Familienleben

Zu groß, zu klein, zu breit, zu eng – wie viel Platz brauchen Kinderfüße im Schuh wirklich?

Zu groß, zu klein, zu breit, zu eng – wie viel Platz brauchen Kinderfüße im Schuh wirklich?

Rennen, Klettern, Hüpfen! Kinder sind der Inbegriff von Bewegungsfreude. Weil Kinderfüße oft schon ab dem Krabbelalter in Schuhen stecken, ist es wichtig, dass diese Schuhe von Anfang an eine gesunde Entwicklung ermöglichen und allen Bewegungsformen gerecht werden – vom Krabbeln über die ersten Schritte bis zum Toben über Stock und Stein. Eltern sind oft unsicher, welches Schuhwerk die kleinen Füße in der Bewegung optimal unterstützt. Antwort auf diese und weitere Fragen gibt die aktuelle Studie des Schuhhändlers Reno: Zusammen mit der Uniklinik Tübingen wurden 2.500 Kinderfüße mit einem neu entwickelten 3D-Mess-System in der Bewegung vermessen. Die Daten liefern praktische Erkenntnisse für die Auswahl passender Kinderschuhe.

 

Wissenschaftliche Studie untersucht weltweit erstmalig Kinderfüße in der Bewegung
Die Beobachtung, dass etwa jedes dritte Kind nicht passende Schuhe trägt, was zu gravierenden, gesundheitlichen Schäden führen kann, veranlasste Reno bereits vor Jahren dazu, sein Engagement auf diesem Gebiet stark auszuweiten. „Nicht der teuerste Kinderschuh ist auch der beste. Wir haben umfassend geforscht und investiert und bieten dem Markt jetzt ein völlig neues Kinderschuh-System, das Eltern mehr Sicherheit gibt und Kindern die bestmöglich passenden Schuhe garantiert“, so Dr. Matthias Händle, Vorsitzender der Geschäftsführung Reno.

In langjähriger Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Tübingen führt Reno umfassende Kinderfußforschungen durch. Gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz und weiteren Experten werden innovative technische Messverfahren entwickelt und die weltweit größte Kinderfußvermessungsaktion umgesetzt. Der neueste Clou: Mit der dynamischen Kinderfußvermessung untersucht Reno erstmals Kinderfüße in der Bewegung. Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse über Kinderfüße setzt Reno direkt in die Praxis um. Das Ergebnis ist ein ausgeklügeltes System, das wesentlich mehr Daten von Kinderfüßen berücksichtigt als bisherige Modelle.

Die wichtigsten Ergebnisse der dynamischen Vermessung
„Im Rahmen unserer Studie haben wir herausgefunden, wie sich die Fußmaße, also Länge, Breite und Umfang, und auch die Fußform beim Gehen tatsächlich verändern“, erklärt Prof. Dr. Stefan Grau, Studienleiter an der Uniklinik Tübingen. Die speziell entwickelte Mess-Technik ermöglicht es erstmals, Kinderfüße im Gehen dreidimensional zu erfassen. Die Studie zeigt:

Jeder Kinderfuß ist anders: Schlank, mittel, kräftig – es existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Fußformen. Schuhe auszuwählen, die der individuellen Fußform gerecht werden, ist vor allem deshalb so wichtig, weil sich die Füße im Gehen verändern. Darüber müssen Eltern sich bewusst sein. Sie sollten die Fußform ihrer Kinder kennen und bei der Auswahl passender Schuhe neben der richtigen Größe auch darauf achten.

So viel Platz brauchen Kinderfüße im Schuh wirklich: Viele Eltern kaufen Schuhe nach der Faustregel „ein Fingerbreit Platz zwischen Zehen und Schuhspitze“. Die Studienergebnisse zeigen es genauer: die Forscher empfehlen eine Zugabe von 12 Millimetern, das entspricht zwei Schuhgrößen. Nach wie vor gilt: Regelmäßiges Vermessen von Länge und Form ist enorm wichtig.

Aus dem Forschungslabor in die Filialen – Reno reagiert
Reno hat über mehrere Jahre sein patentiertes 3E. Kinderschuh-System entwickelt, das Eltern hilft, passende Schuhe zu finden: Echtservice, Echtgröße und Echtform. Hier fließen die neuen Erkenntnisse nun ein.

Echtservice: In allen Filialen werden Kinderfüße unkompliziert und kostenlos mit modernen Scannern vermessen. Eltern erhalten Empfehlungen zur passenden Schuhgröße und der richtigen Schuhform. Dabei ist der optimale Freiraum von 12 Millimetern vor den Zehen bereits eingerechnet. Eltern können sich damit bei der Auswahl bestmöglich orientieren.

Echtgröße: Zusätzlich können sich Eltern darauf verlassen, dass die angegebene Schuhgröße tatsächlich stimmt. Alle Schuhe werden von Reno nochmals vermessen und erhalten ein Echtgröße-Etikett.

