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FRANKENWEENIE

FRANKENWEENIE

Mit „Frankenweenie“ bringt Meisterregisseur Tim Burton am 24. Januar eine herzerwärmend schaurig-schöne Geschichte in die Kinos: Als sein geliebter Hund Sparky das Zeitliche segnet, ist Victor untröstlich. Der eigenartige Tüftler gibt sich jedoch nicht mit dem Tod seines vierbeinigen besten Freundes zufrieden und lässt ihn kurzerhand wiederauferstehen. Als die anderen Kinder in der Stadt davon Wind bekommen, treiben bald alle möglichen Haustier-Mumien ihr Unwesen – natürlich in 3D.

 

Victor hat auf Erden nur einen einzigen Freund – seinen heißgeliebten Hund Sparky. Als der eines Tages von einem Auto überfahren wird und stirbt, bricht für Victor eine Welt zusammen. Doch Victor wäre nicht Victor, wenn er irgendetwas würde unversucht lassen.

Der sehr eigensinnige, wissenschaftlich interessierte Junge tüftelt auf seinem Dachboden an einer teuflischen Apparatur, die seinen Hund – ganz in Frankenstein-Manier – wieder zum Leben erwecken soll.

Und tatsächlich: Es funktioniert. Schon bald läuft Sparky wieder schwanzwedelnd und quicklebendig vor Victor her. Doch der weiß, dass sein vierbeiniger Begleiter nun eine Mumie ist und behält die Geschichte lieber für sich.

Das geht natürlich schief und Victors Mitschüler erfahren von dem unheimlichen Experiment. Nun werden Katzen, Schildkröten und alle möglichen Haustiere ebenfalls zu Mumien gemacht. Schon bald gerät das Ganze aus dem Ruder und der kleine Ort wird heimgesucht von gruseligen Kreaturen, die mit dem fidelen Sparky nichts mehr gemein haben.

Angriffslustige Fledermäuse und riesige Echsen à la Godzilla erschrecken alle Bewohner zu Tode. Es steht fest: Alle Kreaturen müssen so schnell wie möglich beseitigt werden. Nur: Wie soll Victor den anderen klarmachen, dass sein Sparky gar kein böses Ungeheuer ist?

Fast 30 Jahre nach seinem „Frankenweenie“ – Kurzfilm wagt sich Kultregisseur Tim Burton erneut an die Materie. Erschien den Studiobossen der halbstündige Film damals viel zu düster (den Kurzfilm von 1984 gibt’s übrigens auf Youtube anzusehen), durfte Burton sich schließlich noch einmal an dem Frankenstein-Verschnitt versuchen. Der Streifen ist zwar, wie auch damals schon, komplett in schwarz-weiß gehalten, ist aber heute komplett animiert und in 3D. Und siehe da: Disney genehmigt den Sprung auf die Leinwand. Auch die Golden Globe – Nominierung ließ da nicht lange auf sich warten. Ähnlich wie „Alice im Wunderland“ kommt der Film ein wenig düster und reichlich schräg daher – ein klassischer Tim Burton eben.

Wenn nach und nach alle Haustiere zu Mumien werden, fühlt man sich unweigerlich erinnert an alle möglichen Charaktere alter Horrorfilme. Neben dem Klassiker Frankenstein wird hier auch auf viele andere Altbekannte angespielt. Zum Fürchten ist „Frankenweenie“ natürlich nun nicht gerade, aber die düstere Atmosphäre bleibt den gesamten Film über erhalten. Besonders Victors Mitschüler erscheinen keineswegs wie normale Kinder, sondern erwecken eher den Eindruck unangenehmer, zwielichtiger kleiner Gestalten. So gelingt Tim Burton hier eine gewagte (aber gelungene!) Mischung aus Grusel und Witz. „Frankenweenie“ ist ein Animationsfilm für Horrorfilmfans der alten Schule – aber auch alle anderen kommen auf ihre Kosten.

Kinostart: 24. Januar; Regie: Tim Burton; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 87 Minuten; Verleih: Walt Disney; Link: disney.de/frankenweenie


Wir hatten zur „Monster your Haustier!“-Aktion mit der kostenlosen „Frankenweenie“ Monster-App aufgerufen – aber natürlich nur virtuell! 

Die mithilfe der Monster-App gebastelten und eingesendeten Fotos befinden sich nun in einem Album auf unserer Facebook-Seite.

Und das sind die drei Gewinner unseres Votings:

Kommentare anzeigen (4)

4 Comments

  1. Petra Weissling

    20. Januar 2013 in 16:59

    Ich hatte Euer Gewinnspiel schon auf meiner FB-Seite gepostet, dann hab ich es mir noch einmal genau durchgelesen und auch gleich wieder gelöscht…
    Ich kenne kaum noch Leute, die Lust haben bei solchen Voting-Geschichten mitzumachen, denn sie sind so stark manipulierbar…. wer die meisten Freunde hat gewinnt…. es gibt sogar Seiten, auf denen man Voting-Stimmen kaufen kann, das kann sich bei einem Laptop oder einer X-Box durchaus rechnen…. insbesondere wenn man vorhat sie später wieder zu verkaufen.
    Ich würde das Gewinnspiel gerne posten, wenn Ihr Euch eine fairere Art der Gewinnermittlung überlegen könntet….:-)

    • Cinja Leuschner

      25. Januar 2013 in 13:22

      So ein Voting kann doch Spaß machen! Wir gehen nicht davon aus, dass unsere Leser sich Voting-Stimmen kaufen, aber das können wir natürlich nicht kontrollieren. Es ist ja per se nichts falsches daran, wenn eine Person mit vielen Facebook-Freunden auch viele Votes bekommt, oder? Auf Absolut Familie gibt es weiterhin natürlich auch eine Menge Gewinnspiele, die nach dem klassischen Muster verfahren!

  2. Pingback: Gewinnspiel: "Frankenweenie" auf DVD | Absolut Familie

  3. Pingback: "Orla Froschfresser - Auch Kleine können sich wehren" auf DVD und und 3D Blu-ray Disc | Absolut Familie

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