Familienleben

So klappt es mit den sportlichen Vorsätzen für 2013

So klappt es mit den sportlichen Vorsätzen für 2013

„Alle Jahre wieder“ oder „Neues Jahr, neues Glück“: 40 Prozent der Deutschen starten mit guten Vorsätzen in das neue Jahr. Neben Stressabbau und dem Wunsch nach mehr Zeit mit der Familie steht mehr Sport bei vielen ganz oben auf der Wunschliste für 2013. Aber kurz nachdem die letzten Sektflaschen entkorkt wurden, erfolgt alljährlich die Ernüchterung: Die neu gekauften Laufschuhe verstauben im Regal und an die Fitnessstudiomitgliedschaft erinnert nur noch der Kontoauszug. Dabei gibt es Mittel und Wege, das Motivationstief zu überlisten – wenn man es ruhig angehen lässt.

Fit ins neue Jahr: wie Sie Ihre guten Vorsätze umsetzen
Pünktlich zum Jahreswechsel nehmen sich viele vor, in Zukunft gesünder zu leben, zum Beispiel mit mehr Bewegung. Damit sich die guten Vorsätze nicht schon nach dem Silvesterfeuerwerk in Rauch auflösen, gibt es ein paar Methoden, die sich bewährt haben:

„Wichtig ist zunächst einmal, sich realistische Ziele zu setzen. Finden Sie heraus, was Ihnen besonders wichtig ist. Zum Beispiel den Blutdruck zu senken, abzunehmen oder eventuell auch einfach nur besser zu schlafen. Finden Sie dann in einem zweiten Schritt heraus, welcher Sport, welche Bewegung am besten zu Ihnen passt und was Ihnen langfristig auch Spaß macht“, so  Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“.

Tipps für einen sportlichen Start ins neue Jahr
Versuchen Sie nicht von heute auf morgen Ihr Verhalten radikal zu ändern. Lassen Sie sich bei der Umsetzung Ihrer Ziele professionell beraten. Über 30-Jährige, die eine längere Trainingspause hinter sich haben, sollten sich vor Trainingsbeginn gründlich durchchecken lassen, um Risiken für Herz- und Kreislaufsystem zu vermeiden. Dasselbe gilt für Menschen mit Übergewicht oder Diabetes. Wenn der Arzt sein OK gibt, kann es mit einem individuell erstellten Sportplan sofort losgehen. Ein Trainingseinstieg in einem professionellen Fitnessstudio bietet den Vorteil, dass eine Einweisung im Mitgliedsbeitrag enthalten ist.

Damit der Spaß nicht verloren geht und der innere Schweinehund nicht am Ende doch wieder gewinnt, sollte man Hindernisse einplanen und im Vorfeld ausräumen: „Wer mehr Bewegung in sein Leben bringen will, der muss auch mit Rückschlägen rechnen. Hilfreich ist sicher ein konkreter Trainingsplan mit festen Terminen, am besten sogar mit einem anderen Sportkameraden. Motivierend ist auch ein Bewegungstagebuch, in dem man auflistet, welchen Sport man gemacht hat.“

Gemeinsam macht Bewegung mehr Spaß. Wer Sportpartner sucht, wird hier fündig: „Die „Apotheken Umschau“ bietet neuerdings in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen zahlreiche Bewegungskurse an. Erkundigen Sie sich, ob es auch in Ihrem Wohnort schon ein spezielles Angebot gibt. Interessant ist eventuell auch die Bewegungs-Community auf apotheken-umschau.de. Dort kann man sich kostenlos austauschen oder Gleichgesinnte für gemeinsame Sportaktivitäten finden.“

Über tausend dieser besonderen Bewegungskurse laufen bundesweit an den Volkshochschulen. Schwerpunkte sind Pilates-, Rückenfit- sowie Fit-im-Alltag-Kurse. Dabei strafft sich der ganze Körper, der Kreislauf kommt in Schwung und die Kondition verbessert sich.

Durchgecheckt und abgesichert
Joggen im Freien ist eine günstige Alternative, birgt aber höhere Risiken. „Eine Unfallversicherung mit speziellem Schutz für Sportler ist drinnen wie draußen empfehlenswert, um im Fall der Fälle abgesichert zu sein“, rät Versicherungsexperte Thilo Hahn von den Basler Versicherungen. Denn ein Unfall an einem Gerät oder Verletzungen durch Überlastungen können niemals ganz ausgeschlossen werden. Zu beachten ist darüber hinaus, dass gerade in den Wochen nach Neujahr, Wege durch Eis und Schnee schnell zur gefährlichen Rutschbahn werden. Jogger und Walker können hier unglücklich ausrutschen und sich dabei Brüche und Bänderrisse zuziehen. Aber auch kleinere Verletzungen durch Überanstrengung oder ein übermäßiger Muskelkater führen oft dazu, dass der Sport wieder ganz aufgegeben wird.

Um Überlastung vorzubeugen, sollten vor allem Einsteiger darauf achten, sich vor dem Training aufzuwärmen. Außerdem empfiehlt es sich, kurze Walking-Einheiten in das Programm zu integrieren und sich nur langsam zu steigern. Wer bisher keine Sportskanone war, wird nicht von jetzt auf gleich einen Marathon laufen können. Deshalb ist es für die Motivation ebenso wie für die Gesundheit empfehlenswert, Regenerationsphasen von zwei bis drei Tagen einzuhalten und sich realistische Ziele zu setzen.

Glücksgefühle im Freien
Auch wenn Wind und Wetter einen das Gegenteil vermuten lassen, ist Sport im Freien während der Wintermonate gesundheitsfördernd. Studien zeigen: Ausdauersport stärkt die Abwehr und hebt die Laune. In der dunklen Jahreszeit fallen viele Bundesbürger aufgrund des verminderten Lichteinfalls in ein Stimmungstief. Joggen an der frischen Luft kurbelt im Gegensatz zur Fitnessstudiobeleuchtung auch an bewölkten Tagen die Produktion wichtiger Glückshormone wie Serotonin an. Bei Minustemperaturen sind jedoch Funktionskleidung, Mütze und stabiles Schuhwerk Pflicht, um gesund ins neue Jahr zu starten.

Kommentare anzeigen (1)

1 Kommentar

  1. Julia

    3. Januar 2013 in 17:26

    Danke für die guten Tipps und Hilfestellungen. Ich hoffe ich schaffe es dieses Jahr endlich mal ab Januar 2013 mein Programm durchzuziehen und nicht erst wieder im Sommer, wenn es für die perfekte Bikinifigur zu spät ist 🙂

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