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IRON MAN 3

IRON MAN 3

Iron Man 3Sexy, brillant und arrogant – vor allem letztere Eigenschaft kommt Tony Stark alias Iron Man teuer zu stehen. In „Iron Man 3“ stellt sich der gefeierte Held einem scheinbar übermächtigen Gegner entgegen. Dieser droht damit – wie bei Marvel nicht anders zu erwarten –  den USA ein paar „Lektionen“ zu erteilen. Am 1. Mai kehrt Robert Downey Jr. nach dem fulminanten Erfolg von „Marvel‘s The Avengers“ als stählerner Superheld mit bombastischer Schlagkraft auf die Leinwand zurück. 

 

Iron Man 3 1Tony Stark (Robert Downey Jr.) verarbeitet gerade noch die traumatischen Ereignisse aus New York (siehe „Marvel‘s The Avengers„), da steht der nächste Feind auch schon im wahrsten Sinne des Wortes vor seiner Tür. Die USA werden von einer Terrororganisation namens „Die zehn Ringe“ bedroht. Überall im Land finden mysteriöse Explosionen statt. Der Feind scheint überall zu sein.

Iron Man 3 3So sieht sich Tony Stark, ohnehin schon gequält von der fixen Idee der permanenten Bedrohung, wieder in der Pflicht, sein Land und allen voran seine angebetete Pepper (Gwyneth Paltrow) zu beschützen. Doch wie gewohnt schießt er mit seinen verbalen Provokationen über das Ziel hinaus und macht sich selbst zur Zielscheibe des Terrorfürsten Mandarin (Ben Kingsley).

Iron Man 3 2Beinahe ohnmächtig muss er mit ansehen, wie sein Haus zerstört wird, wobei er selbst nur knapp dem Tod entgeht. Tot geglaubt macht er sich daran, seinen Anzug zu reparieren, um dem übermächtigen Gegner wieder entgegentreten zu können. Doch dieses Mal muss er ohne Iron Man auskommen und selbst zum Helden werden.

Nach dem Action-Spektakel „Marvel‘s The Avengers“ sind die Erwartungen an „Iron Man 3“ natürlich groß. Wie kann der Erfolg der Vorgänger noch getoppt werden? Die Antwort auf diese Frage findet sich nicht in noch mehr Action – wobei sich die Frage stellt, ob noch mehr Action überhaupt möglich wäre. In diesem Fall ist Tiefgang die Lösung. Tiefgang meint hier natürlich kein dramaturgisches Meisterwerk – schließlich reden wir immer noch über Filme nach Comic-Vorlage. In „Iron Man 3“ lernt der Zuschauer Tony Stark noch einmal neu kennen. Es werden bislang unbekannte Facetten seines Charakters enthüllt, die man von dem coolen Playboy so nicht erwartet hätte.

Action-Fans müssen trotzdem nicht verzagen. Auch dem dritten Teil von „Iron Man“ mangelt es nicht an schnellen, aufregenden Szenen, bei denen sich die 3D-Brille bezahlt macht. Nur beschränkt sich der Regisseur Shane Black eben nicht auf die rasanten Momente, sodass man sagen kann, dass „Iron Man 3“ in gewisser Weise mehr zu bieten hat als die beiden ersten Filme der Reihe sowie das Superhelden-Epos „The Avengers“. Auch Zuschauer, die die beiden ersten Filme nicht gesehen haben, haben durch die erneute Beschreibung der Charaktere die Möglichkeit, in eine ganz neue Geschichte einzusteigen.

Iron Man 3 PosterKinostart: 1. Mai 2013; Regie: Shane Black ; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 131 Min.; Verleih: Concorde; Link: ironman3-derfilm.de

 

 

 

 

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