Familienleben

Dauerhaft rank und schlank – Ein Kampf an vielen Fronten

Dauerhaft rank und schlank – Ein Kampf an vielen Fronten

Eine internationale Studie mit der Bezeichnung „Diät und Aussehen“ hat im Auftrag der Firma PreCon die Einstellung zum eigenen Aussehen, zu Ernährungsfragen und zum Kauf- und Nutzungsverhalten von Kleidung untersucht. Auf der Suche nach der gewünschten Anerkennung und Bestätigung erhoffen sich viele Menschen ein besseres Leben dank einer Traumfigur. Davon getrieben, wünschen sich viele Abnehmwillige, mit möglichst wenig Entbehrung ihr Wunschgewicht zu erreichen und dauerhaft zu halten. Das stellt sie aber gleichzeitig vor große Herausforderungen.

Unzählige Blogs, Plattformen, Ratgeber und Magazine beschäftigen sich mit dem Thema Ernährung und mit Tipps zum Schlankwerden. Immer neue „Wunder-Diäten“, die leicht umzusetzen sind, schnell wirken und trotzdem kein Hungergefühl verursachen, versprechen immer neuere – und immer bequemere – Formen des Abnehmens. Von Abnehmen im Schlaf über eine Kartoffeldiät bis hin zu Schüssler Salzen findet sich fast alles. Doch was bedeutet gesundes, nachhaltiges Abnehmen und wie wichtig ist es den Deutschen, dass ihre Kilos purzeln? Diesen Sachverhalten wollte die von der Firma PreCon, der Anbieterin des BCM Diät- und Ernährungsprogramms, veranlasste Studie auf den Grund gehen.

Heiße Tage und gute Vorsätze bewegen zum Abnehmen
Mit steigenden Temperaturen und kürzeren Kleidern kreisen die Gedanken immer häufiger um eine Gewichtsreduktion. Knapp 10% der Befragten sind im Sommer sensibilisiert auf ihr Erscheinungsbild und ziehen dann eine Diät in Erwägung.
Und welches Bild zeigt sich nach den Schlemmertagen am Jahresende und zum Zeitpunkt der guten Vorsätze? Denken die Befragten dann auch über eine Diät nach? Wenn es auf all den Weihnachtsmärkten nach Glühwein und frischen Plätzchen duftet, ist das Gewicht noch für die wenigsten zentral. Die Einstellung ändert sich allerdings, wenn das neue Jahr anbricht. Das gängige Klischee, dass der Mensch zum Jahreswechsel abspecken will, bewahrheitet sich also: Für 9,2% der Männer und 10,3% der Frauen ist eine Diät nach Silvester ein Thema.

Die Gedanken kreisen um das Erscheinungsbild
Obwohl nahezu die Hälfte der Befragten (fast) nie über eine Diät nachdenkt, hat ein ebenso großer Teil bereits mehrmals versucht, abzunehmen. Unter den Studienteilnehmerinnen wollten gar 61,2% ihr Gewicht schon mehrmals reduzieren. Die Männer hingegen sehen ihre äußere Erscheinung offensichtlich etwas gelassener – nur gerade 39,4% haben eine Diät bereits mehrfach in Erwägung gezogen. Als für sie geeignete Massnahme für eine Gewichtsreduktion wählt die Mehrheit mit knapp 60% eine gesündere Ernährung. 58,4% treiben vermehrt Sport und 56,3% essen einfach weniger.
Die rigorose Massnahme „Fasten“ ist der Spitzenreiter, gefolgt vom „Schlank im Schlaf“-Prinzip und fast nichts mehr essen. Gerade vor wichtigen Ereignissen ist für viele Frauen das äußere Erscheinungsbild zentral. 8,1% der Studienteilnehmerinnen möchten da in einem besonders guten Licht erscheinen und nehmen aus diesem Grund ab. Demgegenüber ist das nur für 3,7% der Männer ein ausreichender Grund, sich mit einer Gewichtsreduktion auseinanderzusetzen.

Nahezu die Hälfte der befragten Frauen (49,1%) gab zu Protokoll, dass sie Gewicht verlieren wollen, um besser auszusehen. Für die Frauenwelt ist das Bild nach außen deutlich wichtiger als für die männlichen Befragten, denn nur 36,6% möchten abnehmen, um ihr Erscheinungsbild zu verbessern. Bei den weiblichen Teilnehmerinnen ist der Wunsch nach einer Gewichtsabnahme nach einer Schwangerschaft am größten.

