Film

DIE HÜTER DES LICHTS

DIE HÜTER DES LICHTS

„Die Hüter des Lichts“ ist die großartige Adaption von William Joyces Buchserie „The Guardians of Childhood“ und erzählt die Geschichte einer Gruppe höchst ungleicher Helden-Figuren unserer Kindertage: Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee und Sandmann. Mit dem „noch nicht Helden“ Jack Frost an ihrer Seite startet das Quintett eine gewagte und abenteuerliche Rettungsaktion gegen die geplante Angst-Herrschaft des dunklen Pitch, die voller überraschender Ideen von DreamWorks Animation wieder ein episches Abenteuer der Macher von „Shrek“ und „Drachenzähmen leicht gemacht“ liefert, das Groß und Klein ab dem 29. November in den deutschen Kinos zum Staunen und Mitfiebern bringt – natürlich in 3D!

 

 

Die Hüter des Lichts bescheren uns leuchtende Weihnachten
Sie sind die Helden unserer Kindheit: Allen voran der Weihnachtsmann, gefolgt vom Osterhasen, der Zahnfee und dem Sandmann, von denen jeder über einzigartige, unglaubliche Fähigkeiten verfügt. Aber wer hätte gedacht, dass sie alle unter einer Decke stecken? Denn sie sind die Hüter des Lichts, die Wächter über die Träume und das Glück der Kinder überall auf dieser Erde. Ein Job, für den man sich nicht bewerben kann – man wird auserwählt, und zwar vom Mann im Mond.

Bleibt zu hoffen, dass der Mann im Mond gute Gründe hatte, als Weihnachtsmann einen tätowierten russischen Hünen, als Zahnfee ein kolibriartiges Flügelwesen, als Sandmann ein goldglänzendes stummes Männchen und als Osterhasen einen athletischen Zwei-Meter-Nager mit Kampfkunst-Können auszuwählen…
 
Der Weihnachtsmann
Der Weihnachtsmann ist nicht der harmlose und lustige Geselle, wie wir ihn alle kennen – naja, zumindest nicht ganz… Er kämpfte früher bei den Kosaken in Russland und auf seinen Armen sind die Wörter „artig“ und „unartig“ tätowiert. Er wird vor allem dann unartig, wenn Kinder in Gefahr sind. Denn wenn er nicht gerade die Welt rettet, ist es seine ganzjährige Aufgabe, die großen und kleinen Kinder dieser Welt glücklich zu machen und zu beschützen – zusammen mit seinen Helfern: den Yetis und den kleinen Wichteln. Mit diesen bereist er am Weihnachtsabend in nur einer Nacht die Welt auf seinem flinken Schlitten – nur für den Schornstein ist er ein wenig zu groß…der Osterhase hingegen würde da hineinpassen…
 
Der Osterhase
…die Frage ist, ob er darauf Lust hat? Denn für ihn ist Ostern viiiiiel wichtiger als Weihnachten. Daher sträubt er sich auch erstmal etwas dem Weihnachtsmann zu helfen. Schließlich steckt der Osterhase in seinem begrünten Hasenbau dann schon mitten in den Vorbereitungen für SEIN Fest: Er versorgt die ganze Welt mit wunderschönen, bunten Ostereiern, damit die Eier-Suche für alle Kinder dieser Welt auch ein Riesenspaß wird. Selbst bei diesem großen Stress bleibt er entspannt und cool, handelt wohlbedacht und blitzschnell, denn so schnell kann ihn eigentlich nichts aus der Ruhe bringen. Es sei denn, man nennt ihn „Osterkänguru“!  Auch wenn das nicht so abwegig ist, denn der lässige Osterhase kommt schließlich aus Australien…
 
Die Zahnfee
Wo die zauberhafte Zahnfee herkommt, wissen wir nicht, aber das spielt auch keine Rolle, denn es gibt sie schon immer. Sie ist halb Mensch, halb Vögelchen und wenn sie aufgeregt ist, spricht sie so hoch, dass man sie kaum versteht. Sie ist hübsch, elegant und schimmert blaugrün und sie steckt voller Energie! Man sieht ihr immer an, wie sie sich fühlt, denn mit ihrem Federkleid drückt sie jede noch so kleine Gefühlsregung aus.
Ihr Herzblut steckt sie in das Sammeln der Milchzähne kleiner Kinder, die diese unter ihren Kopfkissen für sie verstecken. Warum? Weil in diesen die schönsten und wertvollsten  Kindheitserinnerungen stecken – die süße Zahnfee hütet all diese Zähne und somit die Erinnerungen in ihrem verborgenen Palast bis zu dem Tag, an dem die Kinder sie als Erwachsene dringend brauchen, um sich ihre schönen Erinnerungen zurückzurufen…
 
Der Sandmann
Ein weiterer Hüter des Lichts und schöner Erinnerungen ist der Sandmann. Er schenkt die schönsten Träume und übermittelt diese, indem er Sand über kleine und große Kinder streut, während diese schlafen. Ihn selbst könnte man als Tagträumer bezeichnen und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn er teilt sich nur durch ausdrucksstarke Sandbilder mit, die er über seinem Kopf zaubert. Oftmals übersehen ihn die anderen Hüter – dann macht sich der Sandmann über putzige Geräusche bemerkbar. Und nicht selten ertappt man ihn auch tagsüber bei einem kleinen Nickerchen, denn so sammelt er Kräfte für seine nächtliche traumhafte Mission.

