Familienleben

2013 wird ein besseres Jahr

2013 wird ein besseres Jahr

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – acht von zehn Menschen weltweit blicken optimistisch auf das neue Jahr und sind zuversichtlich, dass 2013 besser wird als 2012. Die Deutschen jedoch sind laut Ipsos Studie nicht so optimistisch wie der Rest der Welt.


Dies ergab eine durch das internationale Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführte Studie unter 18.500 Befragten in 24 Ländern.

In Deutschland ist der Optimismus mit 68 Prozent geringer als im globalen Durchschnitt, dahinter liegen im weltweiten Vergleich nur noch Polen (65%), Italien (64%), Spanien (61%) und Japan (55%). Im Vergleich zum Vorjahr sind die Deutschen jedoch optimistischer geworden, denn 2011 lag die positive Einschätzung für 2012 bei 63 Prozent, was allerdings wie dieses Jahr, im Ländervergleich im hinteren Drittel lag. In Indonesien dagegen gehen 96 Prozent der Bevölkerung optimistisch ins neue Jahr, auch in Brasilien und Mexiko ist die überwältigende Mehrheit (94%) der Meinung, dass 2013 ein besseres Jahr wird als 2012, ebenso wie in Argentinien und Indien (91%).

Optimismus in Verbindung mit Anstieg der Weltwirtschaft
Der Optimismus in Bezug auf das neue Jahr geht einher mit dem Glauben, dass auch die globale Wirtschaft wieder stärker wird, die Hälfte der Weltbürger (49%) ist dieser Auffassung. Auch hier gibt es im Vergleich zur Untersuchung des letzten Jahres einen Anstieg um acht Prozentpunkte. In Deutschland sind jedoch nur drei von zehn Personen (30%) der Meinung, dass sich die Weltwirtschaftslage entspannen wird, das ist gegenüber der letztjährigen Erhebung fast identisch (32%).

Italien, Polen (jeweils 29%), Belgien (27%) und Frankreich (23%) geben sich diesbezüglich noch kritischer. Vor allem in Asien und Mittel- und Südamerika gehen die Bürger davon aus, dass die globale Wirtschaft 2013 wieder stärker wird, mehr als drei Viertel der Inder, Brasilianer (jeweils 78%) und Indonesier (77%) sowie sieben von zehn Mexikanern (73%) und Chinesen (68%) und sechs von zehn Argentinier (63%) glauben daran.

Es liegt in der Hand jedes Einzelnen, das Beste aus 2013 zu machen
Die Bürger sind sich dessen bewusst, dass sie selbst einen Anteil daran haben, ob das nächste Jahr ein besseres wird: 80 Prozent der befragten Personen weltweit haben angegeben, dass sie 2013 für sich oder andere etwas ändern wollen. Dazu gehört in erster Linie, „die finanzielle Situation zu ändern“ (55%). Für drei Viertel der Bürger in Brasilien (75%), Mexiko (74%) und Argentinien (74%) ist das am wichtigsten, in Deutschland allerdings nur für ein Drittel (35%) der Befragten.

Weitere Aspekte sind: „mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen“ (16%), was vor allem den Franzosen wichtig ist (34%). „Meine Gesundheit verbessern“ ist weltweit für 14 Prozent ein wichtiger Aspekt und einem Viertel der Deutschen wichtig (23%). Auch das Reisen in andere Länder dient für ein Zehntel der Weltbürger (12%) dazu, die Lebenssituation zu verbessern.

2012 war ein schlechtes Jahr …
… so empfanden weltweit die Hälfte (52%) der Befragten, vor allem die Bewohner in Ungarn (74%), Spanien (72%) und Mexiko (71%). In Deutschland bestätigt etwas weniger als die Hälfte (47%), dass das vergangene Jahr ein schlechtes war. In Asien – abgesehen von Südkorea (65%) stimmt die Bevölkerung dieser Aussage weniger zu (Japan 41%, China und Indonesien 35%).

Ende 2011 waren noch 72 Prozent der Meinung, das kommende Jahr würde besser werden als das alte.

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos-Umfrage, die zwischen dem 2. und 16. Oktober 2012 in 24 Ländern über das Ipsos Online Panel durchgeführt wurde. Die teilnehmenden Länder waren Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Italien, Indonesien, Indien, Japan, Mexiko, Polen, Russland, Saudi Arabien, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, Türkei und die USA. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von Erwachsenen in den USA und Kanada zwischen 18 und 64 Jahren, in allen anderen Ländern zwischen 16 und 64 Jahren, gezogen. Die ungewichtete Basis der Befragten betrug 18.623 Personen. Etwa 1000 Personen wurden pro Land befragt, mit Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indonesien, Mexiko, Polen, Saudi Arabien, Südafrika, Südkorea, Schweden, Russland und der Türkei, in der die Stichproben etwa bei 500 lagen.

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