Familienleben

Immer mehr Kinder besitzen ein Handy

Immer mehr Kinder besitzen ein Handy

Mehr als 50 Prozent der Kinder in Deutschland besitzen heute ein Handy. Bei den Jugendlichen sind es sogar über 80 Prozent. Die Zahl der „Handy-Kinder“ steigt stetig. Diese werden dabei immer jünger. Es gibt zahlreiche Gründe, die für, aber auch viele, die gegen ein Handy in Kinderhänden sprechen.

Gründe, die für ein Handy sprechen

Die Eltern kleiner Kinder sind heutzutage beruhigt, wenn sie ihr Kind jederzeit über ein Mobiltelefon erreichen können. Die Anschaffung eines Handys ist hier durchaus sinnvoll, wenn etwa der Schulweg unsicher oder ein Kind mehrere Stunden allein unterwegs ist. So wissen die Eltern immer, wo sich ihr Kind gerade aufhält – ein Telefonanruf oder eine SMS genügen.

Häufig wird ein Handy aber einfach deshalb gekauft, weil die anderen Kinder eben auch eines besitzen. Erziehungsexperten haben dafür sogar Verständnis, weil ein Kind heutzutage ansonsten schnell zum Außenseiter wird. Außerdem werden die Mobiltelefone vielfach für den Austausch mit Freunden genutzt. Allerdings sollten Eltern für die Handynutzung Regeln festlegen, die das Kind befolgen muss. Unnötige Gespräche und Kurzmitteilungen müssen unterbleiben, um Kosten zu sparen. Um die Gefahr zu hoher Telefonkosten abzuwenden, entscheiden sich viele Eltern daher oft für ein Prepaid-Handy. Anders als bei einem Handy mit Vertrag gibt es hier einen festgelegten Betrag, über den die Kids verfügen können. Ist dieser aufgebraucht, können keine weiteren Kosten verursacht werden.

Darüber hinaus schenken viele Eltern ihren Kindern zunächst ein altes, gebrauchtes Handy. Meist sind diese auch bereits mit vielen Details wie Kamera & Co. ausgestattet und genügen völlig. Ein Samsung Galaxy S4 muss es zu Beginn der Handy-Karriere jedenfalls noch nicht sein.

Gründe, die gegen eine frühe Handynutzung sprechen

Wie bereits erwähnt, sollen kurzgehaltene Gespräche vor allem die Kosten niedrig halten. Doch auch in Bezug auf mögliche gesundheitsschädliche Strahlungen, die von den Handys ausgehen, können kurze Anrufe sinnvoll sein. Zwar gibt es hierzu noch keine Langzeitstudien. Dennoch raten Experten vorsorglich zu möglichst kurzen Telefonaten bis maximal fünf Minuten.

Es spielt übrigens keine Rolle, ob es sich um ein einfaches, günstiges Handy mit den nötigsten Funktionen oder zum Beispiel ein HTC One handelt – letztendlich verursachen alle Handys Kosten. Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche lernen, dies richtig einzuschätzen. Dabei nehmen die Eltern eine große Vorbild-Funktion ein und sollten es ihren Kids richtig vormachen.

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