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THE IMPOSSIBLE

THE IMPOSSIBLE

Am 31. Januar startet mit „The Impossible“ die packende und bewegende Geschichte einer Familie, die bei der dramatischen Tsunami-Katastrophe 2004 ums Überleben kämpft. In den Hauptrollen hochkarätig besetzt mit Ewan McGregor und Naomi Watts, die für ihre Meiserleistung für den Oscar als „Beste Schauspielerin“ nominiert wurde, gelang dem spanischen Regisseur Juan Antonio Bayona ein emotionales Drama, das unter die Haut geht.

Thailand, Dezember 2004. Henry (Ewan McGregor) und Maria Bennett (Naomi Watts) freuen sich auf den gemeinsamen Urlaub mit ihren drei Söhnen Lucas (Tom Holland), Simon (Oaklee Pendergast) und Thomas (Samuel Joslin) auf der Insel Phuket in einem malerischen Ferienressort direkt am Meer.

Begeistert von den ersten Eindrücken lassen sie am Abend des 25. Dezember gemeinsam mit den anderen Gästen nach alter thailändischer Tradition Kerzen in Ballons in den Himmel steigen. Auch der nächste Tag beginnt idyllisch – es ist der 26. Dezember 2004. Henry spielt Ball im Swimming Pool mit seinen beiden jüngeren Brüdern. Maria beobachtet sie vom Liegestuhl aus. Plötzlich hören sie ein Grollen vom Meer her, die Erde beginnt zu beben. Alle Augen richten sich in Richtung Ozean. Doch da ist es schon zu spät. Fassungslos sehen die Menschen eine gewaltige Flutwelle von mindestens 20 Metern auf sich zurollen, die zunächst die Palmen am Strand erfasst und zerbricht, als wären sie Streichhölzer. Dann prallt die Welle der Zerstörung auf das Hotel der Bennetts. Und reißt alles mit sich.

Gerade noch versucht Maria, zu ihrem ältesten Sohn Lucas zu eilen, da wird sie von der Wucht des Wassers erfasst und in einem Strudel gegen eine Glaswand geschleudert, die unter der Masse zerbricht. Verzweifelt kämpft sich Maria zurück an die Wasseroberfläche. Während sie versucht, Hindernissen und Trümmern auszuweichen und nicht wieder unter Wasser gezogen zu werden, entdeckt sie wie durch ein Wunder wenige Meter von sich entfernt Lucas, der ebenfalls gegen die tosende Flutwelle ankämpft. Um sich herum erleben sie mit, wie Menschen vom Wasser verschlungen werden. Leichen treiben auf der Oberfläche. Tatsächlich gelingt es Mutter und Sohn, sich an einen Baumstamm zu klammern. Und schließlich sicheren Boden zu erlangen. Erschöpft brechen sie zusammen.

Maria und Lucas sind völlig allein. Ihnen bietet sich ein Bild des Schreckens: Zerstörung, Tod und Verderben, wohin ihr Blick reicht. Erst jetzt wird Maria bewusst, dass sie selbst fürchterliche Verletzungen erlitten hat. Notdürftig gelingt es der Ärztin, eine riesige Wunde am Bein zu versorgen, um sich gemeinsam mit Lucas weiter durchzukämpfen und Hilfe zu suchen. Maria spürt, dass ihre Kräfte am Ende sind und sie sterben wird, wenn sie nicht schleunigst ärztliche Unterstützung erfährt.

Als sie von Einheimischen gefunden werden, sind sie völlig erschöpft. Mit dem einzigen Wagen des Dorfes werden sie zu einem Krankenhaus gebracht. Erst jetzt wird Maria und Lucas das komplette Ausmaß der Katastrophe bewusst: Ihnen bieten sich chaotische Szenen. Das Krankenhaus ist völlig überfüllt mit verletzten und sterbenden Menschen. Die Ärzte sind sich nicht sicher, ob Maria ihre schweren Verletzungen überleben wird. Mit letzter Kraft sagt sie Lucas, er solle sich im Krankenhaus nützlich machen und Schwächeren und Bedürftigen helfen. Widerwillig lässt er seine Mutter allein und erkundschaftet das Krankenhaus. Als er zu Marias Bett zurückkehrt, ist seine Mutter nicht mehr da. Niemand kann ihm sagen, wo sie ist, ob sie operiert wird – ob sie noch lebt.

Wie durch ein Wunder hat auch Henry den Tsunami überstanden. Mit seinen Söhnen Simon und Thomas befindet er sich mit anderen Überlebenden in der Ruine ihres Hotels. Mit zunehmender Verzweiflung versucht er herauszufinden, ob Maria und Lucas ebenfalls noch am Leben sind. Ihm ist bewusst, dass er nicht abwarten, sondern die Initiative ergreifen muss und trifft deshalb die schwerste Entscheidung seines Lebens: Alleine schickt er seine Söhne mit anderen Überlebenden in ein Rettungscamp vor. Währenddessen macht er sich auf, in den umliegenden Krankenhäusern nach Maria und Lucas zu suchen…

Zwei Tage nach Weihnachten 2004 ließ das Meer ein Brüllen vernehmen, es bäumte sich auf und verschlang die Westküste von Thailand – die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes. Die todbringenden Flutwellen – die in zehnminütigen Intervallen über die Strandgemeinden Thailands hereinbrachen – forderten mehr als 5.000 Menschenleben, 2.800 wurden als vermisst gemeldet, 1480 Kinder wurden zu Waisen. Und das sind nur die Zahlen für Thailand.

„The Impossible“ basiert auf der wahren Geschichte einer Familie, die mit einer der schlimmsten Katastrophen der jüngeren Geschichte konfrontiert wurde: die unfassbare Überlebensgeschichte der Familie Alvarez Belon aus Spanien – und nicht aus Großbritannien wie im Film. Auf einen Schlag werden sie getrennt und schwer verletzt. Fortan kämpfen sie um ihr Überleben – und darum, einander wieder in die Arme schließen zu können: eine unvergessliche wahre Geschichte über Ausdauer, Liebe und den unerschütterlichen Glauben an sich selbst und tausende von Fremden, die ebenfalls Opfer der Katastrophe wurden.

Regisseur Juan Antonio Bayona schafft es, den Zuschauer beängstigend nah an die Geschehnisse heranzuführen, sodass er sich der Wucht von Angst, Schmerz, Verzweiflung, Trauer und Hoffnung nicht entziehen kann. Und das vor allem dank der hervorragenden Besetzung mit einem sensiblen Ewan McGregor, einer unglaublich starken Naomi Watts und einem erstaunlichen Newcomer Tom Holland als ältester Sohn.

Kinostart: 31. Januar; Regie: Juan Antonio Bayona; FSK: ohne; Länge: 114 Minuten; Verleih: Concorde; Link: impossible-derfilm.de

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