Echtform: Mini, Midi und Maxi für schmale, normale und kräftige Füße – in diesen Formen bietet Reno Kinderschuhe an. Weil die Studie erneut zeigt, wie wichtig es ist, die unterschiedlichen Fußformen zu berücksichtigen, will Reno sein Angebot an Echtform-Kinderschuhen ausweiten. Dr. Matthias Händle, Vorsitzender der Geschäftsführung von Reno erklärt: „Weil nur Schuhe, die in Länge und Form passen, die gesunde Entwicklung von Füßen auch in der Bewegung fördern, planen wir zukünftig, dass mindestens jedes zweite Paar diese Kennzeichnung trägt.“

10 Tipps für den Kinderschuhkauf
Die Qual der Wahl haben Eltern beim Kauf passender Kinderschuhe: Größe und Form richtig bestimmen, auf Qualität achten, die Wünsche des Kindes berücksichtigen, zwischen Onlineshop und Filiale entscheiden … Peter Lauer, Leiter Forschung & Entwicklung bei Reno erklärt, worauf es wirklich ankommt:

1. Nur die Länge zu messen, reicht nicht! Die richtige Schuhgröße ist enorm wichtig. Aber auch die Form der Füße muss beachtet werden, denn jeder Fuß ist individuell. Bei gleicher Schuhgröße benötigen schlanke Füße z. B. völlig anders geformte Schuhe als kräftige Füße.

2. Füße professionell und regelmäßig vermessen lassen! Kinderfüße wachsen schnell – damit Schuhe nicht zu klein oder zu eng sind, sollte spätestens alle drei Monate neu vermessen werden. Es gibt viele Mess-Methoden, aber die genauesten Ergebnisse liefern fotografische Fußmess-Geräte und Scanner. Alle Reno Filialen sind mit der modernen Technik ausgestattet, die anders als herkömmliche Mess-Systeme eine Vielzahl von Maßen ermittelt und die korrekte Schuhgröße und -form bestimmt.

3. Immer beide Füße vermessen! Eine aktuelle Reno Studie zeigt: Nur 40 Prozent aller Kinder haben gleich lange Füße. Unterschiede von bis zu zwei Schuhgrößen zwischen links und rechts sind keine Seltenheit. Die benötigte Schuhgröße entscheidet sich nach dem längeren Fuß.

4. Auf die Innenlänge der Schuhe kommt es an! Forscher der Uni Wien haben herausgefunden, dass 97 Prozent aller Kinderschuhe mit der falschen Größe gekennzeichnet sind: z.B. steht 29 drauf und 28 ist drin. Reno misst darum die Innenlänge aller Schuhe selbst professionell nach und kennzeichnet sie mit der Echtgröße.

5. Auf die Form der Schuhe kommt es an! Ist ein Schuh zu weit, hat der Fuß keinen Halt, rutscht nach vorn und dies kann zur Stauchung der Zehen führen. Aber auch ein zu enger Schuh kann schaden, indem die Durchblutung behindert und die Bewegung beeinträchtigt wird. Nur Schuhe, die auch zur Fußform passen, fördern die Bewegungsfreude und stärken die Muskulatur. Deshalb biete Reno Schuhe in unterschiedlichen Formen an – die Echtform-Schuhe.

6. Genügend Freiraum vor den Zehen lassen! Die „Daumenmethode“, nach der viele Eltern einen Fingerbreit Platz zwischen Zehen und Schuhspitze lassen, ist untauglich – das zeigt eine aktuelle Studie.
Forscher raten: Optimal sind 12 mm (ca. zwei Schuhgrößen) Zugabe. Das berücksichtigt Reno ab sofort bei der individuellen Vermessung der Kinderfüße.

7. Nicht auf die Aussagen der Kinder verlassen! Kinder können nicht gut selbst beurteilen, ob Schuhe passen. Das Nervensystem und damit das Empfinden der wachsenden Kinderfüße ist noch nicht so weit entwickelt wie bei Erwachsenen. Deswegen bemerken Kinder nicht, wenn der Schuh „drückt“ – und sie entscheiden nicht selten nach der Optik. Regelmäßiges Nachprüfen und neu vermessen ist unerlässlich.

8. Schuhgeschäft dem Online-Handel vorziehen! Immer mehr Eltern kaufen Kinderschuhe online. Dabei spricht viel für den Filialbesuch: Hier werden Eltern individuell beraten und können die Füße ihrer Kinder professionell vermessen lassen. Auch die Auswahl an Schuhen zum selber Anprobieren und Herumlaufen ist deutlich größer.

9. Auf gute Qualität achten! Schadstoff-Freiheit, hochwertige und belastbare Materialien, die Sicherheit und Funktionalität gewährleisten – darauf sollten Eltern beim Kauf von Kinderschuhen achten. Orientierung hierfür bieten offizielle Prüfsiegel und Zertifikate.

10. Wechselschuhe einplanen! Feuchtigkeit von außen, Schweiß von innen (Kinderfüße schwitzen auf gleicher Fläche mehr als Füße von Erwachsenen) – passende Schuhe zum Wechseln sind ein Muss. Nur so kann das getragene Material trocknen und ein gutes Schuhklima gewährleisten. Wechselschuhe helfen durch unterschiedliche Sohlen und Materialien auch, eine andere Belastung der Füße zu erzielen.

Weitere Informationen unter kinder-fuss.de

 

 

Kommentare anzeigen (2)

2 Comments

  1. Manuela

    7. Mai 2013 in 15:11

    <3 Liebes Reno-Team <3
    Dieser Geschenk-Gutschein wäre perfekt für meine kleine Tochter Joenna.
    Sie ist nun 9 Monate jung und zieht sich überall dran hoch und hangelt sich auch schon von A nach B 🙂
    Bald wird das selbstständige Laufen beginnen und hierfür braucht sie dan das richtige Schuhwerk …
    Liebste Grüße und eine schöne Woche

  2. Dirk

    9. Mai 2013 in 15:32

    gilt der Schein nur für die Filiale, oder auch für den Online-Shop?

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