Das Umfeld ist entscheidend
Die Meinung der Freundin ist offenbar für viele der Studienteilnehmerinnen wichtig, denn sie wird am zweithäufigsten als Grund für eine Gewichtsabnahme genannt. Aber auch für Männer sind Ratschläge aus dem Bekanntenkreis ein Ansporn: 22,7% nehmen Empfehlungen zum Thema Diät von ihren Freunden an. Mit 26,1% ist die Meinung der Familie bei den Studienteilnehmern ebenfalls ein wichtiger Faktor bei einer Gewichtsabnahme.

Das Umfeld spielt also beim Entscheid für eine Diät und auch beim anschließenden Durchhalten für viele eine zentrale Rolle. So fühlten sich 25,9% beim Abnehmen von ihrem Umfeld unterstützt. Gerade bei gemeinsamen Mahlzeiten nahm die Familie oder der Freundeskreis bei 43,4% der Studienteilnehmer merklich mehr Rücksicht.

Nachhaltiges Abnehmen braucht Durchhaltewillen
Die Anzahl der Befragten, die nachhaltig abgenommen haben, erstaunt positiv. Nahezu ein Drittel der weiblichen und männlichen Studienteilnehmer haben ihr Gewicht nachhaltig reduziert. 21% haben ihrem Körper für die Gewichtsreduktion ausreichend Zeit gelassen, indem sie diese über drei Monate ausdehnten. Wenn sich die Diät allerdings über mehr als ein Jahr erstreckt, zeigen sich eher Ermüdungserscheinungen, nur gerade 8,3% der Befragten hielten das durch.

Die Gründe für einen Diätabbruch sind vielfältig. Mit 10 Nennungen wurde eine Gewichtsreduktion auffällig häufig wegen gesundheitlichen Problemen aufgegeben. 37,6% hatten ihr Wunschgewicht noch nicht erreicht, als sie sich zur Aufgabe der Diät entschieden. Maßnahmen wie „Fasten“ und „weniger essen“ scheinen sich nicht zu bewähren, denn 18,9% der Studienteilnehmer gaben eine Diät auf, da sie zu großen Appetit hatten.

Mann und Frau nimmt anders ab
Eine kalorienarme und fettreduzierte Ernährung wählen deutlich mehr der befragten Frauen, nämlich 55,6%. Für nur gerade 37,5% der befragten Männer fällt diese Maßnahme in Betracht, um Gewicht zu verlieren. Frauen fühlen sich in einer Gruppe Gleichgesinnter besser aufgehoben und unterstützt. Gemeinsames Abnehmen ist (wissenschaftlich erwiesen) ansteckend, es bedeutet Motivation und Erfahrungsaustausch. 11,5% der Teilnehmerrinnen wählten daher als Massnahmen für eine Gewichtsreduktion eine Abnehmgruppe. Mit knapp 1% ist dies für die männlichen Studienteilnehmer kaum ein Thema.

Frappante Unterschiede bestehen aber nicht nur zwischen den Geschlechtern, sondern auch zwischen den Ländern. Die Massnahme „ab 17 Uhr nichts mehr essen“ ist für 19.1% der befragten Deutschen eine Option. In der Schweiz zeigt sich da ein deutlich anderes Bild: Nur gerade 10.5% verzichten abends freiwillig auf eine Mahlzeit, um ihr Gewicht zu reduzieren.
Die Firma PreCon, die ihren Sitz in Darmstadt hat, ist seit 1986 in der Gesundheitsförderung aktiv. PreCon ist in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Belgien, Spanien, Frankreich und den Niederlanden vertreten und arbeitet mit führenden Wissenschaftlern und Institutionen aus den Bereichen der Ernährungswissenschaften und der inneren Medizin zusammen. Der Fokus liegt dabei auf dem BCM Diät- und Ernährungsprogramm, das für eine optimale und gesunde Gewichtsreduzierung und -stabilisierung steht. Das BCM Programm beruht auf dem Einsatz von Produkten für eine gewichtskontrollierende Ernährung, professioneller Beratung zur Ernährungsumstellung und Verhaltensänderung sowie Erfolgskontrolle. Das Programm strebt eine gezielte Fettabnahme unter Erhalt der Muskelmasse an.

Und so funktioniert das BCM Programm von PreCon:
Bei BCM gibt es nur wenig Ernährungsregeln – aber die sind effektiv: Drei Mahlzeiten täglich mit Verzicht auf Zwischenmahlzeiten. Die optimale Vorrausetzung für den Abbau der Fettdepots. Mehr Informationen unter bcm.de

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