Familienleben

Was Familien fröhlich macht und Eltern hilft, wenn Kinder ausflippen

Was Familien fröhlich macht und Eltern hilft, wenn Kinder ausflippen

Was machen lebensfrohe Familien eigentlich anders als andere? Im Rahmen einer forsa-Umfrage des Happiness Instituts haben mehr als 1.000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren, die mit mindestens einem Kind zusammenleben, ihre Geheimtipps verraten: die beliebtesten Strategien für ein fröhliches Familienleben. Und: Wie bewahrt man sich die Lebensfreude, wenn die Kinder einen auf die Palme bringen?

 


Zusammen Spaß haben – egal was andere sagen
Das haben sich 60 Prozent der Deutschen für 2013 fest vorgenommen. Besonders den Vätern ist es wichtig, sich von Verpflichtungen und Erwartungen frei zu machen: 65 Prozent möchten auf diese Weise mit der Familie mehr glückliche Momente erleben. Unter den befragten Frauen sind es 56 Prozent.

Zeit zu zweit einplanen – und auch mal allein sein
Wenn alle Kissenschlachten geschlagen und alle Bauklötzchentürme gebaut sind, brauchen auch Eltern Feierabend. 38 Prozent der Befragten wollen der Zweisamkeit mit dem Partner in den kommenden Monaten mehr Zeit einräumen. Fast ebenso viele Frauen (35 Prozent) sagen: „Ich brauche mehr Zeit für mich.“ Hingegen möchten nur 18 Prozent der Männer öfter einmal allein sein.

Raus ins Grüne – Toben macht happy
Nichts gegen eine winterliche Kuschelstunde auf dem Sofa. Aber viele Familien warten schon sehnsüchtig auf den Frühling: Wenn es endlich wieder raus ins Grüne geht, blühen Eltern und Kinder so richtig auf. Picknick auf der Wiese, Frösche beobachten, auf Bäume klettern: 36 Prozent wollen in Zukunft häufiger mit ihrer Familie in der Natur entspannen.

Den Tag organisieren – weniger Stress, mehr „wir“
Wer sagt denn, dass ein durchorganisierter Tag langweilig sein muss? Fakt ist: Sind alle Aufgaben im Familientag gut geplant, bleibt einfach mehr Zeit für schöne gemeinsame Erlebnisse wie Spiele, Ausflüge oder Vorlesestunden. Dafür lohnt sich ein bisschen Organisation, finden 29 Prozent der befragten Deutschen.

Balance halten – zwischen Büro und Zuhause
Dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit der Familie erwiesenermaßen gut tut, spricht sich langsam herum: 19 Prozent der Deutschen haben sich eine bessere Work-Life-Balance vorgenommen, um mehr Zeit mit den Kindern und dem Partner verbringen zu können. Ein Vorsatz, der sicher bald noch mehr Fans findet.

Happiness als Stresspuffer: Was Eltern hilft, wenn Kinder ausflippen
Zack! Fliegt die Lampe vom Tisch. Rums! Kippt der große den kleinen Bruder mit dem Stuhl um – bis einer heult. Der ganz normale Alltag in vielen Familien. So sind Kinder: süß, aber manchmal auch anstrengend. Und für die Eltern immer wieder eine Geduldsprobe. Wie bewahrt man sich die Lebensfreude, wenn die Kinder einen auf die Palme bringen?

Ein Ergebnis: Wer den Familienfrieden liebt, lässt sich dabei auch helfen. Eltern, die ihre Lebensfreude selbst als sehr groß einschätzen, bitten laut der Umfrage häufiger den Partner um Hilfe als die übrigen Befragten (57 vs. 48 Prozent), wenn die Kinder ihnen auf die Nerven gehen.

„Ich war als Kind auch nicht besser“: Das schlechte Gewissen der Männer
Darf man lospoltern, wenn Kinder ihre Grenzen austesten? Rund drei Viertel der Befragten geben an, lautes Schimpfen lasse sich nicht immer vermeiden. 64 Prozent der befragten Mütter und Väter beruhigen sich, indem sie erst einmal tief durchatmen. Knapp jeder Fünfte versucht, über die Eskapaden der Kids zu lachen. Auch ein Blick in die Vergangenheit kann Gelassenheit bringen, wenn die Kinder es zu bunt treiben: 41 Prozent der Männer denken dann daran, dass sie es den eigenen Eltern früher auch nicht leicht gemacht haben. Nur 30 Prozent der Frauen beruhigt der Vergleich mit der eigenen Kindheit.

Großstadt-Eltern suchen Rat bei Freunden
Auch regional gibt es Unterschiede im Umgang mit dem Nachwuchs. Nur fünf Prozent aller Befragten bitten die eigenen Eltern um Rat, wenn die Kinder ihnen auf der Nase herumtanzen –  in Ostdeutschland sind es doppelt so viele. Dort werden die Erwachsenen auch seltener laut gegenüber ihren Kindern als in Süddeutschland (62 Prozent gegenüber 77 Prozent). Die Norddeutschen nehmen den Kinderquatsch überdurchschnittlich häufig mit Humor (24 Prozent). Eltern, die in einer Großstadt leben, reden indes häufiger mit Freunden über die Nervereien ihrer Kinder als Dorfbewohner (27 vs. 19 Prozent).

 

 
Foto: Coca-Cola GmbH/Carlos Murphys

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