Familienleben

Ausreden statt Ausdauer: Über die Hälfte der Deutschen würde gerne mehr Sport treiben

Ausreden statt Ausdauer: Über die Hälfte der Deutschen würde gerne mehr Sport treiben

59 Prozent der Deutschen würden gerne mehr Sport treiben. Zeitmangel, Erschöpfung und fehlende Eigenmotivation halten jedoch weit über 40 Prozent der Befragten davon ab, sich in der gewünschten Form körperlich zu betätigen. Die Umfrage zeigt, dass vor allem die Gruppe der 30- bis 39-Jährigen unzufrieden mit dem eigenen Sportverhalten ist und mehr Sport treiben möchte (70 Prozent). 

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zum Sportverhalten der Deutschen, die Amway in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführt hat. Vom 12. bis zum 18. März 2013 wurden 1.003 Männer und Frauen in Deutschland zwischen 18 und 65 Jahren zu ihrem Sportverhalten befragt. Mit der Nahrungsergänzungsmarke NUTRILITE setzt sich Amway seit über 75 Jahren für einen ausgewogenen Lebensstil ein. Unter dem Motto „Feeling good. Performing better“ startete das Unternehmen im vergangenen Jahr die Amway Active Tour, die Menschen in Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz für Sport und einen aktiven Lebensstil begeistern will.

Umfrageergebnisse zum Sportverhalten der Deutschen
Zeitmangel und Stress aufgrund von Doppelbelastungen in Beruf und Familie halten vor allem die Gruppe der 30- bis 39-Jährigen vom aktiven Sport ab. „Dabei ist es gerade in dieser Lebensphase wichtig, Sport zu treiben. Sport hilft beim Stressabbau und steigert das Wohlbefinden, wovon Familie und Beruf nur profitieren können“, sagt Sportmediziner und NUTRILITE Experte Dr. Thomas Kurscheid. „Nach der Arbeit hält man sich fälschlicherweise für körperlich müde. Das ist zumeist aber nicht der Fall. Man ist bestenfalls geistig ermattet – vor allem bei Bürojobs. Der Körper musste acht bis zehn Stunden am Schreibtisch sitzen und sehnt sich geradezu nach Bewegung. Bei sportlicher Betätigung bekommt der Körper seine Bewegung und der Geist seine Entspannung.“

Gesundheit ist Hauptmotivation
Die Deutschen wissen ganz genau: Sport ist gesund. Gefragt nach den Beweggründen Sport zu treiben, gibt die Hälfte an, dadurch körperlich fit bleiben und Krankheiten vorbeugen zu wollen. Jeweils etwa ein Drittel der Befragten will durch Sport zudem das allgemeine Wohlbefinden steigern, das Gewicht reduzieren oder halten, Stress abbauen oder einfach nur Spaß haben. Dabei fällt auf, dass bei Männern vor allem das Thema Spaß der Treiber für körperliche Aktivitäten ist (35 Prozent im Vergleich zu 28 Prozent bei den Frauen). Bei Frauen spielt vor allem Wohlfühlen und Entspannung eine Rolle (40 Prozent in Vergleich zu 32 Prozent bei den Männern).

Um für die nötige Motivation zu sorgen, empfiehlt Kurscheid, sich mit Freunden oder Kollegen zum Sport zu verabreden: „Einerseits hat man beim Sport zu zweit oder in der Gruppe oft mehr Spaß. Es ist eine soziale Begegnung, auf die man sich freut. Andererseits überwindet man den inneren Schweinehund oft viel leichter, wenn man weiß, dass andere vom eigenen Kommen abhängig sind, zum Beispiel beim Badminton, Tennis oder im Mannschaftssport.“

Den Ansatz, Menschen über ein gemeinsames Sporterlebnis zu einem gesünderen Lebensstil zu führen, verfolgt auch Amway mit der Amway Active Tour. „In unserem NUTRILITE Health Institute untersuchen wir seit Jahrzehnten mögliche Einflussfaktoren für ein ausgeglichenes und gesundes Leben“, so Barbara Schmidt, Organisatorin der Amway Active Tour. „Ausgewogene Ernährung, ausreichend Sport und Bewegung und eine positive Lebenseinstellung sind der Schlüssel zu Wohlbefinden sowie geistiger und körperlicher Leistungskraft.“

Fit durchs Fahrradfahren
Die Mehrheit der befragten Personen (61 Prozent) gibt an, mindestens einmal pro Woche sportlich aktiv zu sein – unabhängig vom Geschlecht und der Region, in der die Befragten leben. Generell bevorzugen die Deutschen Sport in der freien Natur (63 Prozent), danach kommen weit abgeschlagen das eigene Zuhause, das Schwimmbad und das Fitnessstudio (je ca. 20 Prozent). Dazu passt, dass die Deutschen – und zwar in allen Altersgruppen – sich am liebsten mit dem Fahrrad fit halten (fast 50 Prozent). Mit je etwa einem Drittel folgen Schwimmen und Joggen knapp vor Wandern/Nordic Walking und Fitnesstraining mit jeweils knapp 30 Prozent. „König Fußball“ hingegen liegt mit gut acht Prozent nur im unteren Mittelfeld der aktiv ausgeführten Sportarten.

Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans
Abgesehen von der eigenen Fitness ist es für jeden fünften Befragten wichtig, dass der Partner trainiert ist. Er muss jedoch kein Supersportler sein. Vor allem bei Frauen (24 Prozent im Vergleich zu 14 Prozent bei den Männern) sowie den 18- bis 29-Jährigen (24 Prozent) ist dieser Wert überdurchschnittlich ausgeprägt. Da ist es wohl kein Zufall, dass ausgerechnet im Alter zwischen 18 und 29 Jahren die meisten Aktiven überhaupt erst mit Sport beginnen (24 Prozent). Nur acht Prozent der befragten Personen geben an, bereits als Kind unter zehn Jahren sportlich aktiv gewesen zu sein. Der Sporteinstieg wird vor allem durch Internet und Freunde unterstützt. Für 44 bzw. 43 Prozent der Befragten sind das die Hauptinformationsquellen für Tipps und Anregungen rund um den Sport.

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