Die jahrhundertealte Routine der Hüter gerät plötzlich mächtig ins Wanken, als der Weihnachtsmann merkwürdige Signale empfängt. Auf dem riesigen magischen Globus in seinem Hauptquartier am Nordpol gehen immer mehr der Lichter aus, von denen jedes für ein Kind steht, das noch an die Hüter glaubt. Sollte etwa ihr alter Erzfeind Pitch – auch bekannt als der Schwarze Mann – dahinterstecken, der Angstmacher, der schon früher die Menschen mit gemeinen Albträumen gepiesackt hat?

Pitch – Der Schwarze Mann
Pitch ist der Schwarze Mann, vor dem alle Angst haben. Im Gegensatz zu den Hütern des Lichts verleugnen die Eltern und somit auch die Kinder dieser Welt seine Existenz – das kränkt ihn und das soll ein Ende haben: Pitch will nicht nur die Weltherrschaft erlangen, sondern auch die Armee seiner bösen Alpträume zu allen großen und kleinen Kinder bringen. Dafür hat er sich einen gefährlichen Plan überlegt und setzt alles daran diesen umzusetzen…

Der Weihnachtsmann trommelt Zahnfee, Sandmann und Osterhase zusammen, und sein schlimmer Verdacht bestätigt sich: In dem Lichtstrahl, den der Mann im Mond herunterschickt, zeichnet sich deutlich Pitchs Silhouette als dunkler Schatten ab. Es droht also höchste Gefahr! In diesem Moment aber steigt ein magischer Eiskristall aus dem Boden auf – das bedeutet, ein neuer Hüter wurde auserwählt. Ein Hologramm zeigt ihnen auch, wer es ist: ausgerechnet Jack Frost! Der Junge mit der Gabe, Eisblumen, Schnee und Frost zu verbreiten, ist bislang nur als arbeitsscheuer Faxenmacher aufgefallen – und seit dem mysteriösen Blizzard im Frühjahr ’68 hat der Osterhase noch eine persönliche Rechnung mit ihm offen …

Jack Frost
Jack Frost könnte man als aufgewecktes Kerlchen bezeichnen. Er nutzt seine Fähigkeiten gerne mal, um anderen einen Streich zu spielen, aber vielmehr möchte der einsame Junge damit anderen eine Freude bereiten. Manchmal übertreibt er es allerdings, verliert die Kontrolle und erzeugt ein Schnee-Chaos – denn er kann Wind, Gewitter, Kälte und Schnee beherrschen.
Bis sich Jack Frost mit den anderen Hütern vereint, ist er ein rebellischer Einzelgänger, dabei aber smart und cool. Anfangs weiß er nicht so recht, welchen Beitrag er bei den Hütern leisten kann. Auch wozu ihm seine Macht wirklich dient, muss er erst noch herausfinden. Doch genau das macht ihn zur Geheimwaffe im Kampf gegen Pitch…
 
Vereint als „Die Hüter des Lichts“, ziehen sie in den Kampf und versuchen mit einem abenteuerlichen Plan, die Menschheit vor den dunklen Machenschaften des Pitch zu retten. Denn wehe dem, der sich mit den Helden unserer Kindheit anlegt!

 

 
Den phantasievoll angelegten Animations-Helden leihen in der deutschen Fassung Publikumsliebling Florian David Fitz (Jack Frost), die zauberhafte Hannah Herzsprung (Die Zahnfee) und Allstar Comedian Matze Knop (Der Osterhase) ihre Stimmen und sorgen für jede Menge märchenhaften Radau im Kampf um die Sorglosigkeit und Fantasie in jedem von uns.

