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PITCH PERFECT

PITCH PERFECT

Spätestens seit „Glee“ sind Musical-Serien und -Filme wieder ganz groß im Kommen. Auch vor Studenten macht das poppige Gesinge und Getanze keinen Halt mehr – in „Pitch Perfect“ zeigt ab 20. Dezember in den Kinos eine College-A cappella-Truppe der Konkurrenz, wo der Hammer hängt.

 

Beca (Anna Kendrick) ist ein totaler Musikfan. Statt sich mit Freunden zu treffen oder auszugehen, lässt sie sich lieber von ihren Kopfhörern berieseln und tüftelt an ihren neuesten DJ-Werken. Das ändert sich auch auf dem College nicht. Ihrem Vater zu Liebe beginnt Beca ein Studium, obwohl sie viel lieber nach Los Angeles ziehen und an ihrer Musikkarriere arbeiten würde.

Auf dem College erwartet sie eine Flut von Freizeitangeboten und Studenten-Clubs der unterschiedlichsten Interessensgebiete, aber für Beca scheint nichts dabei zu sein – von einem DJ-Club keine Spur.

Doch schließlich trifft sie auf die „Bellas“, eine A cappella-Gruppe, angeführt von der ehrgeizigen Aubrey (Anna Camp). Die Truppe könnte dringend mal wieder einen Erfolg gebrauchen – ein Sieg bei den nationalen Meisterschaften muss her. Doch mit ihrem konservativen Repertoire haben die Mädchen keine Chance gegen die toughe Konkurrenz.

Singen ist so gar nicht Becas Sache, aber die überdrehte Chloe (Brittany Snow), Aubreys rechte Hand, schafft es irgendwie, sie zu überreden den Bellas beizutreten. Während der Proben geraten Beca und Aubrey immer öfter aneinander. Aubrey will partout nicht von ihrer Linie abweichen – gesungen werden Klassiker von Mariah Carey und Co., auf die Bühne geht’s im Stewardessen-Kostüm. Beca dagegen feilt an Medleys aus top-aktuellen Stücken, mit denen die Bellas endlich mal etwas reißen könnten.

Aber Aubrey ist die Chefin – und so erarbeitet der mittlerweile bunt zusammen gewürfelte Haufen ein neues Bühnenprogramm, dass den Bellas zum Sieg verhelfen soll. Ob das klappt?

 

Nicht noch ein Musical! Nachdem sogar der US-TV-Hit „Glee“ den Sprung auf die Leinwand geschafft hat, schien das Genre langsam ausgeschöpft. Aber wie „Pitch Perfect“ beweist, geht es auch anders. Statt braver Teenager wirbeln hier Sex-süchtige Studentinnen über die Bühne.

Ohne allzu große Ernsthaftigkeit und mit einer Prise Fäkalhumor wird aus einem rosaroten Musikfilm eine alberne Komödie. Der Denkapparat ist hier nicht wirklich gefordert, einige Lacher sind aber durchaus dabei! Gut, einige Gags gehen unter die Gürtellinie und hätten gerne fehlen dürfen, aber das machen die schwungvollen Gesangseinlagen wieder wett.

Besonders lustig ist wie gewohnt Rebel Wilson („Brautalarm„), die die Gesangstruppe als „Fat Amy“ mit ihrer eigenwilligen Art kräftig aufmischt.

Unser Tipp: Schnappen Sie sich eine Freundin, genießen Sie zwei Glühwein und dann ab ins Kino!

Kinostart: 20. Dezember; Regie: Jason Moore; FSK: ab 0 Jahren; Länge: 112 Minuten; Verleih: Universal; Link: pitchperfect

 

 

 

 

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