Familienleben

Kinder sind im Auto zu oft nicht richtig angeschnallt

Kinder sind im Auto zu oft nicht richtig angeschnallt

Jährlich verunglücken in Deutschland rund 10.400 Kinder als Mitfahrer im Auto. Auf diese alarmierenden Zahlen weist der ADAC anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der gesetzlichen Kindersicherungspflicht im Auto hin. Seit zehn Jahren berät der ADAC mit seinem Programm „Sicher im Auto“ Eltern, wie sie ihre Kinder richtig sichern.


Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, Schirmherr des Programms, betont: „Kinder im Straßenverkehr benötigen unseren besonderen Schutz. Immer noch werden viele Kinder im Auto gar nicht oder falsch gesichert. Das bringt die kleinen Mitfahrer nicht selten in Lebensgefahr. Ich rufe alle auf: Sichern Sie die Kinder im Auto richtig und benutzen Sie auf allen Fahrten immer den vorgeschriebenen Kindersitz!“

Partner des Programms „Sicher im Auto“ ist seit 2010 Volkswagen. Thomas Zahn, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland Volkswagen Pkw, weist auf die Wichtigkeit des korrekten Sicherns von Kindern im Auto hin sowie auf die Risiken von ungenügenden oder gar fehlenden Kindersitzen: „Auf den jährlich fast 2.000 Veranstaltungen in unseren Partnerbetrieben sowie in Kindergärten zeigen wir, wie sich die Folgen eines Unfalls durch richtiges Anschnallen deutlich verringern oder ganz verhindern lassen. Verantwortungsvolles Handeln und eine optimale Kindersitzwahl unterstützen dabei, die möglichen Risiken für die kleinen Mitfahrer zu minimieren.“

Bei dem kostenlosen ADAC Sicherheitsprogramm lernen die Eltern, worauf beim richtigen Sichern der Kinder zu achten ist. Denn nach Untersuchungen des Clubs unterschätzen Eltern häufig die Unfall- und Verletzungsrisiken. Viele kennen die geltenden Vorschriften kaum und gurten die Kinder falsch an. Rund 110 Moderatoren informieren die Eltern und geben ihnen eine technische Beratung. Dabei können sie die Kinderrückhaltesysteme eigenhändig ausprobieren.

„Gemeinsam mit unserem Partner leisten wir mit ‚Sicher im Auto‘ einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Eltern und tragen dazu bei, das Unfall- und Verletzungsrisiko zu senken“, sagt ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. Eltern, Großeltern, Kinderbetreuer und Personen, die Kinder privat befördern, können an den Veranstaltungen teilnehmen. Ausführliche Informationen zum Programm und zu den Veranstaltungsorten gibt es unter sicher-im-auto.com.

 

 

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