„Papa, sind der Weihnachtsmann und der Osterhase eigentlich Freunde?“ Mit dieser Frage seiner kleinen Tochter Mary Katherine, die damals sechs Jahre alt war, fing für den Buchautor und Zeichner William Joyce vor 14 Jahren die Geschichte der Hüter des Lichts an. Nachdem er eine Weile darüber nachgedacht hatte, antwortete er aus vollster Überzeugung: „Natürlich!“ – und fing an, sich für Mary Katherine und ihren kleinen Bruder Jackson Gutenachtgeschichten auszudenken, in denen gleichzeitig nicht nur Weihnachtsmann und Osterhase, sondern auch Jack Frost, die Zahnfee, der Mann im Mond und der Schwarze Mann vorkamen. Mit der Zeit wurden die Geschichten immer ausführlicher, und Joyce bemerkte, was für ein großes Potenzial in ihnen steckte.
„Diese ganzen Geschichten sind bei uns zu Hause entstanden“, erinnert sich Joyce, „und mir wurde bald klar, dass ich daraus noch mehr machen müsste – es war einfach ein zu interessantes Thema! Ich fing an, die Figuren zu entwerfen und mir auch für jede von ihnen eine spezielle Mythologie auszudenken.“ Denn Joyce hatte nicht gerade viele Fakten zur Hand, auf denen er aufbauen konnte. Auch wenn in Clement Clarke Moores berühmtem Gedicht „The Night Before Christmas“, das Mitte des 19. Jahrhunderts entstand, das Aussehen des Weihnachtsmanns recht genau beschrieben ist, fand Joyce bald heraus, dass man sonst sehr wenig über den Weihnachtsmann weiß – und das galt erst recht für die anderen Figuren. „Bei Superman und Batman ist die Vorgeschichte fester Bestandteil des Mythos, aber all diese anderen Sagengestalten, an die wir unsere Kinder glauben lassen, haben keine“, so Joyce.

Die Idee der Geschichte ist so großartig, dass sie auch im erwachsenen Zuschauer wieder das kleine Kind erweckt, und sie wurde im Animationsfilm „Die Hüter des Lichts“ fantastisch und kurzweilig umgesetzt. Leider ist den Kindern hierzulande der Held Jack Frost kein Begriff – was man mit einem Augenzwinkern noch damit entschuldigen kann, dass dies ja nun einmal das Grunddilemma dieser Figur auch in Amerika ist. Er ist eben kein klassischer Hüter des Lichts, keine Figur, die Geschenke oder süße Träume bringt! Haarig wird’s mit dem Namen „Frost“, wenn dann der Weihnachtsmann aus Russland kommt, und zumindest die Europäer wissen, dass er dort „Väterchen Frost“ genannt wird. Das ist eine irreführende Doppelung, die man entweder hätte vermeiden sollen – dann ist der Weihnachtsmann eben aus Amerika und jobbt bei Coca Cola – oder eben etwas daraus machen.

Fazit: Ein herrlicher Weihnachtsfilm für die ganze Familie mit viel Action und lustigen Einfällen – vor allem, was die Figuren betrifft. Aber machen Sie sich auf jede Menge Fragen zu Jack Frost und dem Schwarzen Mann – diese Bezeichnung kennt ja heute kein Kind mehr – gefasst, die ihre Kinder garantiert haben werden! Die Fragen, die sich Jack Frost stets stellt „Warum bin ich eigentlich hier? Und warum tue ich das, was ich mache?“ – also die Grundfrage der Menschheit – dürfte ebenfalls zum gemeinsamen Philosophieren anregen.

Kinostart: 29. November; Regie: Peter Ramsey; FSK: ab 6 Jahren; Länge: 97 Minuten; Verleih: Paramount; Link: diehueterdeslichts.de

 

 

Kommentare anzeigen (2)

2 Comments

  1. Pingback: Die Hüter des Lichts

  2. Pingback: Gewinnspiel: "Hüter des Lichts" auf DVD | Absolut Familie

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mehr in Film

Nellys Abenteuer

„Nellys Abenteuer“ fürs Heimkino

Barbara Leuschner17. März 2017
Moonlight

Kinotipp: MOONLIGHT

Barbara Leuschner9. März 2017
Trolls 1

Musical-Abenteuer „Trolls“ fürs Heimkino

Barbara Leuschner7. März 2017
Disney mitmach-kino 1

Disney Junior Mitmach-Kino am 5. März!

Barbara Leuschner2. März 2017

Andreas Bourani zu seiner Rolle in Disneys „Vaiana“

Thomas Meins23. Dezember 2016
(Pictured) DORY. ©2013 Disney•Pixar. All Rights Reserved.

Kinotipp: FINDET DORIE

Barbara Leuschner29. September 2016
tschick-start

Kino-Tipp: TSCHICK

Thomas Meins15. September 2016
elliot-der-drache-17-rcm0x1920u

Kinotipp: ELLIOT, DER DRACHE

Thomas Meins25. August 2016

Exklusiver Clip zu CONNI & CO

Thomas Meins2. August 2016
ghostbusters-start

Kinotipp: GHOSTBUSTERS

Thomas Meins1. August 2016