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Gebühren und Co.: So nutzen Sie Ihr Handy im Urlaub

Gebühren und Co.: So nutzen Sie Ihr Handy im Urlaub

handy im urlaubAuch im Urlaub ist das Handy oder Smartphone immer dabei. Schnell mal die Mails checken, ein Foto knipsen, eine Meldung bei Facebook posten – darauf will auch unterwegs niemand verzichten. Damit’s nicht zu Pannen oder hohen Rechnungen kommt, ein paar Tipps für die Handy-Nutzung im Urlaub.

Roaming-Tarife / WLAN-Hotspots nutzen!
Seit 2012 gelten einheitliche Tarife in der EU: Anrufe im EU-Ausland in andere Länder der EU kosten maximal 35 Cent pro Minute. Die Kosten für ankommende Anrufe betragen 10 Cent. Ab 1. Juli wird’s noch billiger: Der Anruf kostet maximal 28 Cent/Minute, wer einen Anruf entgegennimmt, zahlt höchstens noch rund 8 Cent.

Auch Datenroaming ist günstiger geworden: Pro Megabite werden maximal 83 Cent berechnet, ab 1. Juli nur noch 54 Cent. Wenn 60 Euro für Datenroaming in der EU erreicht werden, wird die Datenverbindung automatisch unterbrochen. Ein Überschreiten dieses Betrages ist nur nach aktiver Bestätigung möglich.

Auch die beliebten Apps können Datentraffic verursachen! Wer das ausschließen will, sollte das Datenroaming nur dann zuzulassen, wenn er aktiv über das Mobilfunknetz Daten austauschen möchte und die automatischen Software-Updates deaktivieren. Wenn verfügbar, WLAN-Hotspots nutzen, etwa im Café oder im Hotel!

Roamingpakete oder Tarife mit Inklusiv-Roamingeinheiten nutzen
Alle Mobilfunkbetreiber bieten Roamingpakete an, die es ermöglichen, zu einem noch günstigeren Fixpreis eine bestimmte Anzahl von Gesprächsminuten und SMS im Ausland ohne weitere Gebühren zu nutzen.

Sind die Kinder auch im Urlaub online?
Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die möglichen Kosten, die entstehen können. Bei großen Down- und Upload-Volumen, etwa von Urlaubsbildern oder -Videos sollten WLAN-Hotspots genutzt werden. Für die beliebten Kurz- und Statusmeldungen in Social Networks eignet sich eines der günstigen Datenroaming-Pakete der Betreiber. Eine SMS schlägt innerhalb der EU übrigens ab dem 1. Juli mit rund 10 Cent zu Buche.

Mobilbox außerhalb der EU nur aktivieren, wenn unbedingt notwendig
Innerhalb der EU, in Norwegen, Island und Liechtenstein ist der Empfang von Sprachnachrichten auf die Mailbox gratis. Nur für das Abhören von Nachrichten sowie Rufumleitungen auf andere Nummern entstehen Roaminggebühren. Außerhalb dieser Länder ist der Empfang von Nachrichten auf die Mailbox allerdings kostenpflichtig.

Vorsicht bei E-Mail Push & Pull
Wer über kein günstiges Datenroaming-Paket verfügt, sollte diese Funktion nur aktivieren, wenn es notwendig ist. Das verbrauchte Datenvolumen hängt von der Größe der Mails ab, die erst nach Empfang kontrolliert werden kann.

Wenn das Handy baden geht, den Akku entfernen
Wird das Handy nass, muss sofort der Akku entfernt werden. Anderenfalls droht ein Kurzschluss. Danach lässt man das Mobiltelefon am besten an der Luft trocknen. Nicht den Fön zum Trocknen verwenden, denn Hitze tut dem Handy nicht gut. Ein altes Hausmittel: Feuchte Handys am besten in ein mit Reis gefülltes Glas geben – der Reis saugt die Feuchtigkeit auf.

Kein Sonnenbad fürs Handy
Das Handy niemals in der prallen Sonne liegen lassen. Dies kann die Flüssigkristalle in der Anzeige beschädigen und zu Fehlfunktionen führen. Ebenso entlädt Hitze den Akku schneller und verkürzt die Lebenszeit des Geräts.

Das Mobiltelefon ist nicht sandkistentauglich
Auch Sand kann dem Mobiltelefon schaden, wenn er sich in der Tastatur und den Steckverbindungen festsetzt. Hier hilft nur die Reinigung mit einem sehr feinen Pinsel. Idealerweise sollte das Handy in einer wasserdichten Box (erhältlich in jedem Sportgeschäft) aufbewahrt werden, dann ist es optimal vor Nässe und Sand geschützt.

Das Handy als Retter – mit dem Euro-Notruf 112
Der wichtigste Aspekt des Handys im Urlaub ist die Möglichkeit, im Falle eines Falles einen Notruf schnell abzusetzen. Die Euro-Notruf-Nummer 112 sollte eingespeichert werden. Der Euro-Notruf 112 ist kostenlos, funktioniert in allen EU-Ländern, in Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Mazedonien, Montenegro, Norwegen, der Schweiz, Serbien und in der Ukraine und kann auch ohne Vertrag oder Guthaben genutzt werden.

Telefonieren außerhalb der EU
Aufgepasst in beliebten Urlaubsländern wie der Türkei oder der Schweiz: in diesen Ländern gelten die EU-Obergrenzen für Telefon- und SMS-Gebühren nicht!

Quelle: Forum Mobilkommunikation

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