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Spielwarenmesse 2013 – Ein Feuerwerk an Innovationen

Spielwarenmesse 2013 – Ein Feuerwerk an Innovationen

Gleich zu Beginn der Spielwarenmesse beweisen die Aussteller aus 60 Ländern mit ihren Neuigkeiten, dass in Nürnberg wieder einmal ein Feuerwerk der Innovationen präsentiert wird. Die Branche ist ausgesprochen kreativ, und zwar weltweit. Genau dieses Angebot macht die Spielwarenmesse zu einem außergewöhnlichen Treffpunkt für Fachbesucher.

 

Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG:
„Wir veranstalten jetzt schon die 64. Spielwarenmesse hier in Nürnberg. Und es sind alle Markenführer der Branche vertreten. In diesem Jahr sind erstmals über 70% internationale Aussteller.“

Ein ganz neues Spielkonzept zeigt zum Beispiel Sima mit ihren Flowees, Jürgen Deschner von Simba Toys erklärt, worum es konkret geht:
„Die Flowees sind ganz neuartige Blumenfeen, die sich verwandeln können. Indem man den Rock umstülpt, verwandelt sich die Fee in eine Blume. Das ist ein neues Spielkonzept, das über Jahre hinweg entwickelt wurde. Mit an Bord ist auch ein großer Partner, Ferrero, der die kleine Miniversion Flowee im Überraschungs-Ei anbietet. Und wir als Simba Toys bieten die Figur für den Spielwarenmarkt an.“

Tablet und Roboterhunde stehen für die digitale Sparte der Spielwarenbranche. In dieser Kombination werden sie zum Spielzeug, mit dem Kinder die Welt erkunden können. Sie lassen den Roboterhund auf Entdeckungstour gehen. Vorher muss aber am Kinder-Tablet-PC die Route durchs Wohnzimmer vorgezeichnet werden. Maria Dobrianska von Enertec beschreibt das so:
„Dieses Spielzeug ist sehr gut geeignet für Vorschüler, weil es auch zwei verschiedene Variationen gibt, wie man das einsetzen kann. Wir haben unser Tablet hier und da ist der Welpe, und das heißt, wir zeichnen eine Figur, und der Welpe führt das aus, was wir hier auf das Tablet gezeichnet haben.“

Auch klassische Spielzeuge integrieren immer stärker digitale Komponenten. Zum Beispiel die Modelleisenbahn. Märklin zeigt einen Vorortzug, bei dem der Modellbahner selbst bestimmen kann, wer als Pendler den Zug besteigt, oder als Fahrgast gerade aussteigt. Sogar die eigenen Kinder oder den Chef kann man so auf dem LC-Display an der Tür des Modellzuges ein- und aussteigen lassen. Stefan Löbich von Märklin:
„Da können Sie Videosequenzen aufspielen. Man kann Leute, die man sehen will, aus- und einsteigen lassen. Wir sind sehr stolz darauf, dass das jetzt marktfähig ist.“

Auch die gute alte Autorennbahn hat hier enorm viele Innovationen integriert. Andreas Stadlbauer von Carrera zählt sie auf:
„Die Technologie, die wir in der Zwischenzeit in unseren Fahrzeugen haben, ob das jetzt ein App ist, das wir hier vorstellen oder die Wireless-Technologie, damit man nicht mehr am Kabel hängt, wenn man mit der Autorennbahn fahren möchte, das sind alles Faktoren und Innovationen, die in den letzten Jahren eingeflossen sind und die das Thema Modellautorennbahn modern gehalten haben.“

Auch Themen, die in Politik und Gesellschaft intensiv diskutiert werden, sorgen für innovative Ideen bei den Spielwaren. Die von Silverlit gezeigte Drohne ist so etwas. Andre Hohenstedt erläutert das so:
„Das ist eine Drohne, oder eher ein UFO, wenn man so sagen will. Man kann damit im Hause fliegen, denn es ist ziemlich einfach zu bedienen. Wir arbeiten mit Joysticks und nicht mit der herkömmlichen Fernbedienung. Und das hilft wiederum, dass solche Geräte wesentlich einfacher nur noch mit dem Handgelenk zu steuern sind.“

Äußerst bequem also, so ein UFO zu steuern. Bequemlichkeit bietet auch der Robo-Fish, wie Ulrika Griffith vom Hersteller Goliath erklärt:
„Es ist ein kleiner Roboterfisch, der sich im Wasser bewegt. Aber im Unterschied zum Tamagotchi kann ich ihn einfach schwimmen lassen und muss mich nicht so wahnsinnig drum kümmern. Es ist also auch eine gute Alternative für Leute, die nicht wirklich ein Aquarium haben wollen mit der ganzen Arbeit. Die können sich einfach so einen Robo-Fish in der Glasschüssel aufstellen, sie z.B. mit einer Spielzeugburg gestalten, und dann schwimmt der Robo-Fish und macht keine Arbeit – und ich muss ihn auch nicht füttern.“

Und der ToyAward der Spielwarenmesse 2013 geht an… 
Balancierende Becher, geheimnisvolle Fabelwesen, spielerische Physik, eine rasante Rennbahn und ein gesprächiger Roboter – das zeichnet die fünf Gewinner des ToyAward 2013 aus. Zum zehnten Mal verleiht die Spielwarenmesse eG auf der Eröffnungsfeier den begehrten Preis für neue Spielideen. Folgende Produkte gehen als Sieger aus dem Rennen um den ToyAward hervor:

– Kategorie Baby&Infant (0-2 Jahre):
   Tobbles Neo / Fat Brain Toy Co.

– Kategorie PreSchool (3-5 Jahre):
   Nacht der magischen Schatten / Habermaaß GmbH

– Kategorie SchoolKids (6-10 Jahre):
   Bumm Bumm Ballon / Schmidt Spiele GmbH

– Kategorie Teenager&Family (über 10 Jahren):
   SIKU Racing / Sieper GmbH

– Kategorie SpecialAward des Toy Fair Specials Toys 3.0:
   RoboMe / SABLON Germany GmbH

 

Die Gewinner des ToyAward heben sich durch ihre Spielidee, ihr Konzept sowie ihre kreative Gestaltung von den anderen eingereichten Produkten ab. Die Jury bewertet auch die Materialbeschaffenheit und Sicherheitsaspekte. Die fünf ToyAward-Kategorien sind nach Zielgruppen aufgeteilt: Baby&Infant, PreSchool, SchoolKids, Teenager&Family, SpecialAward des Toy Fair Specials Toys 3.0. Die Auszeichnung gibt Konsumenten und Handel Orientierung unter der Vielzahl der neuen Produkte.

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