eingebauten Kamera sollte man keine Foto-Kunstwerke erwarten. Für Schnappschüsse reicht’s – und die können per App auch gleich bei Facebook gepostet werden. Auf Autofokus und Blitz hat Nokia verzichtet, Auflösung und Schärfe reichen für Nah- und Großaufnahmen.

Nach wie vor nicht unwichtig bei einem Handy: Das Telefonieren klappte ohne Beanstandungen. Die Gesprächsqualität geht völlig in Ordnung und steht auch weitaus teureren Geräten in nichts nach.

Fazit: Das Nokia Asha 311 ist ein Einsteiger-Handy. Wer nicht vom Komfort eines Premium-Smartphones verwöhnt ist, dürfte mit den Leistungen des Geräts zufrieden sein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – wenn auch hinter dem im Test stotternden Internetzugang ein Fragezeichen steht.

Die Daten:
Betriebssystem: Nokia OS
Prozessorgeschwindigkeit: 1 Ghz
Display: 3 Zoll mit einer Auflösung von 240 x 400 Pixeln
Speicher: 140 MB, erneuerbar auf 32 GB per Micro-SD-Karte
Camera: 3,2 MP
Anschlüsse: WLAN, BT, Micro USB, 3,5 mm Klinke (Kopfhörer), Bluetooth 2.1
Abmessungen: 106 x 52 x 12,9 mm
Gewicht: 95 g
Preis (UVP): 129 Euro

 

Kommentare anzeigen (3)

3 Comments

  1. Timo

    30. Juni 2013 in 19:20

    sehr gutes Handy, kann ich nur empfehlen

  2. Birgit

    3. Juli 2013 in 21:53

    Der Gewinn käme gerade recht… Meine kleine Tochter, die diesen Monat noch Geburtstag hat, kommt bald auf eine weiterführende Schule und braucht dann dringend ein Handy, da sie dann zum „Buskind“ wird und auch zwischendurch einmal umsteigen muss… Da kann ja mal einiges schieflaufen und sie könnte mich dann jederzeit erreichen … LG Birgit

  3. Ramona H.

    4. Juli 2013 in 23:07

    Von meinen sechs Kindern haben zwei noch kein Handy…der Kleinste mit gerade mal fünf braucht auch noch keines, aber meine 11-Jährige würde sich riiiiieeeesig darüber freuen wenn sie eeeeendlich auch eines hätte 😀

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