Familienleben

So bringen Sie Ihr Kind zum Einschlafen

So bringen Sie Ihr Kind zum Einschlafen

„Nein, ich will noch nicht ins Bett.“ Diesen Satz kennen vermutlich alle Eltern nur zu gut. Der all abendliche Kampf um das Zubettgehen gehört in vielen Familien zum Alltag. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Kind leichter ins Bett bringen.

Der tägliche Streit ums Schlafengehen

Spätestens dann, wenn sich die Kinderzimmertür zum dritten Mal öffnet und das Kind sich noch ganz unbedingt ein neues Glas Wasser holen muss, verlieren auch die entspanntesten Eltern die Geduld. Aussagen wie „Ich bin aber noch überhaupt nicht müde“ und „Die anderen dürfen aber auch alle länger aufbleiben“ kennen Eltern zur Genüge. Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen ein, sondern schaffen Sie eine abendliche Routine, die es den Kindern leichter macht, zur Ruhe zu kommen und vom Tag abzuschalten.

Sorgen Sie für eine angenehme Einschlafstimmung

Auch wenn Sie nach einem anstrengenden Tag große Lust auf einen ganz entspannten und gemütlichen Fernsehabend hätten, nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind. Regelmäßige Abend- und Einschlafrituale helfen ihm, zur Ruhe zu kommen und besser einzuschlafen. Eine gemeinsame Vorlesezeit oder Märchenstunde schafft Geborgenheit und ein kleines Nachtlicht vertreibt fiese Gespenster.

Denn auch die Umgebung spielt beim Einschlafen eine große Rolle. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich in seinem Zimmer und seinem Bett wohlfühlen kann. Angenehme Farben und weich gedimmtes Licht helfen dabei, dass Ihr Kind langsam herunterschalten kann und müde wird. Am besten schläft es sich natürlich in einer abgedunkelten Umgebung, gerade im Sommer, wenn es draußen noch hell ist, fällt es vielen Kindern besonders schwer, ins Bett zu gehen. Abhilfe schafft hier z. B. ein Rollo oder ein schwerer Vorhang, der das Tageslicht angenehm dämpft. Übrigens sollten Sie die Schlafräume vor dem Zubettgehen auch im Winter einmal kurz kräftig durchlüften.

Vertreiben Sie die bösen Monster

Viele Kinder haben Angst im Dunkeln und fürchten sich vor Monstern unter dem Bett oder Gespenstern auf dem Schrank. Nehmen Sie die Ängste Ihres Kindes ernst und reden Sie mit ihm darüber. Fragen Sie, was ihm helfen könnte, weniger Angst zu haben. Vielleicht hilft ein besonders großer Teddy oder eine kleine Lampe im Flur, die bösen Geister fernzuhalten.

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